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	<title>Euro-Rettung Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Behavioral Finance und Euro-Krise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2012 10:59:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man heute früh die Zeitungen durchblättert, sich die Meinung von Analysten und Händlern zu Gemüte führt, gewinnt man ganz leicht den Eindruck, am kommenden Wochenende würde mit den Wahlen in Griechenland für die Eurozone ein Schalter umgelegt. Dabei hat mein Kollege Herman Brodie in unserem heutigen Blog bereits ausgeführt, dass ein Grexit zwar ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man heute früh die Zeitungen durchblättert, sich die Meinung von Analysten und Händlern zu Gemüte führt, gewinnt man ganz leicht den Eindruck, am kommenden Wochenende würde mit den Wahlen in Griechenland für die Eurozone ein Schalter umgelegt. Dabei hat<span id="more-4401"></span> mein Kollege Herman Brodie in unserem <a href="http://www.blognition.de/blog/wirtschaft/falscher-masstab/" target="_blank">heutigen Blog</a> bereits ausgeführt, dass ein Grexit zwar ein binäres Ereignis (ja oder nein) ist, allerdings mit komplexer Wirkung. Und zwar von einer Komplexität, die für die meisten Finanzmarktbeobachter so undurchschaubar sein wird, dass die Griechenland-Thematik schon allein wegen der Komplexitätsaversion vieler Akteure bald in den Hintergrund gedrängt werden wird. Ganz zu schweigen davon, dass – egal welche Regierung in Zukunft über das Schicksal Griechenlands befinden wird – die Probleme die gleichen bleiben werden: In der Hauptsache verfügt das Land über zu geringe Mittel. Überhaupt hat es für mich schon fast etwas Befremdendes, wenn angesichts der Renditen von 7 Prozent für zehnjährige spanische Staatsanleihen das Griechenland-Problem immer noch so stark im Fokus steht. Die Welt hat sich bereits schon weiter gedreht.</p>
<p>Letztlich geht es um ein Politikum, wobei man den Eindruck bekommt, Deutschland bewege sich nur ganz langsam und wolle eigentlich gar nichts von der Position seiner Partner wissen. Und wenn sich unsere Kanzlerin bewegt, dann sei das bestenfalls schrittweise, wie sie es selbst ausdrückte. Dabei ist die deutsche Regierung unlängst doch erst erstaunlich schnell vorangekommen, wenn man bedenkt, mit welcher Geschwindigkeit die Rettung der spanischen Banken am vergangenen Wochenende vorangetrieben wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Behavioral Economics erhöht Verhandlungsgeschick </strong></p>
<p>Es scheint also bei der derzeitigen Krise der Eurozone nicht nur um den großen Wurf zu gehen, wie immer wieder gefordert wird. Eine Lösung, die von der deutschen Seite derzeit noch abgelehnt wird. Sei es, dass es um Eurobonds oder eine europäische Einlagensicherung geht. Vielmehr scheint Verhandlungsgeschick gefragt und damit auch der Einsatz der Erkenntnisse der Behavioral Economics/Finance.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Einfluss auf Fragen von Ethik und Moral</strong></p>
<p>Ich selbst durfte am Mittwochabend vor dem Länderspiel gegen Holland Gast bei Frank Meyers Metallwoche sein, wo es in einer Diskussionsrunde zum einen um die Verfassung der Finanzmärkte, zum anderen aber auch um die derzeitige Positionierung der Behavioral Economics ging. Im Laufe der Diskussion stellten wir schließlich fest, dass die Ideen der Verhaltensökonomik viel weiter gehen als eine Synthese aus Ökonomie und Psychologie zu bilden. Ihre Erkenntnisse beeinflussen auch die gesellschaftlichen, ethischen, moralischen und philosophischen Fragen der Finanzmärkte, aber letztlich unserer Gesellschaft. Dabei stellten wir immer wieder fest, wie ähnlich sich doch die Verhaltensweisen in den Märkten und in unserem Privatleben sind.</p>
<p>Einen fünfzehnminütigen Audioausschnitt der Diskussion, der sich vornehmlich mit den derzeitigen Entwicklungen an den Märkten beschäftigt, können Sie hier herunterladen.</p>
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<p>Das ganze Gespräch sowie einen Video-Zusammenschnitt finden Sie <a href="http://www.metallwoche.de/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/behavioral-finance-und-euro-krise/">Behavioral Finance und Euro-Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Der Euro vor dem jüngsten Gericht? – Was sie möglicherweise in Sachen Euro-Rettung (und im November) verpasst haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 08:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nein, die FTD hat heute keinen Adventskalender ihrer heutigen Ausgabe beigelegt. Stattdessen ziert ein wunderschöner Abdruck des Triptychons „Das Jüngste Gericht“ vom Maler Hans Memling den Politik-Teil. Eigentlich haben nur noch die vier apokalyptischen Reiter aus dem Johannes-Evangelium gefehlt, um die dramatische Situation des Euro auch dem letzten verbliebenen Optimisten klarzumachen. Dabei ist seit vorgestern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/der-euro-vor-dem-jungsten-gericht-was-sie-moglicherweise-sachen-euro-rettung-und-im-november-verpasst-haben/">Der Euro vor dem jüngsten Gericht? – Was sie möglicherweise in Sachen Euro-Rettung (und im November) verpasst haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, die FTD hat heute keinen Adventskalender ihrer heutigen Ausgabe beigelegt. Stattdessen ziert ein wunderschöner Abdruck des Triptychons „Das Jüngste Gericht“ vom Maler Hans Memling den Politik-Teil. Eigentlich haben nur noch die vier apokalyptischen Reiter aus dem Johannes-Evangelium gefehlt, um die dramatische Situation des Euro auch dem letzten verbliebenen Optimisten klarzumachen.<span id="more-2906"></span> Dabei ist seit vorgestern doch etwas Bewegung hineingekommen, wenn es um die Krisenbekämpfung geht.  „Ja, aber&#8220; werden Sie jetzt einwenden. „Bei Licht betrachtet rettet uns die konzertierte Intervention der Zentralbanken doch auch nicht.“ Dennoch hat sich auch gestern etwas bei der Eurozonenrettung getan. Sei es auch nur die Idee, dass die G20-Staaten via IWF aktiv zu Hilfe eilen. Denn man dürfte vielerorts (vor allem auch in China) gemerkt haben, dass mit einer schwächelnden oder gar zerfallenen Eurozone die Nachfrage eines wichtigen Handelspartners massiv beeinträchtigt würde – mit dramatischen negativen Auswirkungen für die Weltwirtschaft. Vielleicht sollte tatsächlich die Zeit, in der man immer nur auf Europa als Verursacher allen globalen Wachstumsrückgangs gezeigt hat ohne selbst Lösungen anzubieten, bald beendet sein.</p>
<p>Aber auch von Mario Draghi sind positive Signale gekommen. Auch wenn der EZB-Präsident gestern vor einem fast leeren EU-Parlament sprechen musste (anfänglich waren nur 30 Abgeordnete anwesend, der Rest hat sich vermutlich intensiv um die Euro Rettung kümmern müssen!), hat zu Hoffnung Anlass gegeben. Nicht weil die EZB der Politik zu Hilfe eilen könnte, wenn diese endlich ein nachhaltiges Konzept zur Bekämpfung zukünftiger Schuldenkrisen vorlegen würde. Vielmehr sprach Draghi zum ersten Mal etwas aus, was im Zusammenhang mit dem einzigen Ziel der EZB, dem Erhalt der Preisstabilität, eigentlich selbstverständlich sein sollte: der Blick auf <em>beide</em>Seiten dieses Ziels.  Will sagen: Draghi will nicht nur Inflation sondern auch gegen Deflation angehen. Damit hat der EZB-Präsident gedanklich eine Türe aufgestoßen, bei der die Bekämpfung der Deflation nicht nur in einer Senkung ohne hin schon extrem niedriger Zinsen bestehen kann. Wahrscheinlich bedarf es tatsächlich nur noch eines entsprechenden Ausblicks, etwa einer Inflationsprognosen unter zwei Prozent, um die EZB möglicherweise zu einem Schritt zu bewegen, den anderer Zentralbanken bereits vorgemacht haben. Die Rede ist von einem quantitativen Lockerungsprogramm, innerhalb dessen natürlich auch Anleihen der Eurozone in großem Stil aufgekauft werden könnten.</p>
<p>Naturgemäß haben die am meisten gelesenen Blog-Beiträge des Monats November ebenfalls mit den drängendsten Problemen der Eurozone zu tun. Der Blog <a href="http://www.blognition.de/politik/d-mark-fur-deutschland" target="_blank">&#8222;D-Mark für Deutschland&#8220;</a> war der am meisten gelesene, aber auch<a href="http://www.blognition.de/politik/euro-2-0%e2%80%93wenn-der-neue-euro-kommt" target="_blank"> &#8222;Euro 2.0 – wenn der neue Euro kommt&#8220;</a> trug trotz aller Skepsis keine apokalyptischen Züge. Von großem Interesse war auch der von uns an dritter Stelle geführte Beitrag <a href="http://www.blognition.de/wirtschaft/was-will-angela-merkel-wirklich" target="_blank">&#8222;Was will Angela Merkel wirklich?&#8220;.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/der-euro-vor-dem-jungsten-gericht-was-sie-moglicherweise-sachen-euro-rettung-und-im-november-verpasst-haben/">Der Euro vor dem jüngsten Gericht? – Was sie möglicherweise in Sachen Euro-Rettung (und im November) verpasst haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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