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	<title>Impeachment Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Rationaler Überschwang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 05:31:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Handelskonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Impeachment]]></category>
		<category><![CDATA[rationale Übertreibung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die Aktienmärkte gestern in erster Linie wegen des Optimismus hinsichtlich einer Beilegung des US-chinesischen Handelsstreits erneut haussierten, mussten wir für den Devisenhandel einen weiteren langweiligen Handelstag hinnehmen. Es ist schon bemerkenswert, dass der Euro, trotz der guten Vorzeichen für risikofreudige Finanzmarktteilnehmer, auch gestern große Schwierigkeiten hatte, an der Oberseite das nächste wichtige Abgabeniveau...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/rationaler-ueberschwang-2/">Rationaler Überschwang</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1125)</strong>             Während die Aktienmärkte gestern in erster Linie wegen des Optimismus hinsichtlich einer Beilegung des US-chinesischen Handelsstreits erneut haussierten, mussten wir für den Devisenhandel einen weiteren langweiligen Handelstag hinnehmen. Es ist schon bemerkenswert, dass der Euro, trotz der guten Vorzeichen für risikofreudige Finanzmarktteilnehmer, auch gestern große Schwierigkeiten hatte, an der Oberseite das nächste wichtige Abgabeniveau bei 1,1180 in Angriff zu nehmen. So ging es nun gestern bereits den dritten Handelstag hintereinander nach oben nicht mehr voran – die Gemeinschaftswährung schien geradezu gegen eine Glaswand zu laufen. Im Gegensatz dazu scheinen sich Aktien-Marktteilnehmer wegen der in der vergangenen Woche angekündigten asymmetrischen Fed-Politik und der damit verbundenen Versicherung gegen stärkere Kursrückgänge unglaublich sicher zu fühlen. Und so trauen sich viele Kommentatoren angesichts des (noch) rationalen Überschwangs der Akteure nicht mehr, von Crashgefahren zu sprechen, sondern prognostizieren bestenfalls moderate technische Abwärtskorrekturen für den Aktienmarkt.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-11276" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/05112019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/05112019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/05112019-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Impeachment-Prozess – noch eine Versicherung?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Denn neben der Fed gibt es natürlich auch noch einen anderen Garanten für einen gutlaufenden Aktienmarkt, und der heißt Donald Trump. Denn mehr denn je ist der US-Präsident auf gute Wirtschaftsaussichten angewiesen. Zumal ein starker Aktienmarkt, ein robustes Wirtschaftswachstum und ein möglicher Erfolg im Handelskonflikt mit China – auch wenn es sich nur um einen Teilerfolg handeln sollte – lenken von der Impeachment-Untersuchung ab, die nun in ihre „öffentliche Phase“ geht.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch wenn ich nicht glaube, dass der US-Präsident am Ende tatsächlich durch ein Impeachment entmachtet wird, kann Trump zurzeit eines nicht gebrauchen: schlechte Nachrichten für die Wirtschaft und die Aktienmärkte. Solange ihm die Wähler nicht davonlaufen, werden die Republikaner im US-Senat in ausreichender Zahl Donald Trump die Stange halten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Autozölle für die EU vom Tisch?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Tatsächlich weiß &#8222;der Aktienmarkt&#8220;, dass Trump die US-chinesischen Handelsgespräche wahrscheinlich nicht alleine deshalb (wie bereits schon einmal geschehen) platzen lassen kann, um damit die US-Notenbank indirekt zu einer weiteren Zinssenkung zu drängen. Eine Geschichte, die übrigens immer wieder gerne kolportiert wird. Nein, Jerome Powell hat ja bereits am vergangenen Mittwoch deutlich gemacht, dass die Notenbank zwar derzeit stillhalte, aber bei einer deutlichen Verschlechterung der US-Wirtschaft mit einer weiteren Zinssenkung helfen würde. Trump braucht also die Fed gar nicht unter Druck zu setzen, da diese sich bereits klar festgelegt, sozusagen committed hat.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ergo: Je mehr Trump vordergründig durch den Impeachment-Prozess unter Druck gerät, desto wahrscheinlicher ist ein Einlenken der US-Administration im US-chinesischen Handelskonflikt – aber nur, was die „Phase 1“ des Abkommens angeht. Aber auch gegenüber Europa klangen etwa die Worte eines Wilbur Ross am vergangenen Sonntag in Sachen Kraftfahrzeug-Strafzölle wesentlich konzilianter. Der US-Handelsminister hat offenbar „sehr gute“ Gespräche mit den Autobauern gehabt, so dass womöglich keine Strafzölle mehr nötig sind.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen hat sich der Euro gestern in seiner neutralen Zone zwischen <strong>1,1065/70</strong> und <strong>1,1180</strong> wieder etwas abgeschwächt. Während die Oberseite nach wie vor wenig durchlässig scheint, ist die Unterseite etwas aufgeweicht.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
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		<title>Kurzes Euro-Update</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 04:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Impeachment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Risikoaversion war am Ende wohl auch gestern das Hauptthema für den Euro, der abermals unter Druck geriet und während der europäischen Handelssitzung bereits die bisherigen Jahrestiefs bei 1,0925 testete. Natürlich standen die Teilnehmer an den Finanzmärkten einmal mehr unter dem Eindruck des Impeachment-Dramas in Washington. Marktbewegend dürfte indes...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0920)</strong>             Risikoaversion war am Ende wohl auch gestern das Hauptthema für den Euro, der abermals unter Druck geriet und während der europäischen Handelssitzung bereits die bisherigen Jahrestiefs bei 1,0925 testete. Natürlich standen die Teilnehmer an den Finanzmärkten einmal mehr unter dem Eindruck des Impeachment-Dramas in Washington, auf das ich gestern (<span style="color: #000000;"><strong>HIER</strong></span>) eingehend eingegangen bin.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11129" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/09/27092019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/09/27092019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/09/27092019-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Marktbewegend allerdings dürfte vielmehr die Entwicklung im US-chinesischen Handelsstreit gewesen sein, die sich gestern zumindest anfangs positiv anfühlte. Als aber dann ein Regierungsvertreter äußerte, dass die USA höchstwahrscheinlich die Ausnahmeregelung für US-Unternehmen, den chinesischen Technologiekonzern Huawei zu beliefern, nicht verlängern würden, drehte die Stimmung. An den US-Aktienbörsen gab es einen Rücksetzer, und die typischen sogenannten sicheren Häfen waren gefragt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die gestern publizierten Fundamentaldaten, von denen das US-Bruttoinlandsprodukt in der endgültigen Version mit +2,0 Prozent für das zweite Quartal (annualisiert) erwähnenswert sein mag, fanden angesichts der Nachrichtenlage naturgemäß keine Beachtung.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen setzt der Euro seinen kurzfristigen Abwärtstrend fort, der nunmehr zwischen <strong>1,1075</strong> und <strong>1,0820/25</strong> verläuft. Die für die meisten Marktteilnehmer leicht erkennbare Zwischenunterstützung bei 1,0925 ist dabei gestern im zweiten Anlauf gefallen. Allerdings liegt darunter bereits bei <strong>1,0870/75</strong> heute ein weiteres gutes Nachfrageniveau, wohingegen die Oberseite relativ weit offen scheint. Dies gilt umso mehr, da ein großer Teil des kurzfristigen Euro-Angebots verbraucht sein dürfte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/kurzes-euro-update/">Kurzes Euro-Update</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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