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	<title>Börsenregel Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Angst vor Dienstag?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2021 04:48:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenregel]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fantasie für ein neues Allzeithoch habe gefehlt, äußerte gestern ein Kommentator. Gemeint war nicht etwa der US-Aktienmarkt, sondern der hiesige DAX, der zumindest zu Beginn des Handelstages Anstalten machte, als sei es nur noch eine Formsache, ein neues Rekordhoch zu markieren. Nun hat das leider noch nicht geklappt. Vielleicht auch, weil in den Hinterköpfen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Fantasie für ein neues Allzeithoch habe gefehlt, äußerte gestern ein Kommentator. Gemeint war nicht etwa der US-Aktienmarkt, sondern der hiesige DAX, der zumindest zu Beginn des Handelstages Anstalten machte, als sei es nur noch eine Formsache, ein neues Rekordhoch zu markieren. Nun hat das leider noch nicht geklappt. Vielleicht auch, weil in den Hinterköpfen manches Akteurs unbewusst noch die vergangenen beiden Dienstage gesteckt haben mögen: Nach einem jeweils nicht überzeugenden Montag zuvor dies- und jenseits des Atlantiks kam es damals zu teils heftigen Abgaben und Kursrückgängen. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13458" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/18052021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/18052021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/18052021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch wenn der heutige Dienstag deswegen mancherorts unter einem ähnlich ungünstigen Stern stehen sollte, dürfte es sich nicht um eine neue kalendarische Regelmäßigkeit oder gar profitable Börsenregel, sondern vielmehr um einen Zufall handeln. Außerdem wäre ein Rücksetzer beim DAX in überschaubarem Maße nach dem furiosen Finale zum Wochenende nichts Außergewöhnliches. Aber es kann ja auch ganz anders laufen. Egal, was kommt: Die ökonomischen Begründungen werden auf jeden Fall nachgeliefert.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dauerthema Inflationsangst</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wenig Neues gibt es indes zum Dollar zu berichten, der sich gestern noch einmal leicht abschwächte. Dabei bleibt das Inflationsthema beherrschend, wobei sich die Stimmen derer mehren, die die US-Notenbank spätestens am 28. Mai unter Zugzwang sehen, sofern das von der Fed vorzugsweise beachtete Inflationsmaß, der Index der privaten Konsumausgaben (PCE), in der Kernrate oberhalb von 2,5 Prozent liegen sollte. Auch wenn von Seiten der Fed immer wieder betont wird und wurde, dass ein Überschießen der Inflation von vorübergehender Natur („transitory“) sein werde, dürften die Inflationsdaten von zwei Monaten (April und Mai) ohnehin nicht geeignet sein, diese Annahme zu widerlegen. Dafür ist der Zeitraum schlichtweg zu kurz. Dieser Meinung ist auch der Chef der regionalen Fed von Atlanta, Raphael Bostic, der gestern in einem Interview äußerte, es werde wohl mindestens bis zum Frühherbst dauern, um diese Frage klären zu können.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Mögen die Kommentatoren bereits nervös sein – die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen ist gestern zeitweise unter das Tief vom vergangenen Mittwoch gefallen (1,6050 Prozent), dem Tag, an dem die Veröffentlichung des US-Konsumentenpreisindex für einen Sprung über die Marke von 1,7 Prozent gesorgt hatte.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen bleibt der Euro wenig bewegt in seinem kurzfristigen Aufwärtstrend und zumindest oberhalb von <strong>1,2080/85</strong> mit positiven Momentum versehen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Alle Jahre wieder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2017 14:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenregel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass in diesem Jahr die normalerweise Ende April hundertfach zitierte Börsenregel: „Sell in May and go way, but remember to come back in September“ nicht so häufig wie sonst genannt wird. Dabei wäre es doch eigentlich sehr verlockend, angesichts des neuen Allzeithochs des DAX heute einfach einmal auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9494 alignleft" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/05/Senti_030517-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" />Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass in diesem Jahr die normalerweise Ende April hundertfach zitierte Börsenregel: „Sell in May and go way, but remember to come back in September“ nicht so häufig wie sonst genannt wird. Dabei wäre es doch eigentlich sehr verlockend, angesichts des neuen Allzeithochs des DAX heute einfach einmal auf den Verkaufsknopf zu drücken.</p>
<p>Aber Leser meines Blogs wissen natürlich, dass ich von dieser tückischen Mai-Regel überhaupt nichts halte. Denn bis heute hat niemand mitgeteilt, ob man am besten am 2., am 3., am 4. oder am besten erst Mitte Mai verkauft<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>. Davon einmal abgesehen: Diese „wunderbare“ Empfehlung hat auch im vergangenen Jahr nicht wirklich funktioniert. Wer das Glück hatte, im Mai am höchsten Punkt beim DAX auszusteigen und am niedrigsten Stand des Index im September zurückzukaufen, konnte gerade einmal etwas mehr als 1,6 Prozent verdienen. Wer indes mit der Mai-Regel das allerschlechteste Timing erwischte, musste mitansehen, wie der Markt über 10 Prozent gegen ihn lief.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Noch nicht mal ein Kontra-Indikator</strong></p>
<p>Im vorletzten Jahr hat die Regel dagegen gut funktioniert. Je nachdem, welchen Tag im Mai und im September man für Verkauf und Rückkauf gewählt hatte, durfte man zwischen knapp 6 und über 21 Prozent Gewinn einstreichen. 2014 war dann schon wieder schwieriger – man konnte bis zu 6 Prozent Gewinn, aber auch 5 Prozent Verlust erleben. Und vor vier Jahren war es noch schwieriger, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Bei bestem Timing hätte man immerhin 5 Prozent gewinnen können. Wer aber im Mai und im September zur falschen Zeit handelte, verbuchte einen Verlust von 11 Prozent. Anders ausgedrückt: Die „Sell in May“-Regel taugt nicht einmal als Kontraindikator.</p>
<p>In den USA, woher diese Regel ursprünglich stammt, sieht es nicht anders aus. Wie mir ein Kommentator schrieb, haben US-Aktien in den vergangenen acht Jahren (Anmerkung: dieser Zeitraum ist natürlich viel zu kurz, um statistisch valide zu sein) nur zweimal im Mai ein sogenanntes Top produziert. Tatsächlich sollen gemäß meiner Quelle in den vergangenen 26 Jahren 73 Prozent der Jahreshochs im S&amp;P 500 jeweils erst nach August entstanden sein!</p>
<p>Ob die Börsianer hierzulande der Verheißung des Monats Mais erlegen sind, können Sie der heutigen Stimmungserhebung der Börse Frankfurt entnehmen, die ich dieses Mal <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Nur-wenige-Gipfelstuermer-2271141" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> kommentiert habe.</p>
<p>Sollten Sie stattdessen das Video-Interview bevorzugen, das die Börse Frankfurt mit mir geführt hatte, folgen Sie bitte <span style="color: #008000;"><a style="color: #008000;" href="https://www.youtube.com/watch?v=RH9Uw2RhvUQ&amp;spfreload=10" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a></span>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Falls Sie, liebe(r) Leser(in), das herausgefunden haben, dann geben Sie mir bitte zuerst (anderen Aktienliebhabern bitte erst hinterher) und diskret Bescheid, damit ich vor der Masse aktiv werden kann.</p>
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		<title>Sell in May – come back in June?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 16:51:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenregel]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreshoch]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sollte sich ausgerechnet in diesem Jahr, nachdem wir der Börsenregel „Sell in May“ bereits eine Absage erteilt hatten, der 2. Mai als bester Verkaufstag erweisen? Immerhin wurde an diesem Datum das Jahreshoch im DAX markiert. Ob die institutionellen Akteure – eine größere Gruppe von ihnen dürfte gerade zu jener Zeit als Abgeber von Aktien aktiv [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/sell-in-may-come-back-in-june/">Sell in May – come back in June?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte sich ausgerechnet in diesem Jahr, nachdem wir der Börsenregel „Sell in May“ bereits eine Absage erteilt hatten, der 2. Mai als bester Verkaufstag erweisen? Immerhin wurde an diesem Datum das Jahreshoch im DAX markiert. <span id="more-1766"></span>Ob die institutionellen Akteure – eine größere Gruppe von ihnen dürfte gerade zu jener Zeit als Abgeber von Aktien aktiv gewesen sein – weiter auf fallende Kurse setzen oder sich die Welt, trotz des ungelösten Griechenland-Problems und teils miserabler Daten aus den USA, jetzt anders herum dreht, erfahren Sie in der neuesten Ausgabe von <a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/cognitrend-tv/index.html">WGZ cognitrend TV</a>, moderiert von Joachim Goldberg.</p>
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