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	<title>EUR/USD Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 May 2019 06:39:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Fed zeigt sich (noch) nicht wirklich taubenhaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2019 06:15:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[EUR/USD]]></category>
		<category><![CDATA[Fed-Sitzung]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obgleich sich in Zeiten normaler Volatilität kaum jemand über eine Euro-Erholung von rund 155 Stellen innerhalb von knapp vier Handelstagen aufregen würde, zeigten sich Kommentatoren bis gestern Mittag fast schon auffallend optimistisch. Das „main event“ des gestrigen Handelstages war indes die zum Abschluss gekommene Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank. Wie vielerorts...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1200)</strong>             Obgleich sich in Zeiten normaler Volatilität kaum jemand über eine Euro-Erholung von rund 155 Stellen innerhalb von knapp vier Handelstagen aufregen würde, zeigten sich Kommentatoren bis gestern Mittag doch auffallend optimistisch. Europas ökonomische Erholung im ersten Quartal dieses Jahres zeige im Nachhinein, dass die abwartende Haltung von EZB-Präsident Mario Draghi richtig gewesen sei, war zu lesen. Tatsächlich ist das Wachstum in der Eurozone im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal vorläufigen Berechnungen zufolge mit +0,4 Prozent nicht nur etwas stärker als von den Ökonomen erwartet, sondern auch noch doppelt so hoch wie im Vorquartal ausgefallen. Wie man aus kleinen Zahlen so viel Positives herauslesen kann!<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-10477" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/05/02052019-1.jpg" alt="" width="150" height="469" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">          Und wenn man noch die erste Schätzung zur Inflation in Deutschland hinzunimmt, die im April mit 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr nicht nur die Median-Erwartung der Ökonomen deutlich übertraf, war zumindest der vergangene Dienstag ein guter Tag für den Euro. Oder ist die gute deutsche Inflationszahl doch nur dem Osterfest geschuldet? Dieser in einigen Kommentaren geäußerte Einwand klingt fast so, als ob die Ökonomen bei ihren Prognosen die Ausgabefreudigkeit des deutschen Konsumenten an hohen Feiertagen unterschätzt hätten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Sicher nicht nach Trumps Geschmack</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Das „main event“ des gestrigen Handelstages war indes die zum Abschluss gekommene Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC). Wie vielerorts erwartet hat dieser die Fed Funds einstimmig bei 2,25 &#8211; 2,5 Prozent belassen und sich wahrscheinlich auch wegen der gegensätzlichen ökonomischen Signale weiterhin „geduldig“ gezeigt. Denn das Wachstum – das Statement der Fed bezeichnet dieses als solide – bleibt stark, während die Inflation, auch die Kernrate, auf 12- Monats-Basis gesunken ist. Die langfristigen Inflationserwartungen seien aber wenig verändert, hieß es. Allerdings ist es der Fed nicht entgangen, dass sich sowohl der Verbrauch der privaten Haushalte als auch die Investitionstätigkeit der Unternehmen während des ersten Quartals verlangsamt haben. Darüber hinaus wurde die Senkung des Satzes für Überschusseinlagen von Banken auf 2,35 (zuvor: 2,40) Prozent beschlossen, ein technischer Schritt, um einem etwaigen Anstieg der Fed Funds Rate entgegenzuwirken.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">          In einer ersten Reaktion gab der Dollar nochmals etwas nach und hievte den Euro bis 1,1265, also nicht allzu weit entfernt von der Obergrenze seines kurzfristigen Abwärtstrends bei <strong>1,1275/80</strong>. Allerdings konnte der Greenback schlagartig zulegen, nachdem Fed-Chef Jerome Powell während der Pressekonferenz im Anschluss an die Notenbanksitzung für viele Akteure überraschenderweise deutlich machte, dass die niedrige Inflation des ersten Quartals möglicherweise nur ein vorübergehendes Phänomen sei. Tatsächlich sieht Powell derzeit keinen gewichtigen Grund, sich [bezüglich der Zinsen] in die eine oder andere Richtung zu bewegen. Damit zeigt sich Powell längst nicht so taubenhaft wie von vielen Marktteilnehmern erwartet. Und stellt sich damit gleichzeitig gegen den Wunsch von US-Präsident Donald Trump, die Zinsen deutlich zu senken. Ob der Dollar deswegen nachhaltig zulegen und den Euro wieder stärker unter Druck setzen wird, dürfte sich unterhalb von <strong>1,1170</strong> herausstellen. Dann wäre die fast viertägige korrektive Erholungsphase beendet, und das Abwärtsmomentum mit Potenzial bis <strong>1,1045/50</strong> würde wiederbelebt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße Ihre Gültigkeit. Diese beträgt</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ungeliebtes US-Wachstum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2019 05:41:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Devisen am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[EUR/USD]]></category>
		<category><![CDATA[Fed]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist noch nicht einmal zwei Monate her, da wurde die Prognose eines viel beachteten Wachstumsmodells publiziert, die für die USA ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von +0,3 Prozent (annualisiert) für das erste Quartal dieses Jahres vorsah. Und es war genau dieses Modell,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auszug aus meinem Devisen-Frühbericht (näheres dazu <strong><a href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/04/29/dollar-am-morgen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000000;">HIER</span></a></strong>):<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1160)</strong>             Es ist noch nicht einmal zwei Monate her, da wurde die Prognose eines viel beachteten Wachstumsmodells publiziert, die für die USA ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von +0,3 Prozent (annualisiert) für das erste Quartal dieses Jahres vorsah. Und es war genau dieses Modell, das mit der Zeit immer höhere Wachstumswerte berechnete – am 25. April lag seine Vorhersage immerhin bei +2,7 Prozent. Die Rede ist vom Prognosemodell der Fed von Atlanta (GDPNow), das allerdings die am vergangenen Freitag publizierte erste Schätzung des Handelsministeriums zum US-BIP von +3,2 Prozent noch um einiges verfehlt hat. Trotzdem war es immer noch besser als die Median-Prognose der Ökonomen, die nur bei +2,3 Prozent lag. So gesehen handelte es sich also um eine faustdicke Überraschung, die nicht jedem in den Kram gepasst haben mag. Zumindest, wenn man sich einmal die überwiegend kritischen Kommentare zu Gemüte führt.<img decoding="async" class="alignright wp-image-10442" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/04/29042019.jpg" alt="" width="150" height="469" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">         Natürlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass die gleichzeitig veröffentlichten Inflationszahlen für das erste Quartal schwach ausgefallen sind, wenn man etwa die Kernrate des Index der privaten Konsumausgaben (PCE) – die Messzahl, die für die Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank in Sachen Inflation maßgeblich ist – mit der des vorangegangenen Quartals vergleicht. Aber unter dem Strich wurde die erste Schätzung zum US-Wachstum im ersten Quartal mit dem Prädikat „auf den ersten Blick sehr gut, aber bei genauem Hinsehen, bei Betrachtung der einzelnen Wachstumskomponenten, eben doch nicht so positiv“ versehen. Das hört sich fast so an wie „noch einmal Glück gehabt, aber ab jetzt kann es nur noch schlechter werden“.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">          Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis der ökonomische Chefberater des US-Präsidenten, Larry Kudlow, von der US-Notenbank mehr oder weniger offen eine Zinssenkung [Anm: am besten noch bei ihrer kommenden Sitzung] fordern würde, was er denn auch am vergangenen Freitag tat. Die Inflation, so Kudlow zur Begründung, sei nach Maßstäben, die sich die Fed immerhin selbst gesetzt habe, viel zu niedrig. Dabei hat Kudlow offenbar verdrängt, dass die Fed gemäß Mandat nicht nur die Inflation, sondern auch das Wachstum im Auge behalten muss.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">          Und wie haben die Märkte reagiert? Immerhin beträgt die implizite Wahrscheinlichkeit für mindestens eine Zinssenkung von 25 Basispunkten in diesem Jahr (vgl. CME FedWatch Tool) rund 65 Prozent, aber dieser Wert hat sich interessanterweise nach Veröffentlichung der US-Wachstumsdaten kaum verändert.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">          Unterdessen hat der US-Dollar die vergangene Woche nicht nur gegenüber dem Euro mit einem leichten Dämpfer beendet. Letzterer bewegt sich zwar in einem langsamen, kurzfristigen Abwärtstrend mit Potenzial bis zunächst <strong>1,1065/70</strong>. Allerdings würde dieser Trend (Obergrenze <strong>1,1290/95</strong>) auf der anderen Seite bereits mit Überschreiten von <strong>1,1175/80</strong> deutlich an Momentum einbüßen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße Ihre Gültigkeit. Dieser beträgt für EUR/USD 10 Stellen</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/ungeliebtes-us-wachstum/">Ungeliebtes US-Wachstum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Dollar am Morgen</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/dollar-am-morgen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2019 05:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Devisen]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten Devisenmarktberichte, die ich täglich erhalte, fallen durch eines auf: Zahlen, Zahlen und noch einmal Zahlen. Eine Unzahl Ökonomischer Daten, charttechnischer Berechnungen wie Fibonacci-Retracements, Bollinger-Bänder, Candlestick-Analysen, gleitende Durchschnittslinien, überladene Grafiken etc. – für den Leser bedeutet dieses Überangebot an Information oft eine Überforderung. Die Nutzer solcher Marktberichte – ich denke vor allen Dingen an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Devisenmarktberichte, die ich täglich erhalte, fallen durch eines auf: Zahlen, Zahlen und noch einmal Zahlen. Eine Unzahl Ökonomischer Daten, charttechnischer Berechnungen wie Fibonacci-Retracements, Bollinger-Bänder, Candlestick-Analysen, gleitende Durchschnittslinien, überladene Grafiken etc. – für den Leser bedeutet dieses Überangebot an Information oft eine Überforderung. Die Nutzer solcher Marktberichte – ich denke vor allen Dingen an mittelfristig orientierte Akteure wie zum Beispiel Ex- und Importeure – möchten aber keine seitenlangen Mainstream-Ausführungen durcharbeiten, sondern sich möglichst schnell einen Überblick über die jüngsten Bewegungen am Markt verschaffen sowie die Einschätzung eines Experten dazu erfahren.</p>
<p>Genau das können Sie hier in meinem Blog bekommen, denn ich plane an dieser Stelle für eine begrenzte Zeit handelstäglich zwischen 8.00 und 8.30 Uhr einen Auszug aus meinem Devisen-Frühbericht (Euro/US-Dollar) unter der Rubrik „Dollar am Morgen“ zu veröffentlichen. Den unter Behavioral-Finance-Gesichtspunkten erstellten Report (mehr dazu <strong><span style="color: #00ff00;"><a style="color: #00ff00;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2017/02/28/finanzmarktanalysen-mit-behavioral-finance/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></span></strong>) biete ich in voller Länge, also unter Berücksichtigung mehrerer Währungspaare, meinen Kunden, an.</p>
<p>Den ersten Bericht finden Sie ab 8:00 Uhr <strong><span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/04/29/ungeliebtes-us-wachstum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></span>.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/dollar-am-morgen/">Dollar am Morgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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