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	<title>Schwarzer Schwan Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Virus bleibt virulent für die Märkte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2020 05:51:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Corona-Virus hat auch gestern die Schlagzeilen beherrscht und die Finanzmärkte im Griff gehalten. Und einmal mehr scheint der Euro im Verhältnis zum US-Dollar davon nichts mitzubekommen. Dafür umso mehr die Aktien- und Anleihemärkte. Insbesondere wenn man die Entwicklung in den USA betrachtet, sieht es so aus, als hätten etliche Anleger ohnehin für die Aktienmärkte eine technische Korrektur eingeplant. Allein der ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1020)</strong>             Das Corona-Virus hat auch gestern die Schlagzeilen beherrscht und die Finanzmärkte im Griff gehalten. Und einmal mehr scheint der Euro im Verhältnis zum US-Dollar davon nichts mitzubekommen. Dafür umso mehr die Aktien- und Anleihemärkte. Insbesondere wenn man die Entwicklung in den USA betrachtet, sieht es so aus, als hätten etliche Anleger ohnehin für die Aktienmärkte eine technische Korrektur eingeplant. Allein der Anlass dafür war vor ein paar Tagen noch nicht bekannt.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-11540" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/28012020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/28012020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/28012020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Zwei schwarze Schwäne in einem Monat</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Genau genommen handelt es sich, wenn man schon in Bildern sprechen möchte, um den zweiten schwarzen Schwan des Monats. Der erste verschwand relativ schnell wieder, als klar war, dass die Spannungen im US-iranischen Konflikt infolge der überraschenden Tötung des iranischen Generals Qasem Soleimanis durch einen US-Drohnenangriff am 3. Januar nicht eskalieren würden. Die Auswirkungen an den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks blieben überschaubar, und man musste schon sehr fix sein, um bei diesen Korrekturen einen günstigen Einstieg für die darauffolgende Rallye zu finden.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dieses Mal steht es etwas anders, zumal die Steigerungsraten bei den an Corona-Viren erkrankten Patienten prozentual noch gewaltig sind. Ganz davon zu schweigen, dass die Situation in China trotz aller Kommunikationsmöglichkeiten für Außenstehende völlig unübersichtlich ist. Selbst wenn die Ausbreitung des Virus – auch außerhalb Chinas – möglicherweise erst in Wochen an Fahrt verlieren wird und sich die menschliche Wahrnehmung damit leichter an die neue Situation anpassen kann, ist  an den Aktienmärkten dieses Mal eine schlagartige Rückkehr zum gewohnten Rallye-Modus nicht so leicht möglich. Mit anderen Worten: Der zweite schwarze Schwan des Monats Januar, das Corona Virus, wird uns vermutlich noch länger beschäftigen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Short-squeeze bei US-Staatsanleihen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Zumal es an den (US)-Anleihemärkten zu einer regelrechten Short-squeeze gekommen ist. Aber nicht erst seit dem vergangenen Freitag befinden sich etwa die Kurse zehnjähriger Treasuries im kurzfristigen Aufwärtstrend und damit folgerichtig deren Rendite in einer Abwärtsbewegung. Ja, die Renditen sind bereits seit dem 8. Januar, als klar wurde, dass der US-Iran-Konflikt nicht eskalieren würde, entgegen der vorherrschenden Marktmeinung nicht mehr zusammen mit den Aktienmärkten gestiegen. Tatsächlich dürfte der Renditerückgang bereits vor Ausbreitung der Corona-Virus-Angst in den Medien viele Akteure auf dem falschen Fuß erwischt haben. Und das, was wir diesbezüglich seit vergangenem Freitag erlebt haben, war bereits die Verstärkung eines beginnenden Trends. Ein Trend mit Nebenwirkungen. Denn die Zinsstrukturkurve verläuft nun in einem größeren Abschnitt wieder invers. Und der viel beachtete Renditeabstand zwischen US-Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit gegenüber dreimonatigen T-Bills – als ein Rezessionsvorbote, sofern negativ – betrug gestern nur noch 6 Basispunkte.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Während infolge der aufgekommenen Risikoaversion Schweizerfranken und Yen naturgemäß gegenüber dem Euro gut nachgefragt waren, blieb dessen Handelsrange gegenüber dem Greenback mit rund 30 Stellen gestern geradezu unauffällig. An der Gesamtsituation der Gemeinschaftswährung hat sich allerdings nichts geändert: Wie bereits an den Tagen zuvor dürfte sich die latente Euro-Schwäche verstärken, falls 1,0980 (keine Unterstützung) nicht gehalten werden kann. Der Stabilitätspunkt liegt auf der anderen Seite mit <strong>1,1115</strong> noch einmal etwas niedriger.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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