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	<title>Anchoring Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Manchmal sind schlechte Zahlen gute Zahlen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 May 2021 08:46:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Anchoring]]></category>
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		<category><![CDATA[US-Arbeitsmarktbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was für eine Enttäuschung! Die Rede ist vom jüngsten US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag publiziert wurde und für den Monat April nur einen Stellenzuwachs im Nichtagrarbereich von 266 Tsd. Jobs auswies. Dabei hatte doch „der Markt“ viel, viel mehr erwartet. Ich möchte gar nicht darauf herumreiten, dass die Median-Schätzung der Ökonomen von knapp 1 Million neu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was für eine Enttäuschung! Die Rede ist vom jüngsten US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag publiziert wurde und für den Monat April nur einen Stellenzuwachs im Nichtagrarbereich von 266 Tsd. Jobs auswies. Dabei hatte doch „der Markt“ viel, viel mehr erwartet. Ich möchte gar nicht darauf herumreiten, dass die Median-Schätzung der Ökonomen von knapp 1 Million neu geschaffener Stellen bei weitem verfehlt wurde. Nein, das Prognoseband, gebildet von 77 Ökonomen, erstreckte sich dem Vernehmen nach von einem Plus von 700 Tsd. bis zu 2,1 Mio. Man könnte auch sagen, dass der Anker dieses Bandes so hoch und weit gesetzt wurde, dass die Chancen für eine positive Überraschung – was immer „positiv“ heißen mag – fast gleich null waren. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13431" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/10052021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/10052021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/10052021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Eine alte Hochrechnung im Kopf</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber ein Stellenzuwachs von 1 Million (oder ein bisschen weniger) geisterte nun einmal bei vielen Akteuren im Kopf herum. Und diese Erwartung rührte von der außergewöhnlich hohen März-Zahl bei den Nonfarm Payrolls her, die ursprünglich mit 916 Tsd. verkündet wurde und nun zu allem Überfluss auch noch auf 777 Tsd. revidiert werden musste. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie vor einem Monat (vgl. meinen Kommentar <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2021/04/07/mit-eindrucksvoller-geschwindigkeit-erholt/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></span></strong>) viele Akteure angesichts dieser Wahnsinns-Zahl von zunächst 916 Tsd. neu geschaffenen Stellen hochzurechnen begannen: Noch neunmal so viele für den Rest des Jahres und die während der Corona-Pandemie verloren gegangenen Stellen wären praktisch alle wieder vorhanden.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wie blödsinnig derartige Hochrechnungen sind, haben wir nun am Freitag gesehen. Interessanterweise kommt jetzt kaum jemand auf die Idee, im Kopf zu überschlagen, wie oft man den Stellenzuwachs vom April, eben besagte 266 Tsd. Jobs, multiplizieren müsse, bis die restlichen rund 8,1 Millionen abgebauten Stellen aufgeholt sein würden<a href="#_ftn1" name="_ftnref1"><span style="color: #000000;">[1]</span></a>.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hauptsache keine Tapering-Diskussionen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Viel interessanter ist jedoch, was die Finanzmärkte aus diesem sehr enttäuschenden Arbeitsmarktbericht gemacht haben. Das Bild drängte sich der eigenen Phantasie förmlich auf, wie sich die Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) gegenseitig abklatschten! Nach dem Motto, dass es (wie vom FOMC immer wieder kommuniziert) noch lange dauern werde, bis die US-Ökonomie sich tatsächlich überhitzen würde. Und Tapering-Diskussionen? Die braucht es erst mal nicht, so die Denke vieler Akteure. Und so wurde vor allen Dingen an den US-Aktienmärkten aus schlechten Zahlen ein weiterer Impuls für neue Allzeithochs beim S&amp;P 500 und beim Dow-Jones-Index gemacht.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Volatile Staatsanleihen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dass die Angelegenheit dann doch nicht so einseitig und deutlich zu bewerten ist, zeigt die Reaktion bei den US-Staatsanleihen, wo die Rendite der „Zehnjährigen“ zunächst um knapp 10 Basispunkte absackte, um sich umgehend wieder zu erholen. Als ob uns die Händler sagen wollten, dass es jenseits der ohnehin recht volatilen Nonfarm Payrolls-Zahlen auch noch andere ökonomische Indikatoren gibt, die zuletzt ausgesprochen gut performt haben.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Eindeutig war indes die Reaktion des Greenback, der gegenüber dem Euro erheblich Federn lassen musste. Letzterer hat nunmehr seinen kurzfristigen Aufwärtstrend nach Überschreiten von 1,2090 wieder verstärkt; dessen Momentum bleibt oberhalb von <strong>1,2050/55</strong> erhalten und weist unter dieser Prämisse Potenzial bis auf zunächst <strong>1,2270</strong> auf.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="color: #000000;">[1]</span></a> Wir müssten unter dieser Prämisse nun rechnerisch rd. zweieinhalb Jahre warten</span></p>
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		<title>Anker im Kopf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2015 17:19:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anchoring]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC]]></category>
		<category><![CDATA[Nonfarm Payrolls]]></category>
		<category><![CDATA[Schätzungen]]></category>
		<category><![CDATA[US-Arbeitsmarktbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun wird es Morgen wieder einmal spannend, weil in den USA die Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts für den Monat August ansteht. Und dieses Mal scheint alles ganz besonders wichtig, weil es sich um den letzten Report handelt, bevor die US-Notenbank zu ihrer September-Sitzung am 16./17. des Monats zusammenkommen wird, um über einen möglichen Zinsschritt zu befinden. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun wird es Morgen wieder einmal spannend, weil in den USA die Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts für den Monat August ansteht. Und dieses Mal scheint alles ganz besonders wichtig, weil es sich um den letzten Report handelt, bevor die US-Notenbank zu ihrer September-Sitzung am 16./17. des Monats zusammenkommen wird, um über einen möglichen Zinsschritt zu befinden. Abgesehen davon, dass die Turbulenzen an den Finanzmärkten der vergangenen Wochen für eine Entscheidung der Mitglieder des Offenmarktausschusses stärker wiegen dürften als eine besser oder schlechter als erwartet ausgefallene Zahl neu geschaffener Stellen, machen sich die Ökonomen mancherorts schon jetzt Gedanken, inwieweit sie ihre eigenen Prognosen verfehlen werden. So hat etwa ein Volkswirt einer deutschen Bank festgestellt, dass der US-Arbeitsmarktbericht im August in den vergangenen 27 Jahren hinsichtlich der Beschäftigtenzahl die Prognosen 21 Mal verfehlt hat und zwar im Durchschnitt um 61.000 Stellen nach unten.</p>
<p>Damit aber noch nicht genug. So soll etwa das Analysehaus Wrightson ICAP zu allem Überfluss festgestellt haben, dass die Nonfarm Payrolls für den Monat August öfters als in jedem anderen Monat später wieder nach oben revidiert werden mussten – das soll zumindest für acht der vergangenen neun Jahre gegolten haben.</p>
<p>Welche Konsequenz ergibt sich für die Strategen daraus, wenn der Zentralwert der von Bloomberg und Reuters befragten Ökonomen für die Zahl der neu geschaffenen Stellen im August bei 220.000 liegt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Erwartung der Erwartung</strong></p>
<p>Man gibt vorsichtshalber eine Schätzung heraus, die etwa um den durchschnittlichen Fehler, also die besagten rund 60.000 Stellen der vergangenen Jahre, reduziert wird. Mit anderen Worten: Neben einem Prognose-Median der Nonfarm Payrolls von +220.000 (hoffentlich handelt es sich nicht um das Resultat bereits nach unten modifizierter Vorhersagen) schwirrt in den Köpfen der Marktteilnehmer nunmehr ein weiterer Anker, nämlich ein Stellenplus von 160.000 herum. Mit der Folge, dass ein Datum, das in das Band zwischen 160 und 220 Tsd. hineinfällt nicht als negative Überraschung, sondern als „wie erwartet“ registriert werden dürfte. Mehr noch, so denn die Akteure an den Finanzmärkten den Statistikern folgen, wäre eine solche Zahl gar nicht einmal schlecht, da die Erwartung besteht, dass diese ja noch in den kommenden Monaten mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso noch nach oben korrigiert werden muss.</p>
<p>Wollen wir hoffen, dass die Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) bei solchen Ankern, Erwartungen und Erwartungen von Erwartungen für ihre wichtigen Entscheidungen noch klar sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das erste Mal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2015 07:39:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Anchoring]]></category>
		<category><![CDATA[Framing]]></category>
		<category><![CDATA[Makler]]></category>
		<category><![CDATA[Partnervermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerwahl]]></category>
		<category><![CDATA[relative Bewertung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ging es Ihnen auch so? Weihnachten war dieses Jahr besonders lang. Das kann gut oder schlecht für Familien sein – wie man es nimmt. In meinem persönlichen Umfeld hat sich jedenfalls in diesen Tagen beziehungstechnisch Einiges verändert. So hörte ich etwa von einer Freundin, nennen wir sie hier Elisabeth, dass sie sich nach fast zehn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ging es Ihnen auch so? Weihnachten war dieses Jahr besonders lang. Das kann gut oder schlecht für Familien sein – wie man es nimmt. In meinem persönlichen Umfeld hat sich jedenfalls in diesen Tagen beziehungstechnisch Einiges verändert. So hörte ich etwa von einer Freundin, nennen wir sie hier Elisabeth, dass sie sich nach fast zehn Jahren von ihrem Lebensgefährten getrennt hatte. Eine traurige Geschichte, aber die beiden haben nach meinem Dafürhalten wirklich nicht zusammengepasst. Der Schlussstrich wurde im November 2014 gezogen.</p>
<p>Es sollte nicht lange dauern, bis sich Elisabeth nach etwas Neuem umsah. Tatsächlich nahm sie sich ein Herz und schrieb sich im Internet als Abonnentin bei einer Partnervermittlung für gehobene Ansprüche ein. Für all diejenigen, die jetzt die Nase rümpfen sollten: Da ist heute wirklich nichts mehr dabei. Mich interessierte an dieser Geschichte vor allem, wie meine Freundin die Partnervorschläge abarbeiten würde. Denn der größte Feind menschlicher Entscheidungen ist ja bekanntlich das Bedauern, die Reue, wenn die daran geknüpften Erwartungen nicht in Erfüllung gehen.</p>
<p>Aber im Gegensatz zum Kennenlernen „in freier Wildbahn“, so erläuterte mir Elisabeth am Telefon, würden bei der Partnervermittlung Enttäuschungen doch durch vorher festgelegte Kriterien und Wunschvorstellungen der Interessenten deutlich reduziert. So hatte sich der Personenkreis interessanter Kandidaten auch für Elisabeth entsprechend verkleinert – mit etwas Glück ließe sich so der Liebe auf die Sprünge helfen, dachte auch meine Freundin.</p>
<p>„Den Ersten nehme ich aber schon aus Prinzip nicht, denn wer weiß, was mir dadurch entgeht“, erklärte Elisabeth unlängst am Telefon. Und mir wurde klar, dass sich alle zukünftigen Partnervorschläge an diesem ersten würden messen lassen müssen. Ein Referenzpunkt, der – eigentlich völlig willkürlich gewählt – nur deswegen entsteht, weil meine liebe Freundin mit Partnervermittlung im Internet bislang keine Erfahrung hatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Noch eine Entscheidung mit hohem Einsatz</strong></p>
<p>Die Geschichte erinnerte mich sehr stark an die Praktiken eines Grundstücksmaklers, – ja, wer‘s nicht glauben mag: Privatleben und Ökonomie haben sehr viel miteinander zu tun – der sich diesen Effekt „des ersten Mals“ gerne zu Nutze macht. Wohl wissend, dass Kaufinteressenten das erste Objekt nur äußerst selten erwerben, stellt er an den Anfang seiner Besichtigungstour vorzugsweise eher überteuerte Bruchbuden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit für den Interessenten nicht infrage kommen. Aber dieser Anker verfehlt bei allen weiteren Angeboten seine Wirkung nicht, denn zwangsläufig werden alle folgenden Objekte an diesem ersten Referenzpunkt gemessen. Und damit der erste Besichtigungstermin nicht ganz umsonst gewesen ist, schlägt der Makler vor, noch schnell eine weitere Immobilie zu inspizieren. Immerhin: Das durchschnittliche Einfamilienhaus ein paar Straßen weiter nimmt sich fast wie ein Schnäppchen aus. Wenngleich immer noch zu teuer, kostet es doch deutlich weniger als die Bruchbude. Nicht Wenige haben ihr Eigenheim in erster Linie gekauft, weil es ihnen <em>relativ</em> günstig erschien.</p>
<p>Nun aber zurück zu Elisabeth. Da hatte glücklicherweise kein Makler die Hand im Spiel. Aber bei der Partnerwahl gelten ähnliche Gesetzmäßigkeiten. Vielleicht hätte Elisabeth tatsächlich gleich den ersten Kandidaten nehmen sollen. Gefallen hat er ihr schon. Mittlerweile hat die Gute sechs Rendezvous absolviert – alle Bewerber (und das mit fallender Tendenz) konnten jedoch der Nummer Eins nicht das Wasser reichen. Ich hoffe, dass sich dieser Abwärtstrend nicht fortsetzt, sonst ist tatsächlich zu befürchten, dass Elisabeth eines Tages die Geduld verliert und sich mit dem Nächstbesten zufrieden gibt. Hätt‘ sie doch den Erstbesten genommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schnelle Informationsverarbeitung und verrückte Anker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2014 11:59:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Anchoring]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation von Referenzpunkten]]></category>
		<category><![CDATA[Prospect Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzpunkt(e)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade an den Finanzmärkten ist von den Akteuren häufig ein rasches Urteilsvermögen gefragt. Und vor allem, wenn es um die Einschätzung weniger bekannten Sachverhalte wie Wirtschaftsdaten oder auch die Einschätzung von Marktpreisen geht, spielt der so genannte Verankerungseffekt eine wichtige Rolle. Dieser Abkürzungsweg bei unseren Gedankengängen ist deswegen so wichtig, weil er nicht nur Zeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/schnelle-informationsverarbeitung-und-verrueckte-anker/">Schnelle Informationsverarbeitung und verrückte Anker</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade an den Finanzmärkten ist von den Akteuren häufig ein rasches Urteilsvermögen gefragt. Und vor allem, wenn es um die Einschätzung weniger bekannten Sachverhalte wie Wirtschaftsdaten oder auch die Einschätzung von Marktpreisen geht, spielt der so genannte Verankerungseffekt eine wichtige Rolle. Dieser Abkürzungsweg bei unseren Gedankengängen ist deswegen so wichtig, weil er nicht nur Zeit spart, sondern sich fast immer automatisch und häufig unbewusst vollzieht. Nicht selten werden dabei von manchen Marktteilnehmern oder so genannten Experten – auch bei Entscheidungen des Alltags – Ankerwerte als erste Orientierungshilfe, manchmal sogar manipulativ, eingesetzt.</p>
<p>Deswegen habe ich mich dieses Mal in meinem Thema des Monats, das ich wie immer für die WGZ Bank erstellen durfte, mit dem Thema <em>Überlebensstrategien im Informationsdschungel oder wie uns Anker beeinflussen</em> beschäftigt. Das November-Thema, das sich dieses Mal wieder mit einem Aspekt der Behavioral Finance auseinandersetzt, können Sie <a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/goldberg/index.html" target="_blank"><strong>HIER</strong></a> abrufen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/schnelle-informationsverarbeitung-und-verrueckte-anker/">Schnelle Informationsverarbeitung und verrückte Anker</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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