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	Kommentare zu: Verdeckte Interventionen	</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Feb 2012 21:54:41 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Halil Bahadirli		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/verdeckte-interventionen/#comment-330</link>

		<dc:creator><![CDATA[Halil Bahadirli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 21:54:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blognition.de/?p=3185#comment-330</guid>

					<description><![CDATA[Verzeihen Sie, wenn ich jetzt erst auf Ihre Anmerkungen eingehe. Ich denke der entscheidende Unterschied zwischen dem &quot;free lunch&quot; den George Soros einnahm, als er gegen die Bank of England spekulierte und bei der Schweizer Nationalbank ist folgender.

Eine Zentralbank kann nicht unbegrenzt die eigene Waehrung verteidigen, weil ihr irgendwann die Devisen ausgehen würden, aber eine Zentralbank kann theoretisch drucken bis der Weihnachtsmann kommt, um die eigene Waehrung zu schwaechen. Dies bedeutet, dass beim erstenmal der &quot;free lunch&quot; der Trade gegen die Zentralbank ist (Fall George Soros gegen das Pfund), beim zweitenmal mit der Zentralbank (Fall Euro-CHF).

Zwar ziehen beide Male feste Wechselkurse Spekulanten aufgrund der schiefen Verteilung von Gewinn und Chance an, aber in Faellen, wo die Zentralbank die eigene Waehrung schwach halten will, sind die Trader eher auf deren Seite, in Faellen wo die Zentralbank die eigene Waehrung verteidigen und stark halten will, auf der Gegenseite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verzeihen Sie, wenn ich jetzt erst auf Ihre Anmerkungen eingehe. Ich denke der entscheidende Unterschied zwischen dem &#8222;free lunch&#8220; den George Soros einnahm, als er gegen die Bank of England spekulierte und bei der Schweizer Nationalbank ist folgender.</p>
<p>Eine Zentralbank kann nicht unbegrenzt die eigene Waehrung verteidigen, weil ihr irgendwann die Devisen ausgehen würden, aber eine Zentralbank kann theoretisch drucken bis der Weihnachtsmann kommt, um die eigene Waehrung zu schwaechen. Dies bedeutet, dass beim erstenmal der &#8222;free lunch&#8220; der Trade gegen die Zentralbank ist (Fall George Soros gegen das Pfund), beim zweitenmal mit der Zentralbank (Fall Euro-CHF).</p>
<p>Zwar ziehen beide Male feste Wechselkurse Spekulanten aufgrund der schiefen Verteilung von Gewinn und Chance an, aber in Faellen, wo die Zentralbank die eigene Waehrung schwach halten will, sind die Trader eher auf deren Seite, in Faellen wo die Zentralbank die eigene Waehrung verteidigen und stark halten will, auf der Gegenseite.</p>
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		<title>
		Von: Joachim Goldberg		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/verdeckte-interventionen/#comment-329</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 08:49:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.joachim-goldberg.com/verdeckte-interventionen/#comment-328&quot;&gt;Halil Bahadirli&lt;/a&gt;.

Ob eine Zentralbank mit Interventionen „erfolgreich“ ist, hängt in erster Linie davon ab, ob sie die langfristigen Kapitalströme bändigen, d. h. sie ausgleichen kann. Dabei geht es in der Hauptsache nicht um spekulative Ströme, sondern um fundamentale(s) Nachfrage/Angebot (etwa die Suche nach einem sicheren Hafen (safe haven) oder massive Ströme infolge ökonomischer Ungleichgewichte) wie dies gegenwärtig beim Yen und beim Schweizer Franken der Fall ist. 
Große Kapitalströme zu stoppen ist den Zentralbanken in der Vergangenheit nicht immer gelungen. Ob mit offener oder verdeckter Intervention (siehe Bank von Japan). 

Allerdings kann ich mich gut an die Interventionsbänder der EWS-Währungen erinnern, die von den Zentralbanken verteidigt werden mussten und auch Spekulanten geradezu angezogen haben. Man denke nur an die vielen Abwertungen von Lira und Französischen Franken vor der Einführung des Euro  oder an George Soros und die Bank von England. 

Was die SNB angeht, sehe ich das nicht anders (lesen Sie hierzu bitte auch meine Blogs &lt;a href=&quot;http://www.blognition.de/wirtschaft/schweizer-franken-eine-geschichte-zwischen-hoffnung-und-angst%e2%80%93oder-was-sie-moglicherweise-im-vergangenen-monat-verpasst-haben-konnten#more-3180&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Schweizer Franken zwischen Hoffnung und Angst&quot;, &lt;/a&gt;„&lt;a href=&quot;http://www.blognition.de/wirtschaft/schweizer-bluff&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Schweizer Bluff&lt;/a&gt;“ oder „&lt;a href=&quot;http://www.blognition.de/wirtschaft/ein-schwerer-sundenfall&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;ein Sündenfall&lt;/a&gt;“).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com/verdeckte-interventionen/#comment-328">Halil Bahadirli</a>.</p>
<p>Ob eine Zentralbank mit Interventionen „erfolgreich“ ist, hängt in erster Linie davon ab, ob sie die langfristigen Kapitalströme bändigen, d. h. sie ausgleichen kann. Dabei geht es in der Hauptsache nicht um spekulative Ströme, sondern um fundamentale(s) Nachfrage/Angebot (etwa die Suche nach einem sicheren Hafen (safe haven) oder massive Ströme infolge ökonomischer Ungleichgewichte) wie dies gegenwärtig beim Yen und beim Schweizer Franken der Fall ist.<br />
Große Kapitalströme zu stoppen ist den Zentralbanken in der Vergangenheit nicht immer gelungen. Ob mit offener oder verdeckter Intervention (siehe Bank von Japan). </p>
<p>Allerdings kann ich mich gut an die Interventionsbänder der EWS-Währungen erinnern, die von den Zentralbanken verteidigt werden mussten und auch Spekulanten geradezu angezogen haben. Man denke nur an die vielen Abwertungen von Lira und Französischen Franken vor der Einführung des Euro  oder an George Soros und die Bank von England. </p>
<p>Was die SNB angeht, sehe ich das nicht anders (lesen Sie hierzu bitte auch meine Blogs <a href="http://www.blognition.de/wirtschaft/schweizer-franken-eine-geschichte-zwischen-hoffnung-und-angst%e2%80%93oder-was-sie-moglicherweise-im-vergangenen-monat-verpasst-haben-konnten#more-3180" rel="nofollow">&#8222;Schweizer Franken zwischen Hoffnung und Angst&#8220;, </a>„<a href="http://www.blognition.de/wirtschaft/schweizer-bluff" rel="nofollow">Schweizer Bluff</a>“ oder „<a href="http://www.blognition.de/wirtschaft/ein-schwerer-sundenfall" rel="nofollow">ein Sündenfall</a>“).</p>
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		<title>
		Von: Halil Bahadirli		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/verdeckte-interventionen/#comment-328</link>

		<dc:creator><![CDATA[Halil Bahadirli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 23:24:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blognition.de/?p=3185#comment-328</guid>

					<description><![CDATA[Es muss doch das Ziel einer Zentralbank sein, zweierlei zu erreichen.

1 Die Marktteilnehmer davon abzuschrecken, gegen die Zentralbank zu spekulieren.

2. Die Marktteilnehmer dazu zu bewegen, falls überhaupt, dann auf Seiten der Zentralbank zu spekulieren, anstatt gegen sie. 

Wenn ein Gleichgewichtspreis ohne Zentralbankintervention beim schweizer Franken zu Aufwertungen gegenüber dem Euro führen würde, und falls man dies verhindern will, gebietet doch der gesunde Menschenverstand, die Gruppe der Gegner abzuschrecken und die Gruppe der Verbündeten zu motivieren. Und dies laesst sich mit offener Ankündigung einer Linie im Sand besser bewerkstelligen, wie der jahrelange, kostpielige und missglückte Versuch der Bank of Japan belegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss doch das Ziel einer Zentralbank sein, zweierlei zu erreichen.</p>
<p>1 Die Marktteilnehmer davon abzuschrecken, gegen die Zentralbank zu spekulieren.</p>
<p>2. Die Marktteilnehmer dazu zu bewegen, falls überhaupt, dann auf Seiten der Zentralbank zu spekulieren, anstatt gegen sie. </p>
<p>Wenn ein Gleichgewichtspreis ohne Zentralbankintervention beim schweizer Franken zu Aufwertungen gegenüber dem Euro führen würde, und falls man dies verhindern will, gebietet doch der gesunde Menschenverstand, die Gruppe der Gegner abzuschrecken und die Gruppe der Verbündeten zu motivieren. Und dies laesst sich mit offener Ankündigung einer Linie im Sand besser bewerkstelligen, wie der jahrelange, kostpielige und missglückte Versuch der Bank of Japan belegt.</p>
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		<title>
		Von: Kleine Presseschau vom 7. Februar 2012 &#124; Die Börsenblogger		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/verdeckte-interventionen/#comment-327</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kleine Presseschau vom 7. Februar 2012 &#124; Die Börsenblogger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] Joachim Goldberg: Japan: Verdeckte Interventionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Joachim Goldberg: Japan: Verdeckte Interventionen [&#8230;]</p>
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