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	<title>Einkaufsmanagerindices Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Beste Stimmung für den Euro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 04:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufsmanagerindices]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass gestern abermals die Stunde des Euro schlug, sieht man vor allen Dingen daran, dass die Gemeinschaftswährung gerade einmal zwei Tage benötigte, um die Kursverluste der vergangenen Woche praktisch wettzumachen. Dabei sah es in der vorvergangenen Nacht zwischendurch gar nicht gut aus, als sich der Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, Peter Navarro, zu Wort meldete und in einem Interview mit Fox News den Handels-Deal mit China für „over“ (beendet) erklärte...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/beste-stimmung-fuer-den-euro/">Beste Stimmung für den Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1320)</strong>             Dass gestern abermals die Stunde des Euro schlug, sieht man vor allen Dingen daran, dass die Gemeinschaftswährung gerade einmal zwei Tage benötigte, um die Kursverluste der vergangenen Woche praktisch wettzumachen. Dabei sah es in der vorvergangenen Nacht zwischendurch gar nicht gut aus, als sich der Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, Peter Navarro, zu Wort meldete und in einem Interview mit Fox News den Handels-Deal mit China für „over“ (beendet) erklärte.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12176" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/24062020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/24062020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/24062020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Aus dem Zusammenhang gerissen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Reaktion der Finanzmärkte war deutlich: Aktien-Futures – diejenigen des S&amp;P 500 verloren vorübergehend 1,6 Prozent an Wert – mussten einen kräftigen Rücksetzer hinnehmen, und der Dollar war als Fluchtwährung so gut gefragt, dass der Euro zwischenzeitlich eine Korrektur von 60 Stellen produzierte. Die Lage beruhigte sich erst, als sich US-Präsident Donald Trump höchstpersönlich gezwungen sah, in einem Tweet Navarros Einlassungen zu entkräften. Einlassungen, von denen Navarro später sagen würde, sie seien völlig aus dem Zusammenhang gerissen worden. Das China-Abkommen“ sei „voll intakt“, erklärte Trump. Dabei scheint Navarro ironischerweise doch fast etwas Wahres gesagt zu haben: Dass sich das Vertrauen der USA in China praktisch am Boden befindet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Und auf Linie gebracht</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber Trumps Richtigstellung brachte die Märkte und Navarro umgehend wieder auf Linie, so dass es eigentlich gar nicht des Kudlow‘schen Echos am Nachmittag bedurfte, als der ökonomische Chefberater des Weißen Hauses noch einmal in einem TV-Interview mit Fox betonte, dass das Handelsabkommen mit China intakt sei. Auch machte er, wie bereits Donald Trump zuvor, deutlich, dass das nächste Stimulus-Paket in den USA sowohl Steuererleichterungen als auch weitere Schecks an private Haushalte beinhalten würden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>V-förmige Stimmung</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Den eigentlichen Punkt machte der Euro gegenüber dem Dollar allerdings gestern wegen der Publizierung der vorläufigen Einkaufsmanagerindices (Markit), die für die Eurozone besser als von den Ökonomen im Mittel erwartet ausgefallen waren. Und Frankreich wartete mit Zahlen auf, die sogar oberhalb der 50er Schwelle, der Trennlinie zwischen Kontraktion und Expansion, lagen. Und wenn man nun auf die Grafik des Einkaufsmanagerindex für die Eurozone blickt, sieht man tatsächlich – zumindest was die Stimmung angeht – ein deutliches V. Ansonsten wird man, wie es ein Kommentator ausdrückte, abwarten müssen, ob die gute Stimmung durch die „wirklichen“ harten ökonomischen Daten bestätigt werden wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Tag der Risikofreude</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Natürlich gab es diese technische Erholung, dieses V, auch in den USA. Aber die Medianerwartung der Ökonomen wurde leicht enttäuscht, wobei der Index für die Industrie mit einem Wert von 49,6 nur ganz knapp unter der magischen 50er Linie (diesen Wert wollten auch die Ökonomen im Mittel sehen) lag. Tatsächlich siegte am gestrigen Handelstag zunächst wieder einmal die risikofreudige Einstellung der Aktienhändler, wobei der DAX zum Ende der europäischen Handelssitzung die Nase gegenüber den US-Pendants vorne hatte. Und so hat auch der Euro seinen kurzfristigen Aufwärtstrend bestätigt und fortgesetzt – dieser verläuft nun zwischen <strong>1,1185</strong> und <strong>1,1575/80</strong>.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Daten-Freitag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 05:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufsmanagerindices]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch die abgelaufene Handelswoche gehörte mit einer Bandbreite von etwas mehr als 80 Stellen für den Euro nicht zu den lebhaften innerhalb dieses Jahres. Und am Ende gab es auch einen kleinen Wochenverlust, der im großen Ganzen auf den Kursrückgang vom vergangenen Freitag zurückzuführen war. Wenn man möchte, kann man für diese Entwicklung ökonomische Daten zurate ziehen, von denen die Schnell-Schätzungen zu den Einkaufsmanagerindices der Eurozone und den USA (Markit) für November bereits für sich betrachtet...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1020)</strong>             Auch die abgelaufene Handelswoche gehörte mit einer Bandbreite von etwas mehr als 80 Stellen für den Euro nicht zu den lebhaften innerhalb dieses Jahres. Und am Ende gab es auch einen kleinen Wochenverlust, der im großen Ganzen auf den Kursrückgang vom vergangenen Freitag zurückzuführen war. Wenn man möchte, kann man für diese Entwicklung ökonomische Daten zurate ziehen, von denen die Schnell-Schätzungen zu den Einkaufsmanagerindices der Eurozone und den USA (Markit) für November bereits für sich betrachtet eine gute Begründung geliefert haben dürften.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11351" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/25112019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/25112019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/25112019-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Stimmung etwas gebessert</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Immerhin scheint der Rückgang des Einkaufsmanagerindex (PMI) in Deutschland mit einem Wert von 43,8 für das verarbeitende Gewerbe etwas abzuebben, zumal diese erste Schätzung über der Medianerwartung der Ökonomen lag. Dabei handelt es sich um den besten Wert seit Juni, aber deswegen gleich eine Jubelarie anstimmen oder gar von einer Trendwende sprechen? Zumal sich der PMI Deutschlands immer noch im Kontraktionsbereich, also deutlich unterhalb der 50er Schwelle zur wirtschaftlichen Expansion befindet. Ein Kommentator brachte es auf den Punkt: Es sei schon erstaunlich, was zurzeit als „gut“ bezeichnet werde.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber selbst bei relativer Betrachtung, wie sie von den Akteuren mehrheitlich praktiziert wird, gab es im gleichen Zuge auch einen Dämpfer zu vermelden: Der Index der Dienstleister war, gemessen an der mittleren Erwartung der Ökonomen, eine Enttäuschung. Auch die PMI-Werte für die Eurozone blieben damit durchwachsen, und der zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex (Composite) konnte mit 50,3 in der vorläufigen Version nicht überzeugen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3></h3>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Tagessieger USA</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Für die USA sah es hingegen ein paar Stunden später in Sachen Einkaufsmanagerindices etwas besser aus. Die mittleren Prognosen der Ökonomen wurden sowohl beim produzierenden Gewerbe als auch bei den Dienstleistern durch die tatsächlichen Werte übertroffen. Mit einem vorläufigen Composite-Wert von 51,9 könnte nach Einschätzung des Chef-Ökonomen von IHS Markit der schlimmste Teil der jüngsten wirtschaftlichen Abschwächung in den USA bereits hinter uns liegen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alles zusammengenommen ergibt sich – insbesondere, wenn man einen weiteren Stimmungsindex, das ebenfalls am Freitag publizierte Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (96,8 endgültig gegenüber erwarteten 95,7), zum Gesamtbild noch hinzunimmt – ein „Tagessieg“ für die US-Ökonomie. Und für den Dollar. Gleichzeitig hat der Euro seine vorherrschende Tendenz zur Schwäche verstärkt und bleibt in dieser ungünstigen Position – allerdings derzeit nur mit Potenzial bis <strong>1,0980</strong> (nur heute) bzw. <strong>1,0945/50</strong> –, solange nun <strong>1,1085</strong> nicht mehr überwunden wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
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		<title>Abschied mit Abwärtsrisiken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2019 04:50:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Brexit]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufsmanagerindices]]></category>
		<category><![CDATA[EZB-Ratssitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man könnte die Kursbewegungen von Euro und Dollar am gestrigen Handelstag durchaus zu den volatileren dieses Monats zählen. Und zum ersten Mal seit längerem spielten Wirtschaftsdaten dabei eine treibende Kraft. Kein Überraschungsmoment ging indes von der letzten EZB-Ratssitzung unter Leitung ihres scheidenden Präsidenten Mario Draghi aus. Letztlich bestätigte die EZB das, was bereits in der September-Sitzung beschlossen worden war. Insbesondere...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1105)</strong>             Man könnte die Kursbewegungen von Euro und Dollar am gestrigen Handelstag durchaus zu den volatileren dieses Monats zählen. Und zum ersten Mal seit längerem spielten Wirtschaftsdaten dabei eine treibende Kraft. Kein Überraschungsmoment ging indes von der letzten EZB-Ratssitzung unter Leitung ihres scheidenden Präsidenten Mario Draghi aus. Letztlich bestätigte die EZB das, was bereits in der September-Sitzung beschlossen worden war. Insbesondere das neue quantitative Lockerungsprogramm (QE) wird im November wie geplant mit Anleihekäufen von 20 Mrd. Euro pro Monat beginnen. Dabei werden die Anleihekäufe so lange wie nötig fortgeführt und kurz vor der ersten Leitzinserhöhung eingestellt. Fast bekommt man dabei den Eindruck, als ob das QE-Programm für immer laufen solle („QE-Infinity“). Gleichzeitig betonte der EZB-Präsident noch einmal die Abwärtsrisiken beim ökonomischen Ausblick – etwas anderes war nicht erwartet worden. Abgesehen davon wünschen wir Mario Draghi auf jeden Fall für die Zukunft alles Gute.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11238" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/10/25102019-1.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/10/25102019-1.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/10/25102019-1-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Marktbewegende Einkaufsmanager-Indices</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Stärkeren Einfluss auf den Markt übten indes die vorläufigen Einkaufsmanagerindices (Markit) aus, die dem Euro gestern Vormittag zunächst zu einem kleinen Aufschwung verholfen hatten. Denn die französischen Zahlen wiesen zunächst auf eine verbesserte ökonomische Situation hin – leider galt dies nicht für die später publizierten Zahlen der gesamten Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe lag zwar auf dem Niveau des Vormonats, blieb aber hinter den Erwartungen der Ökonomen zurück. Bei den Dienstleistern gestaltete sich die Situation etwas besser, aber letztlich nicht viel anders. Vor allem die Erwartungskomponente bei den Dienstleistern fiel auf den niedrigsten Stand seit Juni 2013. Und so verpuffte am gestrigen Handelstag der erste Anlauf des Euro an der Oberseite (immerhin bis 1,1160).</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Der zweite Versuch war ebenfalls zum Scheitern verurteilt und dürfte auf die enttäuschenden Daten zu den US-Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter für den Monat September zurückzuführen gewesen sein. Allerdings ergab eine spätere Berechnung des viel beachteten Modells der Fed von Atlanta, GDPNow, ein unverändertes Wachstum von 1,8 Prozent für das dritte Quartal dieses Jahres.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Antrag auf UK-Neuwahlen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Etwas besser war es dann um die US-Einkaufsmanagerindices (ebenfalls Markit) am Nachmittag hiesiger Zeit bestellt, die vor allen Dingen für das verarbeitende Gewerbe etwas stabiler als im Vormonat aussahen. Allerdings bereiten die Unterkomponenten für den Arbeitsmarkt und auch für das Neugeschäft bei den Dienstleistern – diese Komponente lag auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2009 – etwas Sorgen. Ob sich am Ende aus der jüngsten Stabilisierung in der Industrie auf niedrigem Niveau eine stärkere Erholung für das US-Wachstum ergeben kann, bleibt daher abzuwarten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ach ja, auch in Sachen Brexit gab es Neuigkeiten. So wird der britische Premierminister Boris Johnson für den kommenden Montag, im Unterhaus einen Antrag auf vorgezogene Neuwahlen am 12. Dezember stellen. Dass sich dieses Vorhaben nicht einfach gestalten dürfte, habe ich bereits gestern <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/10/24/erstaunlich-gelassen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">H</a><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/10/24/erstaunlich-gelassen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IE</a>R</strong></span></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"> eingehend erläutert.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Für Euro-Optimisten war der gestrige Handelstag allerdings ernüchternd: Die beiden Versuche, an der Oberseite etwas Land zu gewinnen, wurden recht schnell zurückgeschlagen. Stattdessen testete die Gemeinschaftswährung am Ende an der Unterseite das wichtige Nachfrageniveau bei <strong>1,1095</strong>, dessen Erhalt für eine kurzfristig positive Euro-Perspektive (<strong>1,1225</strong>) vonnöten ist. Unterhalb von <strong>1,1070/75</strong> ist die Gemeinschaftswährung zurzeit auch noch schlecht unterstützt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
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		<title>Schlechte Stimmung, folgenlos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 04:46:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufsmanagerindices]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern war wieder einmal der Tag der vorläufigen Einkaufsmanagerindices (Markit), die für die Eurozone, aber auch für die USA veröffentlicht wurden. Die erste Schock-Meldung diesbezüglich gab es bereits am Vormittag, als die deutschen Zahlen publiziert wurden. Sowohl der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe als auch derjenige der Dienstleister...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0990)</strong>             Gestern war wieder einmal der Tag der vorläufigen Einkaufsmanagerindices (PMIs, Markit), die für die Eurozone, aber auch für die USA veröffentlicht wurden. Die erste Schock-Meldung diesbezüglich gab es bereits am Vormittag, als die deutschen Zahlen publiziert wurden. Sowohl der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe als auch derjenige der Dienstleister blieben hinter den Erwartungen der Ökonomen zurück. Gleichzeitig fiel der Gesamtindex mit 49,1 unter die viel beachtete 50er-Linie, die den Trennstrich zwischen wirtschaftlicher Expansion und Schrumpfung markiert.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11113" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/09/24092019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/09/24092019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/09/24092019-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Damit spricht viel dafür, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal zum zweiten Mal hintereinander geschrumpft ist und somit die Voraussetzungen einer sogenannten technischen Rezession gegeben wären. Indes: Die Deutsche Bundesbank dämpfte in ihrem gestern ebenfalls veröffentlichten Monatsbericht die Sorge vor einem stärkeren Einbruch der deutschen Wirtschaft. Und schenkt man dem Bericht der Bundesbank Glauben, würde auch ein zweimaliger Rückgang „der gesamtwirtschaftlichen Erzeugung“ in Folge für sich genommen in der gegenwärtigen Situation „noch keinen Grund zur Besorgnis“ darstellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Draghi weniger zuversichtlich als Bundesbank</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Fast folgerichtig vermittelten aber auch die PMI-Umfragedaten zur Eurozone nichts Gutes. Denn die Unternehmensstimmung fiel auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren, wobei sowohl der PMI für die Industrie mit 45,6, aber auch derjenige der Dienstleister (52,0) hinter den Vormonatswerten und auch deutlich unter der mittleren Schätzung der Analysten zurückblieb.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Im Vergleich zum Bundesbankbericht klang EZB-Präsident Mario Draghi in seiner gestrigen Anhörung vor dem EU-Parlament allerdings wesentlich pessimistischer, als er noch einmal betonte, dass die Wachstumsdynamik in der Eurozone stärker als ursprünglich erwartet zurückgegangen sei – ein Statement, das neben all den anderen Ausführungen des EZB-Präsidenten jedoch keine neuen Erkenntnisse mit sich brachte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Warnsignal für US-Arbeitsmarkt</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Gemischte Neuigkeiten gab es indes hinsichtlich der vorläufigen Einkaufsmanagerindices aus den USA, wo der PMI des produzierenden Gewerbes mit 51,0 wieder etwas optimistischer als im August (50,3) und auch besser als von den Ökonomen erwartet ausfiel. Dagegen blieb der Index für die Dienstleister mit 50,9 hinter den mittleren Erwartungen der Ökonomen zurück, wobei der Unterindex für die Beschäftigung im September sogar auf 49,1 (Vormonat 50,4), den schlechtesten Wert seit Dezember 2009, zurückfiel.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Per Saldo bleibt festzustellen, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar trotz der schlechten Nachrichten für die Eurozone am Vormittag vorübergehend lediglich auf 1,0965 zurückfiel, möglicherweise auch, weil sich die Marktteilnehmer nun schon seit Monaten an unangenehme Wachstumsaussichten gewöhnt haben. Berücksichtigt man indes, dass sich der Euro in einem, wenn auch schwachen, Abwärtstrend (<strong>1,1085/90 </strong>bis <strong>1,0835</strong>) befindet, ist es bemerkenswert, dass die Kursrückgänge trotz miserabler ökonomischer Neuigkeiten auffallend überschaubar bleiben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
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		<title>Miese Stimmung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2019 05:57:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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		<category><![CDATA[Handelskonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Kalter Krieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr und mehr scheint sich für viele Kommentatoren herauszukristallisieren, dass es sich mit dem US-chinesischen Handelskonflikt nicht nur um ein Ereignis mit ökonomischen Folgen handelt. Vielmehr wird der Konflikt mancherorts mittlerweile als eine Art...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1180)</strong>             Möglicherweise wäre der gestrige Donnerstag anders verlaufen, wenn der vorläufige Gesamtindex der Einkaufsmanager (PMI, Markit) in der Eurozone gegenüber dem Vormonat etwas stärker angezogen und zumindest der Reuters-Konsens-Erwartung von 51,8 Punkten entsprochen hätte. Tatsächlich lag er aber etwas niedriger. Vielleicht hätte man in einem anderen politischen Umfeld gar kein allzu großes Aufhebens um diese Zahlen gemacht. Aber der Teufel steckt im Detail, sprich in den Teil-Indices. Denn der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes war nicht nur leicht rückläufig, sondern bleibt mit 47,7 im Kontraktionsbereich. Aber auch der PMI der Dienstleister hat sich nicht verbessert. Vor allen bei den Neuaufträgen für Unternehmen in der Eurozone wird von Stagnation berichtet, <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-10597" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/05/24052019.jpg" alt="" width="150" height="469" />und die Exportaufträge sind weiterhin auf dem Rückzug. Vielleicht wäre auch die Stimmung zumindest bezüglich der ökonomischen Daten gar nicht so schlecht gewesen, wenn nicht auch noch der ifo-Geschäftsklimaindex hinter den Erwartungen der Ökonomen zurückgeblieben wäre. Mit anderen Worten: Das Sentiment in der deutschen Wirtschaft schwächt sich – wenn auch, im Vergleich zum Vormonat, nicht dramatisch – weiter ab.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Von historischer Tragweite?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber es waren nicht nur jene Wirtschaftsdaten, die gestern zumindest bis zum Nachmittag auf dem Euro lasteten. Denn mehr und mehr scheint sich für viele Kommentatoren herauszukristallisieren, dass es sich mit dem US-chinesischen Handelskonflikt nicht nur um ein Ereignis mit ökonomischen Folgen handelt. Vielmehr wird der Konflikt mancherorts mittlerweile als eine Art Flächenbrand gesehen, der zu einer neuen Form des Kalten Krieges führen könnte. Also eine Entwicklung von historischer Tragweite, die von den Finanzmärkten, vor allen Dingen den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks, immer noch unterschätzt zu werden scheint. Immerhin reagierte nun auch der Euro, wenn auch schleppend, und testete gestern die Untergrenze seiner Seitwärtsentwicklung bei 1,1110 – viel mehr als ein marginal niedrigeres Jahrestief kam dabei aber auch nicht heraus.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">S<strong>chlechte Stimmung auch in den USA</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Spätestens am Nachmittag wurde deutlich, dass nicht nur die Einkaufsmanagerindices hierzulande enttäuschten. Auch in den USA blieben die vorläufigen Einkaufsmanagerindices für den Monat Mai (Industrie 50,6, Dienstleister 50,9), sogar deutlich hinter den Erwartungen der Ökonomen zurück. Auch der Rückgang gegenüber dem Vormonat fiel stärker als derjenige der Eurozone aus. Bemerkenswert übrigens: Der Index der Neuaufträge des verarbeitenden Gewerbes befand sich nach den vorläufigen Berechnungen sogar zum ersten Mal seit August 2009 unterhalb der 50er-Trennlinie zwischen Expansion und Kontraktion. Per Saldo hatten die USA in Sachen schlechter ökonomischer Nachrichten zumindest gestern den Euroraum sogar überholt.  </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Folgerichtig konnte der Euro innerhalb zweier Stunden im Rahmen einer überfälligen heftigen Short-squeeze seine Verluste des Tages mehr als wettmachen. Nicht zuletzt, weil der Versuch der Händler, mit der Brechstange die Untergrenze der gedachten Konsolidierungszone zwischen <strong>1,1110</strong> und <strong>1,1320/25</strong> (modifiziert) endgültig zu knacken (vgl. Hinweis), misslungen war.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
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