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	<title>Gold-Crash Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Das Gold Destruction Team (GDT)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 08:40:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Um es gleich vorwegzunehmen: Ich besitze schon seit einigen Monaten kein Gramm Gold mehr. Im Zweifel könnte man mich also als voreingenommen bezeichnen. Man könnte mir sogar unterstellen ich würde den Gold-Crash der vergangenen Tage mit einer gewissen Genugtuung sehen. Aber ich bin weit entfernt davon. Vielmehr beunruhigt mich, wie wenig Erhellendes von den Experten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Um es gleich vorwegzunehmen: Ich besitze schon seit einigen Monaten kein Gramm Gold mehr. Im Zweifel könnte man mich also als voreingenommen bezeichnen. Man könnte mir sogar unterstellen ich würde den Gold-Crash der vergangenen Tage<span id="more-6003"></span> mit einer gewissen Genugtuung sehen. Aber ich bin weit entfernt davon. Vielmehr beunruhigt mich, wie wenig Erhellendes von den Experten zu den Ursachen dieser dramatischen Verkaufsorgie beigetragen wurde. Dass die Inflation zumindest in der nahen Zukunft nicht kommen wird, ist eigentlich nicht erst seit gestern offenkundig. Auch glaube ich nicht, dass eine chinesische Wachstumszahl, die 0,3 Prozent unter den Erwartungen der Ökonomen lag, zypriotische Goldverkäufe oder die Vermutung, die US-Notenbank werde ihre quantitativen Lockerungsprogramme in Bälde zurückführen, für den stärksten Kurseinbruch seit 30 Jahren beim gelben Metall ursächlich war.</p>
<p>Stutzig wurde ich allerdings, als ich im Internet <a title="" href="#_ftn1">[1]</a> auf einen Beitrag stieß, wonach ein Mitglied der früheren Reagan-Administration, Paul Craig Roberts äußerte, die Fed stecke hinter dem jüngsten Goldpreis-Crash. Denn 500 Tonnen Gold seien in Form von Leerverkäufen auf den Markt gelangt, was bei den Kursen vom Freitagvormittag einem Gegenwert von rund 24,8 Milliarden US-Dollar entsprochen hätte – eine Transaktion, die nur eine Notenbank wie die der USA durchführen könne. Wenn man dann auch noch liest<a title="" href="#_ftn2">[2]</a>, dass unter US-Präsident Ronald Reagan im März 1988 das berüchtigte Plunge Protection Team (PPT) ins Leben gerufen wurde, um durch Interventionen Abstürze im US-Aktienmarkt zu verhindern, sah ich mich schon einer neuen Verschwörungstheorie ausgesetzt. Klar, wenn es eine solche Arbeitsgruppe tatsächlich gegeben haben soll, dann wäre es ein Leichtes eine entsprechende Gruppe auch für die Kontrolle des Goldmarktes zu gründen. Womöglich unter dem Namen Gold Destruction Team (GDT).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Fed als Sündenbock</b></p>
<p>Aber diese Theorie ist klingt, weil anhand einfacher Szenarien erklärt, so glaubhaft, dass selbst ich plötzlich ins Grübeln gekommen bin. Natürlich! Zur Verteidigung des Dollar-Geldsystems muss man den Markt in Verruf bringen, den die Anleger als Alternative, als sicheren Hafen betrachten. Früher hat man so etwas auf plumpe und daher wenig populäre Weise durchgezogen, indem man zeitweise den Besitz von Gold verbot, aber derlei konfiszierender Maßnahmen bedarf es eigentlich gar nicht. Stattdessen bringt man den Goldmarkt durch massive Verkäufe in Misskredit. Ein Schelm ist, wer da weiter spekuliert: Der jüngste Crash bei den Bitcoins (gerne wird diese virtuelle Währung mit Gold verglichen) könnte ebenfalls durch die US-Notenbank ausgelöst worden sein. Indem sie womöglich klammheimlich schon vor vielen Monaten zur Portfoliodiversifikation vorsichtshalber auch Bitcoins gekauft hat, um sie am Höhepunkt der Blase (natürlich über Strohmänner) in einen umsatzschwachen Markt zu werfen.</p>
<p>Jetzt werden mir wahrscheinlich einige meiner Leser sagen, ich sei nicht besser als all die anderen Verschwörungstheoretiker. Ich bin mir auch nicht sicher ob diese Geschichten stimmen. Aber sollten dieser wider Erwarten doch richtig sein, kann die Konsequenz doch nur lauten: „Don’t fight the Fed“ – leg‘ dich nicht mit der US-Notenbank an! Will heißen: Gold und Bitcoins zu besitzen mag zwar ein Gefühl relativer Sicherheit zum Schutz des eigenen Vermögens vermitteln. Aber es handelt sich um eine Versicherung, die sich bei falschem Timing als sehr kostspielig herausstellen könnte. Gold und Bitcoins, die im schlimmsten Fall keiner mehr haben möchte.</p>
<div><br clear="all" /></p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Vgl. <a href="http://www.paulcraigroberts.org/2013/04/13/assault-on-gold-update-paul-craig-roberts/">http://www.paulcraigroberts.org/2013/04/13/assault-on-gold-update-paul-craig-roberts/</a> bzw.</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref2">[2]</a>  Vgl.<a href="http://www.goldreporter.de/ex-regierungs-mitglied-die-fed-steckt-hinter-dem-goldpreis-crash/gold/31871/">http://www.goldreporter.de/ex-regierungs-mitglied-die-fed-steckt-hinter-dem-goldpreis-crash/gold/31871/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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