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	<title>FoMO Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Doppelte Angst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 05:57:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
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		<category><![CDATA[Inflationserwartungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich haben Zahlen etwas Starres und man bringt sie nicht mit Emotionen in Verbindung. Aber bei der gestrigen Sentiment-Erhebung, die die Börse Frankfurt durchführte und die ich HIER kommentiert habe, entstand dennoch der Eindruck, dass der leicht wiedererstarkte Optimismus der institutionellen Investoren nicht aus Überzeugung heraus geboren war. Sondern eher von dem Gefühl herrührte, womöglich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Eigentlich haben Zahlen etwas Starres und man bringt sie nicht mit Emotionen in Verbindung. Aber bei der gestrigen Sentiment-Erhebung, die die Börse Frankfurt durchführte und die ich <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/e4d70403-5f3e-42a7-a9cb-d07eacffedfd" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></span> kommentiert habe, entstand dennoch der Eindruck, dass der leicht wiedererstarkte Optimismus der institutionellen Investoren nicht aus Überzeugung heraus geboren war. Sondern eher von dem Gefühl herrührte, womöglich etwas zu verpassen. Und zwar einen erneuten Anstieg des DAX, aber auch der US-Aktienmärkte. Eine Angst, die häufig mit dem Begriff FoMO (Fear of Missing Out) umschrieben wird. Aber mir geht es weniger um diese Angst, obwohl der gestrige Kursanstieg in den USA – teilweise eine imposante Erholung – an eine Mini-Squeeze erinnerte und ihr daher recht zu geben schien. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13157" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/02/25022021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/02/25022021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/02/25022021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Nicht nur die Angst etwas zu verpassen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Jenseits davon konnte man aus den Sentiment-Daten der Börse Frankfurt aber auch eine ganz andere Befürchtung geradezu erfühlen. Denn der DAX hatte zwar seit dem vergangenen Mittwoch einen ordentlichen Rücksetzer in einer Größenordnung von 2,5 Prozent in der Spitze produziert, der aus der Erfahrung der vergangenen Monate normalerweise zu Käufen verführt hätte. Tatsächlich haben auch einige Akteure zugegriffen, aber es sind im Vergleich zu anderen Gelegenheiten eigentlich zu Wenige gewesen, die die Chance genutzt haben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Aber auch Inflationsängste treiben Investoren</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">So hat es den Anschein, als ob die Akteure angesichts der vor allem seit Anfang des Monats deutlich anziehenden Renditen bei den US-Staatsanleihen in Reaktion auf gestiegene Inflationserwartungen gerne eine höhere Risikoprämie für einen Einstieg in die nächste DAX-Rallye gefordert hätten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun hat auch Fed-Chef Jerome Powell am zweiten Tag seiner Anhörung vor Ausschüssen des Kongresses nicht verhindern können, dass etwa die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen jenseits der 1,40 Prozent ein neues Jahreshoch markierte. Obwohl Powell in Sachen Inflation nichts Neues zu vermelden hatte. Stand gestern geht man bei der Fed offensichtlich nicht davon aus, dass sich die zu erwartenden Steigerungen bei den Konsumentenpreisen nachhaltig in den Inflationsraten niederschlagen werden. Indes: Der Markt sieht die Dinge offenbar anders. Und das CME-FedWatch-Tool berechnet übrigens die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung (25 Bp) der US-Notenbank bis zur Jahresmitte mit rund 6 Prozent.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was den Euro angeht, präsentierte sich dieser gegenüber dem Greenback zeitweise etwas schwächer, zeigt sich allerdings heute früh deutlich erholt. Und somit bleibt die Gemeinschaftswährung in ihrem seitwärts gerichteten Umfeld mit geringfügig größeren Vorteilen gegenüber dem US-Dollar, solange <strong>1,2075/80</strong> nicht unterlaufen wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>DAX-Sentiment vom 13. Mai 2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 14:41:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[FoMO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus der heutigen Stimmungsanalyse wird ersichtlich, dass sich die Pessimisten derzeit nicht aus der Ruhe bringen lassen. Daran hat auch der zwischenzeitliche Anstieg des DAX von rund 2,7 Prozent seit unserer vergangenen Stimmungserhebung nicht viel geändert. Zumal beim erneuten Versuch, zu einer Rallye anzusetzen, noch nicht einmal die 11.000er Marke überwunden werden konnte. Offenbar ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der heutigen Stimmungsanalyse wird ersichtlich, dass sich die Pessimisten derzeit nicht aus der Ruhe bringen lassen. Daran hat auch der zwischenzeitliche Anstieg des DAX von rund 2,7 Prozent seit unserer vergangenen Stimmungserhebung nicht viel geändert. Zumal beim erneuten Versuch, zu einer Rallye anzusetzen, noch nicht einmal die 11.000er Marke überwunden werden konnte. Offenbar ist die Angst vor neuen negativen Nachrichten größer als die vornehmlich von Analysten zitierte &#8222;FoMO&#8220;(Fear of missing out), die Angst, etwas [eine Aktienkursentwicklung nach oben] zu verpassen. Lesen Sie <strong><span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/c6a345fc-a98b-4d54-a0dc-d2320e298913" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></span></strong> weiter oder verfolgen Sie <span style="color: #ff0000;"><strong><a style="color: #ff0000;" href="https://www.youtube.com/watch?v=a3jIbKygNTI&amp;feature=em-uploademail" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span> das Interview, das die Börse Frankfurt heute mit mir führte.</p>
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