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	<title>G20-Gipfel Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Mindesterwartung erfüllt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2019 04:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[G20-Gipfel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Waffenstillstand im US-chinesischen Handelskonflikt ist das Mindeste vereinbart worden, was sich die Akteure weithin erhofft hatten. Und es passt zur typischen Strategie Trumps im Handelskonflikt, zwei Schritte aggressiv nach vorne zu machen, um dann – möglicherweise auch nur scheinbar – konziliant und entgegenkommend wieder einen Schritt zurückzunehmen. Denn vieles fühlte sich am vergangenen Freitag und Samstag so an wie das Treffen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/mindesterwartung-erfuellt/">Mindesterwartung erfüllt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1350)</strong>             Was sollen nun die Finanzmarktteilnehmer mit dem Ergebnis des Treffens von US-Präsident Donald Trump mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping am Rande des G20-Treffens im japanischen Osaka anfangen? Die Aktienbörsen dies- und jenseits des Atlantiks dürften anziehen. Zumindest vorübergehend. Zwar haben sich die beiden Staatschefs auf eine Wiederaufnahme ihrer Verhandlungen geeinigt und die USA angekündigt, ihre Absicht, die Zölle zwischen 10 bis 25 Prozent auf China-Importe im Wert von 300 Milliarden USD auszuweiten, zunächst einmal nicht weiter zu verfolgen. Auch bei den Lieferungen technologischer Produkte an den chinesischen Telekomgiganten Huawei zeigte sich Trump kompromissbereit und will diese teilweise wieder zulassen. Allerdings bleibt offen, wie lange diese Ausnahmeregelung Bestand haben wird. Offen, wie so vieles, denn tatsächlich ist doch bei jenen bilateralen Gesprächen nicht viel mehr herausgekommen als gute Absichten und große Versprechen. Und ein unbefristeter Waffenstillstand. Natürlich hätte es schlimmer kommen können.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-10764" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/07/01072019.jpg" alt="" width="150" height="469" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Zwei Schritte vor, einer zurück</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Kurzum: Mit dem Waffenstillstand im US-chinesischen Handelskonflikt ist das Mindeste vereinbart worden, was sich die Akteure weithin erhofft hatten. Und es passt zur typischen Strategie Trumps im Handelskonflikt, zwei Schritte aggressiv nach vorne zu machen, um dann – möglicherweise auch nur scheinbar – konziliant und entgegenkommend wieder einen Schritt zurückzunehmen. Denn vieles fühlte sich am vergangenen Freitag und Samstag so an wie das Treffen von Trump und Xi während des G20-Gipfels in Buenos Aires im vergangenen Jahr. Letztlich scheint für Trump aber nur eines wichtig: Seine Wiederwahl als US-Präsident im kommenden Jahr. Und dafür braucht er eine Entwicklung im Handelskonflikt mit China, die sowohl eine stabile Aktienbörse als auch eine florierende Wirtschaft gewährleistet. Und eine zu schnelle Lösung könnte sich aufgrund schneller Gewöhnungseffekte der Märkte (und der US-Wähler) dabei sogar als kontraproduktiv herausstellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Deal für EU und Mercosur</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen sind Europäer und Südamerikaner enger zusammengerückt. Denn nach einer Verhandlungsdauer von 20 Jahren (!) haben sich die EU und der südamerikanische Staatenbund Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) beim Gipfel in Osaka zusammengerauft und gemeinsam beschlossen, die größte Freihandelszone der Welt aufzubauen. Abgesehen von der ökonomischen Dimension (2018 betrugen die Exporte von EU-Unternehmen in die Mercosur-Staaten rund 45 Mrd. EUR, verglichen mit Importen von rund 43 Mrd. EUR), wird die Übereinkunft als klares politisches Signal an die USA gewertet.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">An der Situation des Euro hat sich indes nicht viel verändert, zumal das erste wichtige Nachfrageniveau bei <strong>1,1345</strong> auch am Freitag nicht beschädigt wurde. Im kurzfristigen Bild bleibt allerdings <strong>1,1265</strong> die wichtigere Marke, da unterhalb davon vor <strong>1,1170</strong> (oder erst bei <strong>1,1110</strong>) nur wenig Nachfrage zu erwarten wäre. Um jedoch das Momentum für weitere Avancen des Euro zu erhalten, sollte möglichst schnell die erste Hürde an der Oberseite bei <strong>1,1425/30</strong> genommen werden. Darüber reicht die Perspektive für weitere Kursgewinne bis <strong>1,1515</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gipfeltreffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2019 05:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[G20-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Strafzölle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn die meisten Akteure den abermaligen Beteuerungen von US-Finanzminister Steven Mnuchin, ein Abkommen im US-chinesischen Handelsstreit sei zu 90 Prozent unter Dach und Fach, nicht noch einmal wie im April dieses Jahres Glauben schenken wollen, hat sich doch mancherorts heimlich etwas Optimismus aufgebaut. Obwohl sich die beiden Parteien an den letzten 10 Prozent ihrer Streitigkeiten, die das Zustandekommen eines Deals noch gefährden könnten, wahrscheinlich die Zähne ausbeißen werden. Man ist schon zufrieden,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/gipfeltreffen/">Gipfeltreffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1365)</strong>             Während sich der Euro seit Beginn dieser Woche nur in ganz engen Bahnen bewegte, hat sich das Interesse der Marktteilnehmer während dieser Zeit zumindest vordergründig weg von der antizipierten geldpolitischen Wende der US-Notenbank in Richtung des G20-Gipfels bewegt, der heute und morgen in Japan stattfindet. Dabei hat der Ausgang des am Rande des Gipfels stattfindenden bilateralen Treffens zwischen US-Präsident Trump und dem chinesischen Staatspräsident Xi natürlich Einfluss auf das weitere Verhalten der US-Notenbank, denn möglicherweise gelingt es den beiden Staatsoberhäuptern, bei dieser Begegnung die Voraussetzungen für eine Beilegung des <img decoding="async" class="alignright wp-image-10759" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/06/28062019.jpg" alt="" width="150" height="469" />Handelskonflikts zu schaffen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch wenn die meisten Akteure den abermaligen Beteuerungen von US-Finanzminister Steven Mnuchin, ein Abkommen sei zu 90 Prozent unter Dach und Fach, nicht noch einmal wie im April dieses Jahres Glauben schenken wollen, hat sich doch mancherorts heimlich etwas Optimismus aufgebaut. Obwohl sich die beiden Parteien an den letzten 10 Prozent ihrer Streitigkeiten, die das Zustandekommen eines Deals noch gefährden könnten, wahrscheinlich die Zähne auszubeißen werden. Man ist schon zufrieden, wenn, wie gestern geschehen, die USA und China Medienberichten zufolge (Quelle stammt aus Hongkong, was eine gewisse Glaubwürdigkeit garantiert) angeblich einen vorläufigen Waffenstillstand im Handelskrieg erzielt haben. Zumindest sollen als Teil dieses Abkommens zunächst keine weiteren Strafzölle eingeführt werden. Falls keine Einigung zustande kommt, so Trumps Handelsminister Wilbur Ross, sei der Präsident ebenfalls glücklich, weitere Zölle auf China-Importe im Wert von 300 Milliarden USD in Kraft setzen zu können.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Referenzpunkt „Hoffnung“</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Während die einen ohnehin nicht allzu viel auf die Versprechen und Erfolgs-Ansagen der US-Administration geben, weil ihr Präsident die Neigung hat, jedes von den Finanzmärkten ausgerechnete neue Szenario gerne mit einem einzigen Tweet zunichte zu machen, sprechen andere bereits von einem Börsencrash, falls es im Handelskonflikt zwischen den USA und China wieder zu keinen Fortschritten kommen sollte. Auch wenn diese Prognose etwas überzogen klingt, weil die Hoffnung auf eine Lösung im Handelskonflikt und dass daraus resultierende Enttäuschungspotenzial bei den meisten Akteuren ohnehin sehr niedrig sein dürfte, rechnet man im schlimmsten Fall damit, dass die US-Notenbank zumindest den Aktienmärkten irgendwie zu Hilfe eilen wird.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun stellen wir uns aber einmal vor, es käme tatsächlich zu greifbaren Fortschritten beim Gespräch zwischen Trump und Xi, und allerorten würde jubiliert. Gleichzeitig würde der US-Notenbank das wohl wichtigste Argument genommen, um die Leitzinsen zu senken. Davon würde der Dollar profitieren; wahrscheinlich sogar ganz besonders gegenüber dem Euro. Denn unbeachtlich, was bei den Gesprächen im US-chinesischen Handelskonflikt herauskommt, ist der nächste Gegner Trumps in Sachen Handelszölle die EU. Strafzölle, insbesondere auf Kraftfahrzeuge, denen Europa zumindest ökonomisch nach Ansicht einiger Kommentatoren nicht viel entgegenzusetzen hätte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Heißt der Verlierer Euro?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Mit anderen Worten: Argumente für einen steigenden Euro sind gar nicht so leicht zu finden. Dies würde auch für den Fall gelten, dass die US-chinesischen Gespräche scheitern. Denn zwei US-Zinssenkungen sind in diesem Jahr fast vollständig und drei Zinsschritte dieser Art zu rund 60 Prozent (vgl. CME FedWatch Tool) bereits eingepreist, was auch für den Wechselkurs des Euro zum Dollar gelten dürfte. Und so ist der Euro letztlich auf Kapitalzuflüsse angewiesen, die sich meist nur auf niedrigerem Niveau ergeben und auch nur dann, wenn die Gefahr bestünde, dass das Vertrauen der Marktteilnehmer in die US-Geldmärkte langsam ausgehöhlt würde (vergleiche meinen Kommentar HIER). Zwar hat der Euro bislang unser Nachfrageniveau bei <strong>1,1345</strong> fast schon unerwartet gut verteidigt, aber auf der anderen Seite noch nicht einmal das Momentum entwickelt, um auf dem Weg in Richtung <strong>1,1450</strong> zumindest die erste Hürde (nun bei <strong>1,1420/25)</strong> zu nehmen. Das wichtigste Niveau an der Unterseite bleibt dagegen bei <strong>1,1265</strong>, da unterhalb davon nur wenig Nachfrage vor <strong>1,1170</strong> (oder gar erst bei <strong>1,1110</strong>) zu erwarten wäre.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/gipfeltreffen/">Gipfeltreffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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