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	<title>US-Senat Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Der andere Joe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 04:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[For the People Act]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Manchin]]></category>
		<category><![CDATA[US-Senat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mancher Kommentator mag sich gestern gefragt haben, warum es an den US-Aktienmärkten nicht so richtig weitergehen will (in diesem Fall nach oben) und die Renditen der US-Staatsanleihen kein richtiges Momentum entwickeln. Ähnliches gilt auch für den US-Dollar. Kurzum: Die Kommentatoren sind auf der Suche danach, was diese relative Ruhe an den Finanzmärkten stören könnte. Denn [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Mancher Kommentator mag sich gestern gefragt haben, warum es an den US-Aktienmärkten nicht so richtig weitergehen will (in diesem Fall nach oben) und die Renditen der US-Staatsanleihen kein richtiges Momentum entwickeln. Ähnliches gilt auch für den US-Dollar. Kurzum: Die Kommentatoren sind auf der Suche danach, was diese relative Ruhe an den Finanzmärkten stören könnte. Denn Geschichten über richtungslose „Seitwärts-Märkte“ sind prinzipiell uninteressant. Zu dieser Seitwärtsentwicklung mag außerdem die turnusmäßige Schweigeperiode für die Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank bis zu der am kommenden Mittwoch endenden Sitzung der Fed beitragen. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13536" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/08062021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/08062021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/08062021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Zwangsläufige Ruhephase</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber vielleicht ist man auf Seiten der Notenbank sogar ganz froh über diese Pause, denn es gibt nichts Neues zu kommentieren. Der US-Arbeitsmarkt ist in ordentlicher Verfassung, aber eben nicht so gut, dass man ein Heißlaufen der US-Ökonomie befürchten müsste. Und die nächsten US-Inflationszahlen, der Konsumentenpreis-Index für den Monat Mai, wird erst am kommenden Donnerstag publiziert. Fast hätte ich es vergessen: Am selben Tag kommt übrigens auch noch der EZB-Rat zusammen, von dem ich mir jedoch weder eine Veränderung des Volumens des PEPP-Notfallprogramms (zurzeit ca. 80 bis 90 Mrd. EUR pro Monat) und schon gar keinen Hinweis auf ein mögliches Tapering erwarte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Joe Manchin meldet sich zurück</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Trotz dieser relativen Ruhe machte wieder einmal ein US-Politiker von sich reden, über den ich an dieser Stelle (etwa <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2021/02/26/ungebremster-rendite-trend/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></span>) schon häufiger geschrieben habe. Es geht um Joe Manchin (West Virginia), dem wohl konservativsten Vertreter der Demokraten im US-Senat. Manchin hat auch in der Vergangenheit schon häufiger zusammen mit den Republikanern (früher zugunsten von Donald Trumps Programmen) gestimmt. Und weil die Mehrheitsverhältnisse im Senat von Demokraten und Republikanern mit 50 zu 50 Stimmen ausgeglichen und knapper nicht sein können, gibt zwar im Zweifel die Stimme der Vizepräsidentin Kamala Harris den Ausschlag. Aber eben nur, wenn es bei einer Abstimmung 50 zu 50 steht.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Joe Bidens Problem</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun hat Manchin vorgestern in einer Kolumne der „Charleston Gazette Mail“ (vgl. <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.wvgazettemail.com/opinion/op_ed_commentaries/joe-manchin-why-im-voting-against-the-for-the-people-act/article_c7eb2551-a500-5f77-aa37-2e42d0af870f.html" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></span>) geäußert, er werde gegen die große Wahlrechtsreform „For the People Act“ stimmen, mit der den Bemühungen der Republikaner, vor allem Minderheiten das Wählen zu erschweren, Einhalt geboten werden soll. Immerhin geht es um eine Gesetzesinitiative, die bereits das Repräsentantenhaus mit Mehrheit der Demokraten passiert hat und von allen anderen demokratischen Senatoren befürwortet wird. Ich möchte gar nicht darauf eingehen, dass Manchin seine Haltung, keine Gesetzgebung zu unterstützen, die die Unterdrückung von Wählern in einigen Bundesstaaten eindämmen soll, damit begründet, angeblich die Demokratie stärken zu wollen. Generell besteht die Gefahr, dass Manchin auch andere Vorhaben von US-Präsident Joe Biden blockieren könnte. Denn Manchin machte noch einmal klar, dass er auch gegen die Abschaffung des sogenannten Filibustering<strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></span></strong>  stimmen werde. Kurzum: Manchin sorgt mit seinen Veto-Drohungen für eine Lähmung der US-Regierung.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun ist nicht gesichert, dass der US-Dollar gestern deswegen leicht an Boden verloren hat. Aber spiegelbildlich hat davon der Euro ohne eigenes Zutun so weit profitiert, dass er fast die Schwächephase in seinem übergeordneten kurzfristigen Aufwärtstrend (mit Überschreiten von <strong>1,2205</strong>) überwunden hätte. Um positives Momentum zu entwickeln, müsste jedoch ohnehin das Niveau um <strong>1,2225/30</strong> zusätzlich überschritten werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="color: #000000;">[1]</span></a></span> Die Filibuster-Regel im Senat macht für den Beschluss der meisten Gesetze eine qualifizierte Mehrheit von 60 der 100 Senatoren erforderlich.</span></p>
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		<title>Den Schalter umgelegt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2021 05:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC]]></category>
		<category><![CDATA[US-Senat]]></category>
		<category><![CDATA[US-Staatsanleihen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die bemerkenswerteste Kursentwicklung der vergangenen sechs Tage ist sicherlich bei den Renditen langlaufender US-Staatsanleihen zu finden – den Bitcoin-Stress vom Wochenanfang blende ich einmal bewusst aus. Seitdem feststeht, dass die Demokraten in den USA die Mehrheit im Senat übernommen haben (am 6. Januar dieses Jahres), gab es bei den Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen erst gestern einen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die bemerkenswerteste Kursentwicklung der vergangenen sechs Tage ist sicherlich bei den Renditen langlaufender US-Staatsanleihen zu finden – den Bitcoin-Stress vom Wochenanfang blende ich einmal bewusst aus. Seitdem feststeht, dass die Demokraten in den USA die Mehrheit im Senat übernommen haben (am 6. Januar dieses Jahres), gab es bei den Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen erst gestern einen Tag, der mit einem kleinen Verlust endete. Ausgehend von rund 0,92 Prozent konnten wir bis zum gestrigen Handelsschluss ein Plus von rd. 22 Basispunkten feststellen. Als ob man einen Schalter umgelegt hätte. Im gleichen Zuge ist übrigens auch die negative Realverzinsung dieser Anleihen deutlich (15 Basispunkte) angestiegen; ein Grund offenbar, warum sich der Dollar zeitweise erholen konnte.<img decoding="async" class="alignright wp-image-12940" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/13012021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/13012021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/13012021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hemmungslose Ausgabenpolitik wenig wahrscheinlich</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wie ich bereits mehrfach an dieser Stelle bemerkt habe, könnte man die Reaktion der Bondmärkte auf die neuen Mehrheitsverhältnisse im US-Senat möglicherweise als überzogen einstufen. Denn die von den Demokraten geplanten, „Billionen schweren“ Stimulus-Programme müssen von einer hauchdünnen Mehrheit getragen werden. Eine Mehrheit, die einem politisch breiten Spektrum von Senatoren gerecht werden muss. Auch wenn das geplante Konjunkturpaket angeblich riesig sein soll, wird es daher am Ende Kompromisse geben müssen. Eine hemmungslose Ausgabenpolitik ist so gesehen wenig wahrscheinlich.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber auch innerhalb der Fed scheint vor ein paar Tagen ein Schalter umgelegt worden zu sein. Plötzlich hat es den Anschein, als ob einige Mitglieder des Offenmarktausschusses (FOMC) zumindest über ein Zurückfahren der Anleihekaufprogramme (Tapering), womöglich noch in diesem Jahr, sehr bald diskutieren möchten. Und wo diskutiert wird, entstehen neue Meinungen und Prognosen. Natürlich wird immer wieder betont, dass die ökonomischen Rahmenbedingungen für einen solchen Schritt stimmen müssten, vor allem aber sei alles vom Erfolg bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie abhängig.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Optimistischer als die größten Optimisten?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ein Beginn des Tapering noch in diesem Jahr würde einen mittelfristigen Ausblick bei den FOMC-Mitgliedern bedingen, der optimistischer als etwa derjenige von Goldman Sachs wäre. Deren jüngste Vorhersagen, wonach sich die Welt bereits auf der Zielgeraden befinde, gelten unter Beobachtern bereits als ausgesprochen positiv. Trotz mutierender Viren und einer politisch immer noch brisanten Lage in den USA, die bekanntlich in der vergangenen Woche mit einem Sturm auf das Kapitol in Washington einen bislang unrühmlichen Höhepunkt markierte. Dabei wird Goldman Sachs dergestalt zitiert, dass man dort eine erste Straffung der quantitativen Lockerungsmaßnahmen im Jahr 2022, eine erste Anhebung der Fed Funds nun im zweiten Halbjahr 2024 sieht. Und das bei einer Wachstumsprognose, die für 2021 ein Bruttoinlandsprodukt von +6,4 Prozent vorsieht, deutlich höher als der Konsens vieler anderer Ökonomen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und so haben sich auch mancherorts die Dollar-Prognosen während der vergangenen Tage von extrem bearish auf leicht bullish gedreht – eine Folge von möglichen Positionsveränderungen. Deswegen hat auch der Euro während der gleichen Zeit gelitten, musste aber gestern kein neues Tagestief hinnehmen. Der Korrekturmodus der Gemeinschaftswährung im übergeordneten Aufwärtstrend bleibt jedenfalls erhalten, solange sich die Kurse unterhalb von <strong>1,2265</strong> bewegen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Referenzpunkt Alabama</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2017 15:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Poltitische Hygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Bannon]]></category>
		<category><![CDATA[US-Senat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich heute Morgen in aller Frühe erfuhr, dass seit 25 Jahren mit Doug Jones zum ersten Mal seit 1992 einen Demokrat für Alabama in den US-Senat einziehen wird, war ich überrascht. Denn ich hatte eigentlich nicht mehr damit gerechnet, dass der republikanische Gegner Roy Moore das Rennen verlieren würde. Zumal US-Präsident Donald Trump sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/referenzpunkt-alabama/">Referenzpunkt Alabama</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich heute Morgen in aller Frühe erfuhr, dass seit 25 Jahren mit Doug Jones zum ersten Mal seit 1992 einen Demokrat für Alabama in den US-Senat einziehen wird, war ich überrascht. Denn ich hatte eigentlich nicht mehr damit gerechnet, dass der republikanische Gegner Roy Moore das Rennen verlieren würde. Zumal US-Präsident Donald Trump sich für diesen trotz der Beschuldigung von mehreren Frauen, Moore habe sie sexuell belästigt, bis zuletzt gegen die Bedenken moderater Republikaner eingesetzt hatte. Gemessen daran, dass Alabama einst eine republikanische Hochburg darstellte, könnte man natürlich jetzt den Wählern gratulieren, die sich mehrheitlich nicht für den umstrittenen Moore entschieden haben. Und wenn man die heutigen Kommentare verfolgt, entsteht sogar der Eindruck, US-Präsident Donald Trump habe nicht nur seine eigene Autorität verloren, sondern außer ihm auch sein Unterstützer und immer noch heimlicher Stratege Steve Bannon.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kurzsichtige Betrachtungsweise</strong></p>
<p>Tatsächlich ist diese Betrachtungsweise kurzsichtig und wahrscheinlich auch einem falschen Referenzpunkt geschuldet. Denn ein Sitz für das konservative Alabama im Senat ist zwar verloren gegangen, aber 48,4 Prozent der Wähler haben sich dennoch für den umstrittenen Moore entschieden – also jeder Zweite. Das entspricht eben doch nicht, wie das Wall Street Journal heute jubelt, einem echten „Akt politischer Hygiene“.</p>
<p>Mit Jones‘ Wahl werden sich die Kräfteverhältnisse im Senat zuungunsten der Republikaner verschieben, die sich mit einer Mehrheit von nur noch 51 zu 49 Stimmen nach diesem Verlust bei künftigen Entscheidungen nicht mehr als einen Abweichler leisten können. Jedoch nicht vor dem 26. Dezember, da an diesem Tag das gestrige Wahlergebnis erst noch endgültig bestätigt werden muss. Umso wichtiger ist es für die Republikaner, die Steuerreform noch vor diesem Datum im Kongress durchzupeitschen, und es spricht einiges dafür, dass schon bald eine Einigung über die beiden unterschiedlichen Gesetzesvorlagen von Senat und Repräsentantenhaus erzielt werden wird. Ob sich die Börsianer hierzulande von den Ereignissen in Alabama haben beeinflussen lassen, könnte die heutige Stimmungserhebung der Börse Frankfurt zeigen, die ich für Sie <a href="http://www.dbagproject.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Ausgeblendete-Risiken-2326019" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #00ff00;">HIER</span></strong></a> schriftlich und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EHjPJfNRsBQ&amp;feature=em-uploademail" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #ff0000;"><strong>DORT</strong></span></a> per Skype-Interview kommentiert habe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/referenzpunkt-alabama/">Referenzpunkt Alabama</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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