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	<title>Fiskalische Klippe Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Griechenland nur Nebenschauplatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 08:45:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich wundere mich immer wieder darüber, wie sehr man sich mit den Zahlen des jüngsten Griechenland-Deals mancherorts beschäftigt. Da wird philosophiert, wo denn der Schuldenstand Griechenlands im Jahre X sein soll oder was uns die ganze Rettung überhaupt kosten wird. Ein Kommentator schrieb sogar von einem Rund-um-sorglos-Paket, das morgen den Bundestag passieren soll, obwohl der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wundere mich immer wieder darüber, wie sehr man sich mit den Zahlen des jüngsten Griechenland-Deals mancherorts beschäftigt. Da wird philosophiert, wo denn der Schuldenstand Griechenlands im Jahre X sein soll <span id="more-5481"></span>oder was uns die ganze Rettung überhaupt kosten wird. Ein Kommentator schrieb sogar von einem Rund-um-sorglos-Paket, das morgen den Bundestag passieren soll, obwohl der ganz große Teil der Durchwinker dieses Programms vermutlich gar nicht weiß, worüber er konkret abstimmen wird. So gesehen, ist die Verschiebung der Abstimmung von heute auf morgen eher Spiegelfechterei.</p>
<p>Vielmehr besteht doch die Schlüsselbotschaft der jüngsten Griechenlandbeschlüsse nicht darin, unter welchen Bedingungen das Land seine Schuldenproblem gelöst bekommt, sondern dass das politische Commitment in der Eurozone, dieses Problem überhaupt lösen zu wollen, immer noch intakt ist. Mit den neuen Beschlüssen der vergangenen Woche, deren Zeitplan und Zielgrößen von einigen Kommentatoren zu Recht angezweifelt werden, wurde zumindest eine Hängepartie vermieden. Am Ende sollte für die Politiker und die Bürger hierzulande eigentlich nur die Erkenntnis bleiben, dass Deutschland für den Erhalt der Eurozone einen hohen Preis bezahlen muss und es letztlich nur darum geht, wie diese Kröte der Bevölkerung verkauft wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Salamitaktik</strong></p>
<p>Offensichtlich hat man sich für eine scheibchenweise Vorgehensweise entschieden, an deren Ende die Eurozone um jeden Preis gerettet werden soll und vielleicht auch gerettet wird. Erfahrungsgemäß sind mit dieser Vorgehensweise Zeitverluste verbunden, die nicht nur zusätzlich Geld kosten, sondern das bestehende psychologische Commitment der Politiker weiter eskalieren lassen. Mit der Folge, dass eine Rettung den höchstmöglichen aller Preise kosten wird. Aber all die Zahlen, die ohnehin so schön abstrakt sind, können wir jetzt schon nicht mehr hören, geschweige denn bewerten, um wie viele Milliarden Euro es tatsächlich geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Investoren haben &#8218;fiskalische Klippe&#8216; bereits umschifft</strong></p>
<p>Für die Aktien-Investoren mag das wieder aufgekeimte Momentum beim Prozess zur Lösung der Griechenland-Krise und die Einigkeit der Politiker ein Vertrauenssignal darstellen. Dennoch glaube ich nicht, dass die Griechenland-Problematik – genauso wenig wie die Diskussionen um einen politischen Kompromiss bei der so genannten fiskalische Klippe in den USA, wo der Countdown unerbittlich zu laufen scheint – die Optimisten im Aktienmarkt bei ihren Entscheidungen nachhaltig beeinflusst hat. Deren Beweggründe finden Sie in meinem Kommentar zu gestrigen <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+schwingende+optimisten+43956">Stimmungserhebung der Börse Frankfurt</a>, während sich mein Kollege Gianni Hirschmüller mit der <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+schwingende+optimisten+43956">DAX-Detailanalyse</a> (bitte den Reiter „Detailanalyse“ anklicken) befasst hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/griechenland-nur-nebenschauplatz/">Griechenland nur Nebenschauplatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Um die Klippe herum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 13:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
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		<category><![CDATA[Eskalierendes Commitment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Frage, ob es in 2012 eine Jahresendrallye geben wird, durfte ich in meinem Kurzinterview am Donnerstag bei n-tv beantworten, das Frank Meyer mit mir führte. Weil ich mich mit einer kurzen Antwort offenbar schwertat, lud mich der nette Moderator direkt im Anschluss zu einem längeren Zwiegespräch bei der n-tv Telebörse ein, wo ich dankenswerter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/um-die-klippe-herum/">Um die Klippe herum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage, ob es in 2012 eine Jahresendrallye geben wird, durfte ich in meinem Kurzinterview am Donnerstag bei n-tv beantworten, das Frank Meyer mit mir führte. Weil ich mich mit einer kurzen Antwort <span id="more-5456"></span>offenbar schwertat, lud mich der nette Moderator direkt im Anschluss zu einem längeren Zwiegespräch bei der n-tv Telebörse ein, wo ich dankenswerter Weise die Möglichkeit hatte, noch einmal ausführlich auf die kommenden Wochen in Sachen DAX eingehen zu dürfen. Dabei wagten wir auch mal einen Blick hinter die fiskalische Klippe, die er bekanntlich in den USA im kommenden Jahr droht. Dabei konnte ich noch einmal meine Ausführung aus meinem gestrigen Blogbeitrag <a href="http://www.blognition.de/blog/markte/falscher-referenzpunkt/">„falscher Referenzpunkt“</a> erläutern. Außerdem ging es noch um die eskalierten Commitments der Politiker und deren Auswirkungen auf den Aktienmarkt. <a href="http://www.teleboerse.de/mediathek/mediathek_videos/n-tv_mediathek_videos_wirtschaf/Wir-haben-die-falschen-Referenzpunkte-article7834156.html">Das ganze Interview finden Sie hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/um-die-klippe-herum/">Um die Klippe herum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Falscher Referenzpunkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 09:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[Fiscal cliff]]></category>
		<category><![CDATA[Fiskalische Klippe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die so genannte fiskalische Klippe (fiscal cliff), die den USA Anfang 2013 drohen könnte, ist in aller Munde und sollte es zu keiner Einigung zwischen dem von Republikanern beherrschten Repräsentantenhaus und dem Senat (mit Mehrheit der Demokraten) kommen, würden automatisch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Kraft treten, deren Volumen etwa 650 Mrd. Dollar betragen wird. Und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/falscher-referenzpunkt/">Falscher Referenzpunkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die so genannte fiskalische Klippe (fiscal cliff), die den USA Anfang 2013 drohen könnte, ist in aller Munde und sollte es zu keiner Einigung zwischen dem von Republikanern beherrschten Repräsentantenhaus und dem Senat (mit Mehrheit der Demokraten) kommen, <span id="more-5448"></span>würden automatisch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Kraft treten, deren Volumen etwa 650 Mrd. Dollar betragen wird. Und weil dieser Betrag etwas mehr als 4 Prozent des amerikanischen BIP beträgt, rechnet man in diesem Fall für die USA mit einer ausgeprägten Rezession. Kein Wunder also, wenn die Akteure an den Finanzmärkten Angst davor haben, die US-Wirtschaft könne womöglich von der fiskalische Klippe stürzen. Die einzige Lösung ist also ein Haushaltskompromiss, auf den nicht nur Fed-Chef Ben Bernanke hofft, sondern auch die globalen Finanzmärkte. Dabei entsteht irrigerweise der Eindruck, dass mit einem solchen Kompromiss eine Rezession umgangen werden könnte. Ein Optimum, von dem man jedoch nur ausgehen kann, wenn von Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen nichts, aber auch gar nichts übrig bliebe – ein Szenario von dem derzeit niemand spricht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Zeug zur Katerstimmung</strong></p>
<p>Wenn man also über die fiskalische Klippe und die damit einhergehende Wahrscheinlichkeit einer Rezession spekuliert, sollte man diese auch mit den richtigen Referenzpunkten verbinden. Dabei würde nach gängiger Auffassung das eine Extrem <em>„keine Einigung zwischen Republikanern und Demokraten“</em> zu einer ausgeprägten Rezession in den USA führen. Das andere Extrem, das zunächst als rezessionsneutral zu werten wäre, würde in der völligen Beseitigung der fiskalischen Klippe bestehen. Danach läge also jeder Kompromiss zwischen diesen beiden Extrema und dürfte demzufolge auf jeden Fall zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Rezession führen. Dennoch würde ein solcher Kompromiss an den Aktienmärkten aus heutiger Sicht beklatscht und gefeiert. Eine Überschätzung, die am Ende durchaus das Zeug zur Katerstimmung hätte.</p>
<p>Dass eine Einigung zwischen Republikanern und Demokraten – und sei es in letzter Minute – für sehr wahrscheinlich gehalten wird, mag auch die Ursache für den nun bereits seit Wochen vorherrschenden Optimismus der mittelfristig orientierten Akteure sein, die die Börse Frankfurt allwöchentlich befragt. Jener ist noch einmal auf ein neues Jahreshoch gestiegen, scheint aber entgegen herkömmlicher Lesart dennoch nicht wirklich bedrohlich. Eine Stimmungsanalyse von <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+dax+optimismus+ist+zweigeteilt+43674">Gianni Hirschmüller finden sie übrigens hier</a>, meine Detailanalyse finden Sie an <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+dax+optimismus+ist+zweigeteilt+43674">gleicher Stelle</a> unter dem gleichnamigen Reiter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/falscher-referenzpunkt/">Falscher Referenzpunkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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