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	<title>Downgrade Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Die Lage ist besser als die Stimmung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 09:18:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es hatte sich am vergangenen Freitag schon angedeutet, dass sich die Abwärtskorrektur beim DAX nicht weiter würde fortsetzen können. Zumal die Argumente für diese Reaktion durchaus für jedermann verständlich und nachvollziehbar, jedoch nicht nachhaltig gewesen waren. Interessant in diesem Zusammenhang: Die Akteure nahmen das Protokoll der vergangenen Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) wahrscheinlich in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es hatte sich am vergangenen Freitag schon angedeutet, dass sich die Abwärtskorrektur beim DAX nicht weiter würde fortsetzen können. Zumal die Argumente für diese Reaktion durchaus für jedermann verständlich und nachvollziehbar, jedoch nicht nachhaltig gewesen waren. Interessant in diesem Zusammenhang: Die Akteure nahmen das Protokoll der vergangenen Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) wahrscheinlich in allen Einzelteilen wahr und gelangten mehrheitlich zum Schluss, es werde mit der Politik der quantitativen Lockerungen eher früher als später zu Ende sein. Fast ungehört schienen unterdessen die späteren Kommentare der beiden Fed-Mitglieder John Williams und James Bullard im Markt zu verhallen, die keineswegs auf ein bald bevorstehendes Ende von QE3 hindeuteten. Jetzt könnte man natürlich einwenden, bei den beiden handelte es sich ohnehin um Zinstauben, aber Letztere haben nun einmal die Mehrheit im FOMC. Am Ende sehe ich zumindest nicht, wie die Fed auf die Schnelle aus ihrer quantitativen Lockerungsstrategie herauskommen kann. Und das Geld, was ohnehin schon gedruckt worden ist, reicht aus, um die Aktienmarkt Fantasien bei vielen Marktteilnehmern am Leben zu erhalten.</p>
<p>Und was Europa angeht, kann ich mich an Zeiten erinnern, wo eine Herabstufung einer Nation wie Großbritannien durch die Ratingagentur Moody‘s übers Wochenende zu größeren Verwerfungen geführt hätte. Überhaupt scheint das Thema Europa – auch wenn Frankreich mehr und mehr in den Fokus der Skeptiker zu rücken scheint – derzeit keinen anhaltenden Druck auf die Aktienmärkte ausüben zu können.</p>
<p><i>Ist die Lage besser als die Stimmung?</i> war auch das Motto eines Gesprächs, an dem ich mit Markus Jakubowski (Société Générale) und Friedhelm Tilgen bei der n-tv Telebörse teilnehmen durfte. Die Aufzeichnung der Diskussion, bei der es sowohl um Grundlegendes zur Marktstimmung und zur DAX-Volatilität, aber auch um praktische Anwendungsmöglichkeiten der Detailanalyse zum DAX-Sentiment geht, die wir in Zusammenarbeit mit der Börse Frankfurt seit einigen Monaten durchführen<a href="http://www.teleboerse.de/n-tv_zertifikate/Ist-die-Lage-besser-als-die-Stimmung-article10177651.html?view=zertifikate"><span style="text-decoration: underline;">,</span> <span style="text-decoration: underline;">finden Sie hier</span></a><span style="text-decoration: underline;">.</span></p>
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		<title>Im Auf und Ab des Komforts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 05:33:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Downgrade]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentationsreihenfolge von Gewinn und Verlust]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzpunkt(e)]]></category>
		<category><![CDATA[Ritz Carlton]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Hotels habe ich so meine Erfahrungen gemacht. Manchmal gute, häufiger aber schlechte. Und so wählte ich mir bei meinem letzten Berlin-Besuch das „Ritz Carlton“ als Destination aus. Fünf Sterne, da dürfte eigentlich nicht viel schief gehen. Weil ich mich vor Veranstaltungen gerne noch etwas ausruhe, reserviere ich mir meist ein ruhiges Nichtraucherzimmer. Und da [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Hotels habe ich so meine Erfahrungen gemacht. Manchmal gute, häufiger aber schlechte. Und so wählte ich mir bei meinem letzten Berlin-Besuch <span id="more-4357"></span>das „Ritz Carlton“ als Destination aus. Fünf Sterne, da dürfte eigentlich nicht viel schief gehen. Weil ich mich vor Veranstaltungen gerne noch etwas ausruhe, reserviere ich mir meist ein ruhiges Nichtraucherzimmer. Und da ich weiß, dass das Ritz besonders gute Betten hat, war meine Vorfreude auf eine Stunde Mittagsschlaf entsprechend groß. Ja, sie stieg sogar noch, als ich bei Ankunft am Check-in erfuhr, dass man mir ein Upgrade gegeben hatte.</p>
<p>Doch die gute Stimmung sollte nicht lange währen, denn bei Betreten meines Zimmers erblickte ich mit Staunen, dass das Parkett im Eingangsbereich ziemlich verstaubt war, auch der Teppichboden wies einige unschöne Fußabdrücke und Spuren meiner „Vormieter“ auf. Naja, kann ja mal passieren, dachte ich mir, und als die drei Frauen von der Reinigungskolonne bereits fünf Minuten später anrückten, um die vergessene Säuberung des Raumes nachzuholen, war ich fast schon wieder guter Dinge. Dennoch verneinte ich höflich, als mich die Chefin fragte, ob sie mir denn noch etwas Gutes tun könne. Denn ich konnte mir nicht so recht vorstellen, was sie unter diesem Angebot verstand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Von Upgrade zu Upgrade</strong></p>
<p>Ich schlug die Tagedecke auf und entdeckte angewidert einige unappetitliche Flecken auf dem Laken und der Bettdecke. Und das angeblich ruhige Zimmer war anscheinend per Akustikbrücke mit einem Raum verbunden, in dem, so jedenfalls klang es in meinen Ohren, einen Staubsauger und ein Schleifgerät mit laut dröhnender Inbrunst im Duett wüteten. „Möchten Sie vielleicht das Zimmer wechseln?&#8220;, fragte mich der Concierge bei meinem zweiten Anruf – offenbar war jetzt die Eskalationsstufe meiner Beschwerden erreicht, die ein weiteres Upgrade rechtfertigten. „Ich glaube, das ist wohl das Beste&#8220;, erwiderte ich zuversichtlich. Minuten später stand der Zimmerchef vor meiner Tür, um mein Gepäck zu übernehmen. Aus Erfahrung bat ich darum, mir zunächst mein neues Gemach ansehen zu dürfen. „Wir haben eine Suite für Sie gefunden!&#8220;  Das wäre doch nicht nötig gewesen, dachte ich mir. Wir wanderten durch endlos lange Hotelflure, an deren Ende sich endlich mein neues Refugium befinden sollte. Aber schon von weitem hörte ich eine Bohrmaschine so lautstark jaulen, dass man damit Tote aus ihrer letzten Ruhe hätte aufwecken können. Vor allem wenn die Bohrerspitze genau an der Rückwand der Suite angesetzt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mentale kalte Dusche inklusive</strong></p>
<p>Fast schon flehend blickte ich den Herrn der 1000 Zimmer an: „Ich möchte doch nur eine Stunde Schlaf&#8220;, bettelte ich. Er zögerte: „Dann hätte ich nur noch etwas auf der anderen Seite des Trakts, aber…&#8220; – &#8222;keine Suite&#8220;, ergänzte ich im Geiste. Rauf und runter, jetzt also wieder ein Downgrade, dachte ich mir. Aber die gewonnene Stunde Schlaf war mir diesen mentalen Verlust allemal wert. Und als man mir am nächsten Morgen meine Schuhe unpoliert vor mein Zimmer stellte, entlockte mir das nur mehr ein gleichgültiges Achselzucken. Auch meine Erwartungen an den Service im „Ritz“ hatten einen Downgrade erfahren. Was allerdings dadurch abgemildert wurde, dass man mir das Frühstück, zu dem ich meinen Bruder eingeladen hatte, als Ausgleich für meine Irrfahrt durch die verschiedenen Preiskategorien des Hotels gar nicht erst in Rechnung stellte.</p>
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		<title>Downgrade</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 10:15:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Bahncard]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Downgrade]]></category>
		<category><![CDATA[Lufthansa]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzpunkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musste kürzlich in Frankfurt am Hauptbahnhof meine Frau samt Kindern von einer Reise abholen und kam dort eine halbe Stunde zu früh an. Keine Lust, an diesem ohnehin heißen Sommertag die Zeit am Bahnsteig totzuschlagen, erinnerte ich mich meiner Bahncard First 50. Und des Bahncomfort-Programms, an dem ich teilnehme. Und so erklomm ich die Stufen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Musste kürzlich in Frankfurt am Hauptbahnhof meine Frau samt Kindern von einer Reise abholen und kam dort eine halbe Stunde zu früh an. Keine Lust, an diesem ohnehin heißen Sommertag die Zeit am Bahnsteig totzuschlagen, <span id="more-362"></span>erinnerte ich mich meiner Bahncard First 50. Und des Bahncomfort-Programms, an dem ich teilnehme. Und so erklomm ich die Stufen zur Lounge der Deutschen Bahn.</p>
<p>Oben angekommen wähnte ich mich fast wie bei der Lufthansa, aber eben nur fast. Links war offenbar die Lounge für die zweite Klasse. Rechts, hinter Milchglasscheiben, konnte man die gehobenen Räumlichkeiten für Reisende der ersten Klasse erahnen. Voll der Vorfreude auf einen gemütlichen Kaffee, zückte ich meine silberne Bahncard am Counter, aber die Dame bestand auf einen Fahrschein. Ich wolle nur meine Frau am Bahnsteig abholen, erwiderte ich. „Dann  müssen sie nach links“ – „Also in die zweite Klasse?“ – „Nein, das ist keine zweite-Klasse-Lounge“ – „Was denn dann?“ Es stellte sich heraus, dass man in der Lounge der ersten Klasse am Platz bedient wird. In der zweiten darf man am Automaten anstehen. Wenn ich nur eine Fahrkarte gehabt hätte!</p>
<p>Eigentlich alles kein Beinbruch, wenn die kühle Blonde am Schalter beim Erklären nicht so schnippisch gewesen wäre: Sie zog einen Vergleich zwischen dem Bahnkunden und einem Vielflieger der Lufthansa, der ja auch nur in die Business-Lounge dürfe. Da müsse man schon Senator sein, um in den gehobenen Bereich zu gelangen, wurde mir beflissen erklärt. Jetzt wusste ich’s: Ich war für die Deutsche Bahn also kein Senator-Kunde!</p>
<p>Meinem Konter, dass ich bei der Lufthansa als Frequent Traveller und Meilensammler kein Flugticket benötige, um mich in deren Lounge niederzulassen, hatte die Dame nichts mehr entgegenzusetzen. Eisiges Schweigen und ein stierer Blick in Richtung Decke, signalisierten mir: „Hau ab!“. Ich trollte mich in die zweite Klasse und fühlte mich als First-Class-Zahler der Bahn so richtig downgegraded.</p>
<p>Immerhin: Ich wollte die Sache nicht auf sich bewenden lassen und fand bei der Hotline der Bahn einen verständnisvollen Mitarbeiter, der meine Gefühlslage nachvollziehen konnte. Aber die Regeln seien halt so. Sonst würde jeder Bahnkunde bei seinem Einkauf in der Frankfurter City erst einmal in der Lounge zum Kaffeetrinken halt machen.</p>
<p>Da wäre es mir fast lieber gewesen, die gesamte Lounge sei für Nichtreisende tabu – dann hätte man mir zumindest die mentale Degradierung erspart. Immerhin bekam ich zum Trost einen Kulanzgutschein in Höhe von 10 Euro zugeschickt, der beim nächsten Fahrkartenkauf angerechnet werden kann. Leider geht das nur am Schalter oder im Reisebüro (ich sehe mich schon Schlange stehen). Wo ich doch alles im Internet buche.</p>
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