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	<title>Serie Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Seltene Serie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2020 05:48:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um es vorauszuschicken: In Wahrheit führe ich nicht – wie gestern behauptet – ein Euro-Tagebuch, aber ich habe durchaus weiter mitgezählt. Denn der Euro hat gestern seine unheimliche Serie fortgesetzt und gegenüber dem Dollar zum zwölften Mal hintereinander ein niedrigeres Tagestief und damit den niedrigsten Kurs seit April 2017 markiert. Eine längere Serie – 13 niedrigere Tagestiefs hintereinander – gab es seit der Einführung des Euro nur ein einziges Mal, und zwar...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0795)</strong>             Um es vorauszuschicken: In Wahrheit führe ich nicht – wie gestern behauptet – ein Euro-Tagebuch, aber ich habe durchaus weiter mitgezählt. Denn der Euro hat gestern seine unheimliche Serie fortgesetzt und gegenüber dem Dollar zum zwölften Mal hintereinander ein niedrigeres Tagestief und damit den niedrigsten Kurs seit April 2017 markiert. Eine längere Serie – 13 niedrigere Tagestiefs hintereinander – gab es seit der Einführung des Euro nur ein einziges Mal, und zwar in der Zeit vom 26. Februar bis zum 16. März 2015. Damals summierten sich die Kursverluste des Euro übrigens auf mehr als 8 Prozent; die derzeitige Serie ist zumindest, was die Kursverluste angeht, deutlich kürzer und beträgt in der Summe nicht einmal 3 Prozent.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-11642" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/20022020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/20022020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/20022020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Noch keine echten Wachstumssorgen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Interessanterweise gehörte der Euro gestern aber nicht zu den Verlierern des Tages, sondern konnte gegenüber einem Korb an diversen Währungen sogar zulegen. Allerdings präsentierte sich der US-Dollar gestern ähnlich stark, so dass für die Gemeinschaftswährung nur noch ein minimaler Tagesgewinn übrig blieb.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Immerhin gab es aus den USA Wirtschaftsdaten zu begutachten, von denen der Produzentenpreisindex im Januar – auch in der Kernrate (+1,7 % ggü. Vorjahr) – deutlich stärker als erwartet ausgefallen war.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Neubaubeginne gingen zwar gegenüber Dezember deutlich zurück, aber Analysten hatten einen viel stärkeren Einbruch erwartet. In der Summe ergab sich eine erhöhte Schätzung für das US-Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal 2020 laut des viel beachteten Modells der Fed von Atlanta, GDPNow. Danach wird nun ein annualisiertes Wachstumsplus von 2,6 Prozent (nach zuletzt 2,4 %) berechnet. Doch möchte ich erneut darauf hinweisen, dass derartige Vorhersagen in diesem noch recht frühen Stadium des Quartals recht volatil und daher noch nicht unbedingt aussagekräftig sein müssen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Auch Deutschland optimistisch</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Optimistisch ist auch die Einschätzung von Finanzminister Olaf Scholz, der gestern in einem Interview mit Reuters erklärte, er sehe derzeit keinerlei Anzeichen dafür, dass Deutschland in eine Rezession schlittern könnte. Vielmehr hielt er trotz der Coronavirus-Epidemie an seiner Prognose fest, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 1,1 Prozent wachsen werde. Und somit dürften sich Hoffnungen auf etwaige fiskalpolitische Stimulus-Programme für die nähere Zukunft als unrealistisch erweisen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Keine Überraschungen oder größeren Kursausschläge ergaben sich aus dem Protokoll der vergangenen Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank vom 28./29 Januar: Die Fed hält die derzeitige geldpolitische Haltung für angemessen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Am kurzfristigen Abwärtstrend des Euro hat sich unterdessen nicht viel verändert, aber die Unterseite scheint zurzeit vor dem nächsten Potenzialpunkt bei <strong>1,0750/55</strong> recht ordentlich abgesichert zu sein. Insgesamt dürften sich Erholungen der Gemeinschaftswährung am heutigen Tage etwas leichter behaupten können, allerdings müssen sie für eine erste Stabilisierung mindestens <strong>1,0915</strong> überschreiten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Oktopussi 3: Das verdorbene Wochenende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 14:28:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Von der Seitenlinie]]></category>
		<category><![CDATA[Dissonnanz]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Zufall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt bin ich richtig in der Zwickmühle, weil ich nicht mehr weiß, was ich mir wünschen soll. Denn seit heute Mittag steht fest: Das Tentakel-Orakel hat sich beim WM-Spiel Deutschland-Uruguay für die deutsche Muschel entschieden. Aber im Grunde meines Herzens setze ich darauf, dass Oktopus-Paul hoffentlich nicht ein siebtes Mal hintereinander richtig liegt. Weil ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt bin ich richtig in der Zwickmühle, weil ich nicht mehr weiß, was ich mir wünschen soll. Denn seit heute Mittag steht fest: Das Tentakel-Orakel hat sich beim WM-Spiel Deutschland-Uruguay für die deutsche Muschel entschieden. Aber im Grunde meines Herzens <span id="more-207"></span>setze ich darauf, dass Oktopus-Paul hoffentlich nicht ein siebtes Mal hintereinander richtig liegt. Weil ich sonst (vgl. „Oktopussi 2“ und „das Orakel von Oberhausen“) so langsam in Erklärungsnotstand käme. (Ja, ja – ein Croupier im Spielkasino Baden-Baden hat mir vor ein paar Jahren einmal erzählt, als längste Farbenserie beim Roulette sei 40 Mal hintereinander „rot“ gekommen). Aber, wenn Paulchen ausgerechnet dieses Mal unrecht hätte, würde Deutschland ja nicht einmal mehr den dritten Platz bei der Fußball-WM belegen. Was mich dann auch wieder ärgern würde. Beste Voraussetzungen für ein verdorbenes Wochenende!</p>
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