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	Kommentare zu: Von der Euro-Krise zur Währungsreform	</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		Von: Neidgesellschaft und Schwarzgeldgauner › Georg Baselitz, Neid, Schadenfreude, Sozialer Vergleich, Steuerhinterzieher, Uli Hoeneß, Verachtung › Behavioral Living, Gesellschaft, Wirtschaft		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neidgesellschaft und Schwarzgeldgauner › Georg Baselitz, Neid, Schadenfreude, Sozialer Vergleich, Steuerhinterzieher, Uli Hoeneß, Verachtung › Behavioral Living, Gesellschaft, Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 08:12:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] zu ermitteln. Deswegen spielen für viele Menschen Positionsgüter, über die ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, eine so wichtige Rolle. Positionsgüter sind Ausdruck für einen bestimmten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] zu ermitteln. Deswegen spielen für viele Menschen Positionsgüter, über die ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, eine so wichtige Rolle. Positionsgüter sind Ausdruck für einen bestimmten [&#8230;]</p>
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		Von: Alex Quint		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/von-der-euro-krise-zur-wahrungsreform/#comment-295</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex Quint]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Aug 2012 08:47:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Um das gesamte Problem mit dem Euro und dessen Zusammenbrechen darzustellen, habe ich eine Website gebastelt, auf die ich gerne hinweisen will. Http://Euro-Skeptiker.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um das gesamte Problem mit dem Euro und dessen Zusammenbrechen darzustellen, habe ich eine Website gebastelt, auf die ich gerne hinweisen will. <a href="http://Euro-Skeptiker.de" rel="nofollow ugc">http://Euro-Skeptiker.de</a></p>
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		<title>
		Von: Alex Quint		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/von-der-euro-krise-zur-wahrungsreform/#comment-294</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex Quint]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 09:46:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[die Währungsreform wird kommen und der Staat wird sich damit entschulden müssen.  Zudem wäre es sehr unklug für ein Land, diesen Weg nicht zu gehen, während die anderen Länder Pleite gehen, sich entschulden und dann ohne diese Lasten einen Wettbewerbsvorteil hätten. 
Da sich dann die Staatsschulden und die Geldvermögen gleichermaßen auflösen, sollte man als Anleger kein Geld haben, wenn die Bombe platzt und die neue Währung kommt. 
Interessant ist eigentlich nur die Frage, wie kann man eine solche Entwicklung in Zukunft vermeiden ? Ich denke, man muss den Banken verbieten Geld zu schöpfen, auch das Zinssystem selbst müsste in Frage gestellt werden und eine Geldvermehrung ohne Arbeit und damit ohne Schaffung neuer Werte müsste unterbunden werden. Da wäre beispielsweise mit einer Golddeckung zu erreichen.
Allerdings habe ich die Überzeugung, dass die Politiker selbst keine Ahnung haben und sich zudem von den falschen Leuten beraten lassen, den Bänkern und den Proffiteuren dieses Zinssystems. Der Film des Goldschmiedes Fabian sollte als Einstieg dazu helfen ...
Allerdings ist es ja so, dass man sich erstmal fragen sollte, bei wem wir eigentlich alle verschuldet sind.
Da die Schuld es einen das Guthaben des anderen darstellt, ein Schuldner sich aber nicht unendlich Verschulden kann andererseits aber ein Vermögender unendlich reich werden kann ergibt sich folgendes Bild...

Durch unser Zinssystem werden Vermögende ohne eigene Arbeit immer reicher, während immer mehr Schuldner mit derer Arbeit dem Vermögenden die ständig steigenden Zinszahlungen erwirtschaften müssen. 
Zum Schluss gibt es wenige Superreiche und viele Schuldner, die quasi anonym versklavt wurden und es noch nicht einmal merken, weil sie das System nicht durchschauen.
Die Superreichen haben aber die Macht und die Mittel Ihren Status zu bewahren. Wie kann es denn sein, dass in Deutschland das Zinseinkommen geringer besteuert wird, als das Areitseinkommen. Da hat sich doch die Mehrheit der Politiker von den falschen Menschen, den Banken und einflussreichen Reichen beraten lassen.
Sichtbar wird aber auch, dass dieses Zinssystem, das zwangsläufig langfristig viele Schuldner versklavt und wenige Reiche noch reicher macht, zu tiefst undemokratisch ist. Sollten die Verhältnisse nicht so sein, dass der Mehrheit entsprochen wird?
.....
Das erstmal zu kapieren, hat bei mir 46 Jahre gedauert, ich glaube aber die meisten verstehen es nie.
Das Zinssystem braucht Wachstum auf einer Begrenzten Erde, das schlicht nicht auf Dauer geht.
aus gutem Gründe war es in zahlreichen Religionen verboten. 
......
Beweis : legen sie bitte 1 Eurocent von Jesu Geburt bis heute mit einen Zinssatz von 5% an und setzen sie das Ergebnis zum heutigen Kurs in Gold um und vergleichen Sie das Gewicht des Goldwertes mit dem Gewicht der Erde...... N A C H R E C H N E N !!!
......
Mit den mathematischen Kenntnissen eines 7-Klässlers ist damit bewiesen, dass das Zinssystem nicht funktionieren kann. Aber das wird uns ja nicht gelehrt. Absicht?
......
Diese Entdeckung oder besser Erkenntnis hat mir zu einem völlig neuen Weltbild verholfen und ich hoffe, dass sich viele damit vertraut machen und sich gegen diese Art der Ausbeutung wehren. Dies ist keine Weltanschauung oder gar Politik, sondern eine Naturwissenschaft, hier die Mathematik. allerdings kann man wirklich keinen einzigen Politiker oder Bänker ernst nehmen, der diesen Tatsachen zu wider handelt, sie ignoriert oder nicht kennt.

Wert kann also auf Dauer nur ein Gut besitzen, welches sich nicht unendlich vermehren lässt. Sei es Gold, Silber, Immobilien, Land oder dergleichen. Geld selbst hat keine Wert, schade, dass wir es gesetzlich erzwungen als solchen anerkennen müssen. In jedem Falle kann sich ein Anleger nur vor einen Erheblichen Verlust schützen, wenn er ist Sachwerte investiert. Die Superreichen werden das sicher schon tun und dafür sorgen, dass der gemeine Pöbel es nicht tut, damit die Preise für Sachwerte jetzt noch nicht all zu sehr steigen, jetzt wo die Superreichen Ihr Geld loswerden müssen. 

Die Bombe, die wir noch immer kräftig aufblasen, sie wird Plätzen, das ist völlig klar.
Alex Quint, Vermögensberater und Euroskeptiker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die Währungsreform wird kommen und der Staat wird sich damit entschulden müssen.  Zudem wäre es sehr unklug für ein Land, diesen Weg nicht zu gehen, während die anderen Länder Pleite gehen, sich entschulden und dann ohne diese Lasten einen Wettbewerbsvorteil hätten.<br />
Da sich dann die Staatsschulden und die Geldvermögen gleichermaßen auflösen, sollte man als Anleger kein Geld haben, wenn die Bombe platzt und die neue Währung kommt.<br />
Interessant ist eigentlich nur die Frage, wie kann man eine solche Entwicklung in Zukunft vermeiden ? Ich denke, man muss den Banken verbieten Geld zu schöpfen, auch das Zinssystem selbst müsste in Frage gestellt werden und eine Geldvermehrung ohne Arbeit und damit ohne Schaffung neuer Werte müsste unterbunden werden. Da wäre beispielsweise mit einer Golddeckung zu erreichen.<br />
Allerdings habe ich die Überzeugung, dass die Politiker selbst keine Ahnung haben und sich zudem von den falschen Leuten beraten lassen, den Bänkern und den Proffiteuren dieses Zinssystems. Der Film des Goldschmiedes Fabian sollte als Einstieg dazu helfen &#8230;<br />
Allerdings ist es ja so, dass man sich erstmal fragen sollte, bei wem wir eigentlich alle verschuldet sind.<br />
Da die Schuld es einen das Guthaben des anderen darstellt, ein Schuldner sich aber nicht unendlich Verschulden kann andererseits aber ein Vermögender unendlich reich werden kann ergibt sich folgendes Bild&#8230;</p>
<p>Durch unser Zinssystem werden Vermögende ohne eigene Arbeit immer reicher, während immer mehr Schuldner mit derer Arbeit dem Vermögenden die ständig steigenden Zinszahlungen erwirtschaften müssen.<br />
Zum Schluss gibt es wenige Superreiche und viele Schuldner, die quasi anonym versklavt wurden und es noch nicht einmal merken, weil sie das System nicht durchschauen.<br />
Die Superreichen haben aber die Macht und die Mittel Ihren Status zu bewahren. Wie kann es denn sein, dass in Deutschland das Zinseinkommen geringer besteuert wird, als das Areitseinkommen. Da hat sich doch die Mehrheit der Politiker von den falschen Menschen, den Banken und einflussreichen Reichen beraten lassen.<br />
Sichtbar wird aber auch, dass dieses Zinssystem, das zwangsläufig langfristig viele Schuldner versklavt und wenige Reiche noch reicher macht, zu tiefst undemokratisch ist. Sollten die Verhältnisse nicht so sein, dass der Mehrheit entsprochen wird?<br />
&#8230;..<br />
Das erstmal zu kapieren, hat bei mir 46 Jahre gedauert, ich glaube aber die meisten verstehen es nie.<br />
Das Zinssystem braucht Wachstum auf einer Begrenzten Erde, das schlicht nicht auf Dauer geht.<br />
aus gutem Gründe war es in zahlreichen Religionen verboten.<br />
&#8230;&#8230;<br />
Beweis : legen sie bitte 1 Eurocent von Jesu Geburt bis heute mit einen Zinssatz von 5% an und setzen sie das Ergebnis zum heutigen Kurs in Gold um und vergleichen Sie das Gewicht des Goldwertes mit dem Gewicht der Erde&#8230;&#8230; N A C H R E C H N E N !!!<br />
&#8230;&#8230;<br />
Mit den mathematischen Kenntnissen eines 7-Klässlers ist damit bewiesen, dass das Zinssystem nicht funktionieren kann. Aber das wird uns ja nicht gelehrt. Absicht?<br />
&#8230;&#8230;<br />
Diese Entdeckung oder besser Erkenntnis hat mir zu einem völlig neuen Weltbild verholfen und ich hoffe, dass sich viele damit vertraut machen und sich gegen diese Art der Ausbeutung wehren. Dies ist keine Weltanschauung oder gar Politik, sondern eine Naturwissenschaft, hier die Mathematik. allerdings kann man wirklich keinen einzigen Politiker oder Bänker ernst nehmen, der diesen Tatsachen zu wider handelt, sie ignoriert oder nicht kennt.</p>
<p>Wert kann also auf Dauer nur ein Gut besitzen, welches sich nicht unendlich vermehren lässt. Sei es Gold, Silber, Immobilien, Land oder dergleichen. Geld selbst hat keine Wert, schade, dass wir es gesetzlich erzwungen als solchen anerkennen müssen. In jedem Falle kann sich ein Anleger nur vor einen Erheblichen Verlust schützen, wenn er ist Sachwerte investiert. Die Superreichen werden das sicher schon tun und dafür sorgen, dass der gemeine Pöbel es nicht tut, damit die Preise für Sachwerte jetzt noch nicht all zu sehr steigen, jetzt wo die Superreichen Ihr Geld loswerden müssen. </p>
<p>Die Bombe, die wir noch immer kräftig aufblasen, sie wird Plätzen, das ist völlig klar.<br />
Alex Quint, Vermögensberater und Euroskeptiker</p>
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		<title>
		Von: 2011 im Stresstest – ein alternativloser Blick zurück &#124; blognition.de		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/von-der-euro-krise-zur-wahrungsreform/#comment-293</link>

		<dc:creator><![CDATA[2011 im Stresstest – ein alternativloser Blick zurück &#124; blognition.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 07:31:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] Währungsreform als worst case der Euro-Krise beschäftigte unsere Leser so sehr, dass der Artikel &#034;Von der Euro-Krise zur Währungsreform&#034; als erster Teil einer Trilogie auf Platz drei landete. Reges Interesse weckte außerdem die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Währungsreform als worst case der Euro-Krise beschäftigte unsere Leser so sehr, dass der Artikel &quot;Von der Euro-Krise zur Währungsreform&quot; als erster Teil einer Trilogie auf Platz drei landete. Reges Interesse weckte außerdem die [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Kleine Presseschau vom 5. Dezember 2011 &#124; Die Börsenblogger		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/von-der-euro-krise-zur-wahrungsreform/#comment-292</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kleine Presseschau vom 5. Dezember 2011 &#124; Die Börsenblogger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 16:04:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] Joachim Goldberg: Von der Euro-Krise zur Währungsreform [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Joachim Goldberg: Von der Euro-Krise zur Währungsreform [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sandro Valecchi		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/von-der-euro-krise-zur-wahrungsreform/#comment-291</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sandro Valecchi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 13:10:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Er glaubt an den Euro. Mit Dr. Helmut Schmidt, Alt-Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, ist die SPD wieder auf Kurs gegangen, hart am Wind, aber mit klaren Kurs in der Sache und in Richtung eines Deutschlands mit Zukunft in Europa. Es ist nicht irgendein Parteitag der SPD, es ist DER Parteitag der Sozialdemokratie in Deutschland und er kommt zu rechten Zeit, inmitten der schwersten Krise in Europa nach Ende des 2. Weltkrieges, freilich begingt durch die schwere, andauernde internationale Finanzkrise, die ganze Staaten und Völker in die Knie zwingt und nun droht, das europäische Haus auseinander zu hauen. „Veni, vidi, vici“ – der Alt-Kanzler schwört die Sozialdemokratie auf das Strategische Interesse Deutschlands an der europäischen Integration ein und erntete dafür stehende Ovationen.  „Der Euro ist stärker und stabiler als der US-Dollar“, typisch „Schmidt-Schnauze.“

Woran glaubt Fr. Merkel? Der politische Kompass ist im politischen Berlin bereits seit Monaten völlig aus der Spur, die Chaostheorie, nicht die Ratio, bestimmt das Handeln oder Unterlassen der politischen Entscheider. Und wieder schließt sich der Negativkreislauf der unglücklichen Geschichte Berlins: Dr. Schmidt erinnert zu Recht an die fatale Deflationspolitik Heinrich Brünings (Zentrumspartei, vom 30. März 1930 bis zum 30. Mai 1932 Reichskanzler). Deshalb berichtete Dr. Schmidt nicht einfach „nur über den Krieg“, wie ein Teil der Berliner Presse heute fälschlicherweise und ehrabschneidend propagandagierte, sondern über den Zusammenbruch der ersten deutschen Demokratie unter Bezugnahme auf fatale Fehlentscheidungen in der großen Weltwirtschaftskrise. Die Sorge von Helmut Schmidt um die Kontinuität der EU-Politik Deutschlands ist jedenfalls im vollen Umfange berechtigt und in der Sache begründet.

Allerdings liegt einiges nicht mehr im Prädikat seiner Ausführungen und Feststellungen, wenn es beispielsweise darum geht, dass seit dem Jahr 2008 – erster Höhepunkt der Finanzkrise mit dem Zusammenbruch der Lehman-Bank und dem Kollaps des Interbanken-Handels – „nur relativ wenig getan wurde“, denn wir schreiben zu diesem Zeitpunkt immerhin noch das Zeitalter der „großen Koalition“ und die SPD saß nicht nur mit im Boot, sondern war auch auf der Kommandobrücke des Super-Container-Frachters Deutschland zu finden.

Prädikatswürdig waren hingegen seine Ausführungen gegenüber den europäischen Partnern und sein Ausblick in die großen, internationalen Zusammenhänge: Vom Lotsen zum Diplomaten avancierte der Alt-Kanzler mit seinem „Appell an das Mitgefühl für Griechenland“ und auch das Lob in Richtung Italien wurde gerne vernommen, als Dr. Schmidt den italienischen Staatspräsidenten Napolitano würdigte, als dieser – Tabula rasa – mit der konsequenten, schnellen Entfernung von Berlusconi aus dem Amt des Regierungschefs Fakten schaffte und mit Prof. Mario Monti eine politische Weichenstellung für die Umsetzung von Konsolidierungsmaßnahmen, bitter nötig in Italien, ermöglichte.

Die Italiener haben Dr. Schmidt als harten Krisenmanager in Erinnerung, als dieser im Jahr 1974 in seiner Funktion als Bundeskanzler nach Italien reiste und für die Italiener einen Milliardenkredit bereitstellte, freilich gegen Sicherheit – es ging um eine Garantie in Zentralbankgold. Heute rät der Analyst Sandro Valecchi der italienischen Regierung dringend einen Teilverkauf der Goldreserven, mit dem Ziel die enorme Kreditbelastung von 2 Billionen Euro zu senken, damit Italien in Zukunft wieder Kredite zu wesentlichen besseren Konditionen an den Märkten bekommen kann. Mit den zuletzt 7,9% Zinsen, die Italien für Staatsanleihen aufbringen muss, wären dies auf Dauer und im schlimmsten Fall – in der Spitze – eine Gesamtzinsbelastung von etwa 158 Milliarden Euro, gerechnet auf über 2 Billionen Euro Schulden. Eine solche, exorbitant hohe Zinsbelastung kann kein Staat auf Dauer verkraften, deshalb rechnet sich wahrscheinlich eine schnelle Entschuldung.

Mit seiner Positionsbestimmung – wo steht Deutschland im Jahr 2011 – und wie sieht eine Welt mit einer Bevölkerung von mehr als 7 Milliarden Menschen, Tendenz weiter ansteigend, in Zukunft aus, prognostiziert der Alt-Kanzler den Aufstieg Chinas in Richtung Super-Macht, sowie den Aufstieg Indiens und Brasiliens zu Großmächten.  Angepeilt wurde die Marke 2050, ein Jahr mit Themenbezug für die nächste Generation, die ein Zusammenschrumpfen der Wertschöpfungskette für das Jahr 2050 auf unter 10% des Weltanteils verkraften müsste. Für die Export-Super-Macht Deutschland ein Albtraum-Szenario, dass halt eben nur Menschen verstehen, die politischen Weitblick haben und über ein gutes Judiz verfügen. Was allerdings Berlin im Jahr 2011 nicht wirklich interessiert. Deshalb rennt die Berliner Republik auch ständig den Realitäten hinterher, kann längst nicht mehr gestalten, sondern nur noch – mehr oder weniger hilflos – reagieren oder agieren.

Keine leichte Briese – nein, einen frischen Wind brachte der Hanseat in das verstaubte und gelähmte Berlin mit und richtete zugleich einen Appell an die Jugend:  Freiheit und Wohlstand sind keine Selbstverständlichkeiten, sie müssen stets neu erstrebt, erarbeitet und erwirtschaftet werden.

Eine volle Breitseite hat der Alt-Kanzler auf die Akteure der Banken, Broker, Ratingagenturen und alle Diejenigen geschossen, die „sich unkontrollierte Macht aneignen“ und verblieb anschließend mit seiner Aufforderung an die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, sich der Rechte der demokratischen Grundordnung gewahr zu werden und die Initiative zurück zu gewinnen. Deshalb ist Dr. Schmidt so gewinnend für die SPD.

V.i.S.d.R.
Sandro Valecchi, Analyst, 10555 Berlin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er glaubt an den Euro. Mit Dr. Helmut Schmidt, Alt-Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, ist die SPD wieder auf Kurs gegangen, hart am Wind, aber mit klaren Kurs in der Sache und in Richtung eines Deutschlands mit Zukunft in Europa. Es ist nicht irgendein Parteitag der SPD, es ist DER Parteitag der Sozialdemokratie in Deutschland und er kommt zu rechten Zeit, inmitten der schwersten Krise in Europa nach Ende des 2. Weltkrieges, freilich begingt durch die schwere, andauernde internationale Finanzkrise, die ganze Staaten und Völker in die Knie zwingt und nun droht, das europäische Haus auseinander zu hauen. „Veni, vidi, vici“ – der Alt-Kanzler schwört die Sozialdemokratie auf das Strategische Interesse Deutschlands an der europäischen Integration ein und erntete dafür stehende Ovationen.  „Der Euro ist stärker und stabiler als der US-Dollar“, typisch „Schmidt-Schnauze.“</p>
<p>Woran glaubt Fr. Merkel? Der politische Kompass ist im politischen Berlin bereits seit Monaten völlig aus der Spur, die Chaostheorie, nicht die Ratio, bestimmt das Handeln oder Unterlassen der politischen Entscheider. Und wieder schließt sich der Negativkreislauf der unglücklichen Geschichte Berlins: Dr. Schmidt erinnert zu Recht an die fatale Deflationspolitik Heinrich Brünings (Zentrumspartei, vom 30. März 1930 bis zum 30. Mai 1932 Reichskanzler). Deshalb berichtete Dr. Schmidt nicht einfach „nur über den Krieg“, wie ein Teil der Berliner Presse heute fälschlicherweise und ehrabschneidend propagandagierte, sondern über den Zusammenbruch der ersten deutschen Demokratie unter Bezugnahme auf fatale Fehlentscheidungen in der großen Weltwirtschaftskrise. Die Sorge von Helmut Schmidt um die Kontinuität der EU-Politik Deutschlands ist jedenfalls im vollen Umfange berechtigt und in der Sache begründet.</p>
<p>Allerdings liegt einiges nicht mehr im Prädikat seiner Ausführungen und Feststellungen, wenn es beispielsweise darum geht, dass seit dem Jahr 2008 – erster Höhepunkt der Finanzkrise mit dem Zusammenbruch der Lehman-Bank und dem Kollaps des Interbanken-Handels – „nur relativ wenig getan wurde“, denn wir schreiben zu diesem Zeitpunkt immerhin noch das Zeitalter der „großen Koalition“ und die SPD saß nicht nur mit im Boot, sondern war auch auf der Kommandobrücke des Super-Container-Frachters Deutschland zu finden.</p>
<p>Prädikatswürdig waren hingegen seine Ausführungen gegenüber den europäischen Partnern und sein Ausblick in die großen, internationalen Zusammenhänge: Vom Lotsen zum Diplomaten avancierte der Alt-Kanzler mit seinem „Appell an das Mitgefühl für Griechenland“ und auch das Lob in Richtung Italien wurde gerne vernommen, als Dr. Schmidt den italienischen Staatspräsidenten Napolitano würdigte, als dieser – Tabula rasa – mit der konsequenten, schnellen Entfernung von Berlusconi aus dem Amt des Regierungschefs Fakten schaffte und mit Prof. Mario Monti eine politische Weichenstellung für die Umsetzung von Konsolidierungsmaßnahmen, bitter nötig in Italien, ermöglichte.</p>
<p>Die Italiener haben Dr. Schmidt als harten Krisenmanager in Erinnerung, als dieser im Jahr 1974 in seiner Funktion als Bundeskanzler nach Italien reiste und für die Italiener einen Milliardenkredit bereitstellte, freilich gegen Sicherheit – es ging um eine Garantie in Zentralbankgold. Heute rät der Analyst Sandro Valecchi der italienischen Regierung dringend einen Teilverkauf der Goldreserven, mit dem Ziel die enorme Kreditbelastung von 2 Billionen Euro zu senken, damit Italien in Zukunft wieder Kredite zu wesentlichen besseren Konditionen an den Märkten bekommen kann. Mit den zuletzt 7,9% Zinsen, die Italien für Staatsanleihen aufbringen muss, wären dies auf Dauer und im schlimmsten Fall – in der Spitze – eine Gesamtzinsbelastung von etwa 158 Milliarden Euro, gerechnet auf über 2 Billionen Euro Schulden. Eine solche, exorbitant hohe Zinsbelastung kann kein Staat auf Dauer verkraften, deshalb rechnet sich wahrscheinlich eine schnelle Entschuldung.</p>
<p>Mit seiner Positionsbestimmung – wo steht Deutschland im Jahr 2011 – und wie sieht eine Welt mit einer Bevölkerung von mehr als 7 Milliarden Menschen, Tendenz weiter ansteigend, in Zukunft aus, prognostiziert der Alt-Kanzler den Aufstieg Chinas in Richtung Super-Macht, sowie den Aufstieg Indiens und Brasiliens zu Großmächten.  Angepeilt wurde die Marke 2050, ein Jahr mit Themenbezug für die nächste Generation, die ein Zusammenschrumpfen der Wertschöpfungskette für das Jahr 2050 auf unter 10% des Weltanteils verkraften müsste. Für die Export-Super-Macht Deutschland ein Albtraum-Szenario, dass halt eben nur Menschen verstehen, die politischen Weitblick haben und über ein gutes Judiz verfügen. Was allerdings Berlin im Jahr 2011 nicht wirklich interessiert. Deshalb rennt die Berliner Republik auch ständig den Realitäten hinterher, kann längst nicht mehr gestalten, sondern nur noch – mehr oder weniger hilflos – reagieren oder agieren.</p>
<p>Keine leichte Briese – nein, einen frischen Wind brachte der Hanseat in das verstaubte und gelähmte Berlin mit und richtete zugleich einen Appell an die Jugend:  Freiheit und Wohlstand sind keine Selbstverständlichkeiten, sie müssen stets neu erstrebt, erarbeitet und erwirtschaftet werden.</p>
<p>Eine volle Breitseite hat der Alt-Kanzler auf die Akteure der Banken, Broker, Ratingagenturen und alle Diejenigen geschossen, die „sich unkontrollierte Macht aneignen“ und verblieb anschließend mit seiner Aufforderung an die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, sich der Rechte der demokratischen Grundordnung gewahr zu werden und die Initiative zurück zu gewinnen. Deshalb ist Dr. Schmidt so gewinnend für die SPD.</p>
<p>V.i.S.d.R.<br />
Sandro Valecchi, Analyst, 10555 Berlin</p>
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