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	<title>Vermögenspreisinflation Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Schreckensmomente gut überstanden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2020 14:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Sonntag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es scheint, als hätten die Akteure an den Aktienmärkten den Rücksetzer vom vergangenen Donnerstag recht gut weggesteckt. Dass hierzulande, nach einem vorübergehenden Minus von rund 3 Prozent, ein Wochenverlust bei DAX und EURO STOXX 50 von 1,0 bzw. 0,9 Prozent übrig blieb, mag vielleicht dem Umstand geschuldet sein, dass die zweite Welle der Covid-19-Infektionen immer näher rückt und somit auch stärker wahrgenommen wird als...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1</strong><strong>720)             </strong>Es scheint, als hätten die Akteure an den Aktienmärkten den Rücksetzer vom vergangenen Donnerstag recht gut weggesteckt. Dass hierzulande, nach einem vorübergehenden Minus von rund 3 Prozent, ein Wochenverlust bei DAX und EURO STOXX 50 von 1,0 bzw. 0,9 Prozent übrig blieb, mag vielleicht dem Umstand geschuldet sein, dass die zweite Welle der Covid-19-Infektionen immer näher rückt und somit auch stärker wahrgenommen wird als etwa in den USA. Auch wenn es natürlich noch andere wichtige Entwicklungen gab, schloss der S&amp;P 500 sogar mit einem kleinen Wochenplus von 0,3 Prozent. Einzig der Euro zeitigte gegenüber dem US-Dollar eine überproportional große Schwäche, denn er verlor in der vergangenen Woche prozentual fast genauso viel an Wert wie der DAX.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12614" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/10/19102020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/10/19102020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/10/19102020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>„Joe Normal“ stimmungstechnisch abgekoppelt</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch wenn die Aktienmärkte anscheinend wieder einmal ein „Bedrohungsszenario“ bzw. eine Mini-Korrektur standhaft bewältigt haben, kann man nicht davon sprechen, dass sich die Rahmenbedingungen zum Positiven gewandt haben. Zumal die ökonomischen Daten vom vergangenen Freitag in den USA eigentlich durchwachsen waren. Zwar beeindruckten die Zahlen zur Entwicklung der US-Einzelhandelsumsätze im Oktober auf der positiven Seite. Aber fast ebenso stark enttäuschte kurze Zeit später das Ergebnis der Industrieproduktion im gleichen Monat.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dann folgte die neueste Erhebung der Uni Michigan zum Verbrauchervertrauen, das in der vorläufigen Version mit 81,2 zwar die Erwartungen der Ökonomen (Median) etwas übertraf. Aber relativ gesehen sprechen wir immer noch von einem moderaten Wert, wenn man bedenkt, dass der Index im Februar noch über dem Wert von 100 lag. Wieder einmal zeigt sich, dass die Entwicklung am Aktienmarkt nicht die Stimmung von „Joe Normal“ abbildet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Spekulative Euro-Long-Positionen verringert</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Diese Abkopplung ist auch verständlich, wenn man berücksichtigt, dass die quantitativen Lockerungen der US-Notenbank letztlich der Entwicklung der Vermögenspreise, insbesondere den Aktienmärkten und deren Investoren genutzt haben. Wertentwicklungen, die auch eine Vermögenspreisinflation widerspiegeln, von denen aber Otto Normalverbraucher in den USA nur wenig profitiert haben dürfte. Der wartet nämlich immer noch auf ein fiskalisches Konjunkturpaket und damit verbunden auf etwaige Hilfsschecks. Aber diese würden, selbst wenn man es wollte, nicht mehr rechtzeitig vor dem Wahltag auf den Weg gebracht werden können.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dass sich der Euro auch nicht mehr uneingeschränkter Beliebtheit bei den spekulativen Futures-Tradern in Chicago erfreut, zeigt auch die Entwicklung der jüngsten CFTC-Daten per 13. Oktober, die am Freitag publiziert wurden: Seit ihrem Rekordstand Ende August ist das Kontraktvolumen der Euro-Long-Positionen mittlerweile um rund 20 Prozent gesunken. Dennoch bewegt sich die Gemeinschaftswährung – immer noch leicht angeschlagen und mit anfänglichem Risiko bis <strong>1,1660/65</strong> (darunter <strong>1,1590</strong>) – trendtechnisch im Niemandsland. Das Niveau für eine Stabilisierung liegt nach wie vor bei <strong>1,1820</strong>.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Steigende Vermögenspreise = Vermögenspreisinflation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2015 06:08:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Blasenbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Goldbergs Thema des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[quantitative Lockerungsprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherpreisinflation]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögenspreisinflation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon zu Beginn des ersten quantitativen Lockerungspro­gramms in den USA warnten viele Wirtschaftsforscher davor, dass infolge der massiven Gelddruckerei der Notenbanken die Verbraucherpreise explosionsartig ansteigen könnten. Doch es kam anders. Statt einer Verbraucherpreisinflation gab es steigende Vermögenspreise, so dass mancher Ökonom mittlerweile von einer Vermögenspreisinflation spricht, auf die die EZB bitte ein Auge haben sollte. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon zu Beginn des ersten quantitativen Lockerungspro­gramms in den USA warnten viele Wirtschaftsforscher davor, dass infolge der massiven Gelddruckerei der Notenbanken die Verbraucherpreise explosionsartig ansteigen könnten. Doch es kam anders. Statt einer Verbraucherpreisinflation gab es steigende Vermögenspreise, so dass mancher Ökonom mittlerweile von einer Vermögenspreisinflation spricht, auf die die EZB bitte ein Auge haben sollte.</p>
<p>Auch wenn das Wort Inflation in Zusammenhang mit steigenden Vermögenspreisen mancherorts abgelehnt wird und auch ich mit dieser Begrifflichkeit – so sexy „Vermögenspreisinflation“ auch klingen mag – erhebliche Probleme habe, war dies Grund genug, mich im Thema des Monats, das ich wie immer für die WGZ Bank erstellen durfte, damit eingehend zu beschäftigen. Meinen Beitrag finden Sie <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/goldberg/index.html" target="_blank">HIER</a></strong></span>.</p>
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