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	<title>feste Wechselkurse Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Wir bleiben gute Freunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2012 07:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Behavioral Loving]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vorschlag von Ifo-Chef Hans-Werner Sinn und Professor Friedrich Sell in der heutigen Ausgabe der Financial Times, Krisenländern der Eurozone einen vorübergehenden Austritt aus der Währungsgemeinschaft zu ermöglichen, mag vor allem für Euroskeptiker auf den ersten Blick attraktiv aussehen. Denn den Schuldenstaaten soll damit die Gelegenheit gegeben werden, eine eigene Währung etablieren, verbunden mit der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wir-bleiben-gut-freunde/">Wir bleiben gute Freunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorschlag von Ifo-Chef Hans-Werner Sinn und Professor Friedrich Sell in der heutigen Ausgabe der Financial Times, Krisenländern der Eurozone einen vorübergehenden Austritt aus der Währungsgemeinschaft zu ermöglichen, mag vor allem für Euroskeptiker auf den ersten Blick attraktiv aussehen. Denn den Schuldenstaaten soll damit die Gelegenheit <span id="more-4764"></span>gegeben werden, eine eigene Währung etablieren, verbunden mit der Option, später gesundet in den Verbund zurückzukehren. Wenn dann auch noch historische Beispiele bemüht werden, die bis ins Jahr 1969 zurückgehen, als sich die damalige deutsche Regierung unter Willy Brandt für kurze Zeit dazu entschloss, sich vom festen Wechselkursmechanismus gegenüber dem Dollar zu lösen, um dann mit einer aufgewerteten D-Mark sich wieder an jenen zu binden, wirkt das allerdings nur auf den ersten Blick beeindruckend. Ganz davon abgesehen, dass es mir fragwürdig scheint, diese alten Geschichten von damals mit heute zu vergleichen, sollte man – wenn man schon dieses historische Beispiel auswählt – sollte man eines nicht vergessen: Der Druck auf den US-Dollar wurde seinerzeit so groß, dass nicht nur weitere Abwertungen erfolgten, sondern die Wechselkurse im Jahr 1973 völlig freigegeben werden mussten – unter anderem, weil eine Interventionspolitik der Zentralbanken zu teuer geworden wäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie beim „Schluss machen“ (Behavioral Loving?)</strong></p>
<p>Wenn dann die Autoren ihren Beitrag auch noch mit dem Hinweis auf den positiven psychologischen Faktor eines temporären Austritts eines Mitglieds aus der Eurozone für die jeweiligen Regierungen und ihre Wähler beschließen, erinnert mich dies eher an eine kaputte Liebesbeziehung, bei der einer der beiden Partner mit den Worten: &#8222;wir können ja gute Freunde bleiben&#8220;  gerade „Schluss gemacht“ hat. Es möge dem Leser selbst überlassen bleiben, wie groß er die Wahrscheinlichkeit in solchen Fällen einschätzt, dass die beiden noch einmal zu einem Liebespaar werden – vermutlich tendiert jene gegen Null.</p>
<p>Aber nicht nur diese, sondern auch andere Geschichten haben unsere Leser im Juli interessiert. Allen voran unser Blog <a href="http://www.blognition.de/blog/markte/traust-du-deinem-gold-etf/">„Traust Du Deinem Gold-ETF?“</a>. Besonders angesprochen hat auch der Beitrag <a href="http://www.blognition.de/blog/wirtschaft/sinnloses-anschreiben/">„Sinnloses Anschreiben“,</a> der sich mit dem offenen Brief von 172 Ökonomen zu EU-politischen Entscheidungen befasste. Auf Rang drei landete schließlich der Blogbeitrag „<a href="http://www.blognition.de/blog/wirtschaft/das-gleichnis-vom-auto/">Das Gleichnis vom Auto</a>“, der sich mit der volkswirtschaftlich Bedeutung des (Investment)Banking beschäftigte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wir-bleiben-gut-freunde/">Wir bleiben gute Freunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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