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	<title>technische Rezession Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Feb 2020 05:52:41 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die doppelte Null – und keine Lösung in Sicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2020 05:50:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[technische Rezession]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch zum Wochenschluss hat es keine Erholung für den Euro gegeben. Überhaupt hat man hat das Gefühl, dass sich die schwarzen Wolken über dem Euro nicht verziehen wollen. So konnte nur einer der vergangenen zehn Handelstage mit einem (sehr überschaubaren) Gewinn abgeschlossen werden. Und das, obwohl die US-Amerikaner wegen des heutigen Presidents‘ Day vor einem verlängerten Wochenende standen. Aber es bedurfte offensichtlich keiner Positionsglattstellungen, zumal positive Überraschungen für die Gemeinschaftswährung über das Wochenende nicht zu erwarten waren. Aber eines ist jedenfalls auch bemerkenswert: Zum ersten Mal, seit der Ausbruch des Coronavirus in den Medien stärkere Beachtung fand (ca. 19. Januar), gab es keine nennenswerten Verluste an den US-Aktienmärkten, die aus wochenendbedingten Positionsglattstellungen herrührten...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/die-doppelte-null-und-keine-loesung-in-sicht/">Die doppelte Null – und keine Lösung in Sicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0830)</strong>             Auch zum Wochenschluss hat es keine Erholung für den Euro gegeben. Überhaupt hat man hat das Gefühl, dass sich die schwarzen Wolken über dem Euro nicht verziehen wollen. So konnte nur einer der vergangenen zehn Handelstage mit einem (sehr überschaubaren) Gewinn abgeschlossen werden. Und das, obwohl die US-Amerikaner wegen des heutigen Presidents‘ Day vor einem verlängerten Wochenende standen. Aber es bedurfte offensichtlich keiner Positionsglattstellungen, zumal positive Überraschungen für die Gemeinschaftswährung über das Wochenende nicht zu erwarten waren. Aber eines ist jedenfalls auch bemerkenswert: Zum ersten Mal, seit der Ausbruch des Coronavirus in den Medien stärkere Beachtung fand (ca. 19. Januar), gab es keine nennenswerten Verluste an den US-Aktienmärkten, die aus wochenendbedingten Positionsglattstellungen herrührten.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-11622" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/17022020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/17022020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/17022020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Magische Null</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun war auch der vergangene Freitag nicht dazu angetan, neues Vertrauen in Sachen Euro aufzubauen. Zwar war die erste Revision des Wachstums in der Eurozone im vierten Quartal 2019 (unverändert +0,1 Prozent gegenüber Vorquartal) ohnehin nicht der Rede wert. Stärker ins Gewicht fiel, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im selben Quartal gegenüber dem Vorquartal nur stagnierte. Vordergründig lag diese Null minimal unter der Medianprognose der Ökonomen. Aber die Bandbreite der Vorhersagen reichte ohnehin von -0,3 bis +0,2 Prozent, was angesichts der miserablen Dezember-Zahlen beim Auftragseingang der Industrie und der Industrieproduktion eine positive Überraschung ohnehin fast unmöglich machte. Indes: Es hätte schlimmer kommen können.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Technische Rezession nicht vor den August-Zahlen möglich</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Man muss sich nur einmal vorstellen, was passiert wäre, wenn das Ergebnis für das vierte Quartal ein negatives Vorzeichen gehabt hätte. Angesichts eines möglicherweise ebenfalls nicht erbaulichen ersten Quartals 2020 mit negativen Wachstumsvorzeichen – etwa aufgrund der Coronavirus-Epidemie – wäre spätestens im Mai die Voraussetzung einer technischen Rezession gegeben gewesen. So aber hat Deutschland mindestens bis August dieses Jahres Zeit, also bis der Beweis einer solchen Rezession (zwei negative BIP-Quartale hintereinander) erbracht ist. Womöglich ein Grund mehr für Finanzminister Scholz, an der schwarzen Haushaltsnull festzuhalten. Denn bevor man überhaupt nur einen Gedanken hierzulande an einen fiskalischen Stimulus verschwendet, muss zumindest der Rezessions-Beweis erbracht worden sein. Ein Stimulus, wie ihn EZB-Chefin Lagarde erst in der vergangenen Woche indirekt angemahnt hatte.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wie bereits an den Handelstagen zuvor erkennbar, litt der Euro vor dem Wochenende vor allen Dingen an seiner eigenen Schwäche, auch gegenüber anderen Valuten. Der Dollar ging nämlich per Saldo (gegenüber dem Dollar-Index) praktisch unbewegt aus dem Markt. Dafür mögen widersprüchliche US-Wirtschaftsdaten ursächlich gewesen sein. So enttäuschten zunächst die Zahlen zur US-Industrieproduktion für Januar leicht, aber diejenigen zu den Einzelhandelsumsätzen im gleichen Monat schon etwas deutlicher. Vor allem in der Kernrate, der sogenannten Kontrollgruppe. Aber spätestens nach Publizierung der Zahlen zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan war klar, dass der US-Konsument derzeit, was die Stimmung angeht, so gut wie zuletzt im März 2018 „drauf war“. Nur 7 Prozent ließen sich hinsichtlich ihrer ökonomischen Erwartungen Anfang Februar von der Gefahr einer möglichen Corona-Epidemie beeindrucken.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Stimulus für US-Aktienkultur vs. Bremse hierzulande</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Während wir hierzulande mit einer schwarzen Null und Stagnation sowie einer drohenden Finanztransaktionssteuer auf Aktien zu kämpfen haben, zeigte US-Präsident Donald Trump zum Wochenschluss, was er in den USA stattdessen möglicherweise zu tun gedenkt: Um den Anteil der Haushalte, die sich im Aktienmarkt engagieren, zu erhöhen, soll neben den traditionellen Beiträgen zur Altersversorgung 401 (k) ein weiterer Teil des Haushaltseinkommens von Privatpersonen steuerfrei bleiben. Und zwar sofern dieser Teil in Aktien angelegt wird. Voraussetzung dafür allerdings wäre dummerweise eine Wiederwahl von Donald Trump.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen verbleibt der Euro in seinem kurzfristigen Abwärtstrend mit Potenzial bis <strong>1,0755/60</strong>, möglicherweise auch tiefer. Eine erste Stabilisierung wäre aus heutiger Sicht nun nach Überschreiten von <strong>1,0940</strong> möglich. Ein Blick auf die jüngsten CFTC-Daten zu den spekulativen Positionierungen an der Chicagoer Terminbörse zeigt übrigens, dass ein Trend zu Euro-Shortpositionen besteht. Allerdings noch in überschaubarem Ausmaß und weit entfernt von hohen Short-Positionierungen früherer Jahre. Doch, Vorsicht: Diese am Freitag publizierten Daten sind wie immer fast eine Woche alt und auch nicht immer repräsentativ für den Gesamtmarkt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Alles halb so schlimm?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 06:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Faustregel]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzpunkt(e)]]></category>
		<category><![CDATA[technische Rezession]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Referenzpunkte haben etwas Verführerisches, vor allen Dingen, wenn es um ökonomische Daten geht. Denn wenn man eine Orientierung benötigt, genügt es manch einem, einfach nur die Median-Erwartung von Ökonomen zurate zu ziehen, um zu beurteilen, ob etwas hoch oder tief, gut oder schlecht ist. Und diese verkürzte Sichtweise mag auch für die gestrige Bekanntgabe der Frühschätzung für das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) gelten. Dieses ist im dritten Quartal mit einem Plus von 0,1 Prozent (ggü. Vorquartal) besser ausgefallen als gedacht – viele Ökonomen hatten eigentlich mit einem Minus von 0,1 Prozent gerechnet. Dies hätte nach dem BIP-Rückgang von 0,2 Prozent im zweiten Quartal eine „technische Rezession“ bedeutet...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/alles-halb-so-schlimm/">Alles halb so schlimm?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1025)</strong>             Referenzpunkte haben etwas Verführerisches, vor allen Dingen, wenn es um ökonomische Daten geht. Denn wenn man eine Orientierung benötigt, genügt es manch einem, einfach nur die Median-Erwartung von Ökonomen zurate zu ziehen, um zu beurteilen, ob etwas hoch oder tief, gut oder schlecht ist. Und diese verkürzte Sichtweise mag auch für die gestrige Bekanntgabe der Frühschätzung für das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) gelten. Dieses ist im dritten Quartal mit einem Plus von 0,1 Prozent (ggü. Vorquartal) besser ausgefallen als gedacht – viele Ökonomen hatten eigentlich mit einem Minus von 0,1 Prozent gerechnet. Dies hätte nach dem BIP-Rückgang von 0,2 Prozent im zweiten Quartal eine „technische Rezession“ bedeutet<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>. <img decoding="async" class="alignright wp-image-11316" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/15112019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/15112019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/15112019-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Keine technische Rezession auf die Schnelle möglich<br />
</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Noch einmal Glück gehabt, könnte man sagen. Ja, die heimische Nachfrage – öffentlich wie privat – habe die Schwäche beim Auftragseingang der Industrie wettgemacht, stellten Kommentatoren vielerorts – leicht überrascht – fest. Nimmt man indes einen anderen Referenzpunkt, die ebenfalls gestern veröffentlichte vorläufige Wachstumszahl für die Eurozone von +0,2 Prozent im dritten Quartal, als Vergleich, hinkt Deutschland etwas hinterher. Aber: Das Plus der Eurozone entsprach „nur“ der Erwartung der Ökonomen. Also zählt dieser Vergleich nicht wirklich. Und in der Wahrnehmung vieler Akteure blieb unter dem Strich eine „deutsche Überraschung“ haften.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch wenn es sich beim deutschen BIP für das dritte Quartal nur um eine vorläufige Zahl handelt: Sollte diese sich bewahrheiten, könnten sich besorgte Mitbürger zurücklehnen, zumal die nächste technische Rezession frühestens nach zwei hintereinander liegenden Negativ-Quartalen möglich und deren Veröffentlichung ohnehin erst Mitte Mai 2020 zu erwarten wäre.  </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Stimulus-Paket bis auf weiteres verschoben</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Mich regen solche Wirtschaftszahlen nicht wirklich auf. Aber Andere machen zwischen einem kleinen Plus und einem kleinen Minus einen (zu) großen Unterschied. Zumindest dürften sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Olaf Scholz bestätigt fühlen, nicht sogleich dem Ruf nach großen fiskalischen Stimulus-Paketen nachgegeben zu haben, weil bis vor kurzem noch eine Rezession für Deutschland erwartet worden war. Der von den Politikern geforderte Beweis, dass es tatsächlich schlecht um Deutschlands Wachstum steht, ist zumindest mit den gestern veröffentlichten Wirtschaftsdaten für Deutschland allem Anschein nach nicht erbracht worden. Und er ist nun, wie gesagt, erst Mitte Mai kommenden Jahres wieder möglich. Da kann die Europäische Zentralbank lamentieren, wie sie möchte – sie wird die von ihr geforderte fiskalpolitische Unterstützung für den geldpolitischen Kurs nicht bekommen. Nicht bevor das Kind richtig in den Brunnen gefallen ist. Was allerdings viel schneller als gedacht und ausgelöst durch eine externe Krise, etwa einem Scheitern der US-chinesischen Handelsgespräche, geschehen könnte.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen, so scheint es, haben sich die Euro-Bären gestern umsonst abgemüht. Denn der Auslöser für einen kurzfristigen Abwärtstrend bei <strong>1,0985/90</strong> hat dem Abgabedruck standgehalten. Damit besteht, wie bereits am Vortag erwähnt, die Gefahr, dass das entscheidende Euro-Angebot an besagter Stelle soweit aufgebraucht sein könnte, dass statt eines Trends lediglich ein Rohrkrepierer („false break) herauskommt. Mehr noch: Das Risiko vergleichsweise heftiger Gegenbewegungen hat sich mittlerweile deutlich erhöht. Um den Euro allerdings nachhaltiger aus der derzeitigen Gefahrenzone zu bringen, müsste die Gemeinschaftswährung wie zuvor mindestens <strong>1,1105</strong> überschreiten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Eine „technische Rezession“ ist bekanntlich gegeben, wenn die Wirtschaftsleistung eines Landes zwei Quartale hintereinander negativ ausfällt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/alles-halb-so-schlimm/">Alles halb so schlimm?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Armes England</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/armes-england/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 08:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[BIP]]></category>
		<category><![CDATA[BoE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da haben sich wohl einige Finanzmarktteilnehmer etwas zu früh gefreut, könnte man behaupten, wenn man sich die gerade veröffentlichte erste Schätzung des britischen BIP für das erste Quartal zu Gemüte führt: eine Schrumpfung von 0,2 Prozent, zwei negative Quartale hintereinander – das bedeutet Rezession! Und das, wo man sich doch bei der Bank von England [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/armes-england/">Armes England</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da haben sich wohl einige Finanzmarktteilnehmer etwas zu früh gefreut, könnte man behaupten, wenn man sich die gerade veröffentlichte erste Schätzung des britischen BIP für das erste Quartal<span id="more-3809"></span> zu Gemüte führt: eine Schrumpfung von 0,2 Prozent, zwei negative Quartale hintereinander – das bedeutet Rezession! Und das, wo man sich doch bei der Bank von England offensichtlich gerade erst darauf einstellen wollte, keine weiteren quantitativen Lockerungen vorzunehmen, werden jetzt einige Händler vorschnell behaupten. Ist das jetzt alles Makulatur, wird jetzt doch weiter gelockert?</p>
<p>Ja, es ist schon ein Kreuz mit der Definition einer technischen Rezession. Mental wird einfach der Schalter umgelegt. Die Welt ist nicht nur schlechter als erwartet, sondern richtig schlecht, könnte man meinen. Dabei wird vergessen, dass ein Wachstum von 0,2 oder 0,3 Prozent für Großbritannien auch nicht viel besser als die heutige Schätzung gewesen wäre. Auch wenn die Entwicklung des britischen BIP dann nicht das Label &#8222;Rezession&#8220; bekommen hätte. Ganz zu schweigen von den möglichen Revisionen dieser Zahl, die uns noch ins Haus stehen. Daraus auf ein baldiges Umdenken innerhalb der BoE zu schließen, wäre also vorschnell. Allein der unbeteiligte Beobachter, der sich nur gelegentlich mit der Finanzwelt beschäftigt, wird sich von der Stimmung, die jetzt wieder durch die Medien gemacht werden dürfte, anstecken lassen. Aber auch die Welt der Finanzmärkte funktioniert nicht wie ein Schalter – „ein“ oder „aus“. Stattdessen gibt es viele Facetten. Und Ausreden, warum die Prognosen eigentlich hätten anders lauten müssen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/armes-england/">Armes England</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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