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	<title>Quartalsrückblick Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Mar 2020 04:52:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Vier starke Impulse für den Euro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 04:52:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Euro-Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Quartalsrückblick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein in vielerlei Hinsicht denkwürdiges Quartal geht heute zu Ende. Nicht nur wegen der Corona-Pandemie mit all ihren menschlichen Opfern. Deren ökonomische Auswirkungen lassen sich – genau genommen – bislang bestenfalls ansatzweise erkennen. Während die globalen Aktien- und Anleihemärkte in der zweiten Hälfte des Quartals auf die weltweite Bedrohung durch Corona mit massiven Ausschlägen reagierten, die mit denen der Finanzkrise des Jahres 2008 verglichen werden können, ist mittlerweile auch Bewegung in den Euro gekommen. Und zwar geriert er sich seit Anfang Februar zunehmend volatiler. Seither ließen sich vier größere Kursentwicklungen beobachten, die deutlich aus dem Rahmen der niedrigen Volatilität während der Monate zuvor herausfallen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/vier-starke-impulse-fuer-den-euro/">Vier starke Impulse für den Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1015)</strong>             Ein in vielerlei Hinsicht denkwürdiges Quartal geht heute zu Ende. Nicht nur wegen der Corona-Pandemie mit all ihren menschlichen Opfern. Deren ökonomische Auswirkungen lassen sich – genau genommen – bislang bestenfalls ansatzweise erkennen. Während die globalen Aktien- und Anleihemärkte in der zweiten Hälfte des Quartals auf die weltweite Bedrohung durch Corona mit massiven Ausschlägen reagierten, die mit denen der Finanzkrise des Jahres 2008 verglichen werden können, ist mittlerweile auch Bewegung in den Euro gekommen. Und zwar geriert er sich seit Anfang Februar zunehmend volatiler. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-11806" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/31032020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/31032020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/31032020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Starke Impulse ohne Korrektur</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Seither ließen sich vier größere Kursentwicklungen beobachten, die deutlich aus dem Rahmen der niedrigen Volatilität während der Monate zuvor herausfallen. Dabei war der Euro im Verhältnis zum Dollar letztlich nicht einmal durch gewachsene Trends, sondern durch massive Kapitalströme mit direktionaler Wirkung bewegt worden. Denn die vier stärkeren Impulse weisen, jeder für sich genommen, ein deutliches Momentum auf, ohne dass es zwischenzeitlich zu nennenswerten Korrekturen gekommen wäre. So etwa die erste deutliche Abwärtsbewegung des Euro von Monatsanfang bis zum 20. Februar, die einer steigenden Dollar-Nachfrage aufgrund von gewachsener Risikoaversion infolge der Corona-Krise geschuldet war. Eine Risikoaversion, die sich an den Aktienmärkten bis dahin fast nicht niedergeschlagen hatte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Carry Trades samt Rückabwicklung</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Zum anderen wurden aber auch ein Anstieg sogenannter Carry Trades als Ursache für die Euro-Schwäche genannt, für die sich die Akteure zunehmend in Euro verschuldeten, um mit dem Gegenwert Investments in rentableren Valuten/Engagements zu tätigen. Von den 13 Handelstagen während dieses Zeitraums beendete der Euro lediglich zwei Sitzungen mit einem jeweils winzigen Kursgewinn.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ab dem 20. Februar konnte zwar noch niemand ahnen, dass die Aktienmärkte viel mehr als eine deftige Korrektur erleben würden. Aber in der Folge der Kursstürze wurden besagte Carry Trades wieder aufgelöst, und die Gemeinschaftswährung legte innerhalb von zwölf Handelstagen eine rasante, nahezu ungebremste Rallye bis auf knapp 1,15 USD zurück.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dollar-Finanzierungsstress und dessen Auflösung</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Der dritte Impuls machte die Kursgewinne aus dieser Rallye mehr als zunichte und sorgte für einen Kursverlust des Euro von knapp 8 Prozent innerhalb von neun Tagen. Ursache: Der Greenback war durch einen zunehmenden Dollar-Finanzierungs-Stress im Zuge der Turbulenzen an den Finanzmärkten stark nachgefragt. Aber die US-Notenbank konnte schließlich durch ihre geldpolitischen Maßnahmen für eine nachhaltige Entspannung sorgen, so dass sich der Euro innerhalb von einer Woche in seinem vierten Impuls soweit erholen konnte, dass mehr als die Hälfte des davorliegenden Kursverlustes wieder wettgemacht wurde.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Tatsächlich ist der Euro bis zum gestrigen Handelsschluss dann wieder etwas zurückgefallen und notierte in der Nähe des wahrscheinlichen durchschnittlichen Einstandspreises von 1,0980, den unser verhaltensorientiertes Computer-Modell für mittelfristig orientierte Akteure errechnet hatte. Die Gemeinschaftswährung bleibt indes weiterhin stabil, aber noch ohne echten Trend, solange sie sich oberhalb von <strong>1,0890</strong> bewegt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Ökonomisch nicht auf Kurs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2019 04:44:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Quartalsrückblick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun liegt das dritte Quartal des Jahres hinter uns, und es deutet einiges darauf hin, dass 2019 womöglich das Jahr mit der geringsten Bandbreite des Euro gegenüber dem Dollar seit dessen Einführung werden könnte. Wir sprechen von einem Handelsband von bislang fast 6 Prozent – dabei fällt das dritte Quartal mit einem glatten Minus von 4,3 Prozent sogar etwas aus dem Rahmen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/deutschland-oekonomisch-nicht-auf-kurs/">Ökonomisch nicht auf Kurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0890)</strong>             Nun liegt das dritte Quartal des Jahres hinter uns, und es deutet einiges darauf hin, dass 2019 womöglich das Jahr mit der geringsten Bandbreite des Euro gegenüber dem Dollar seit dessen Einführung werden könnte. Wir sprechen von einem Handelsband von bislang fast 6 Prozent – dabei fällt das dritte Quartal mit einem glatten Minus von 4,3 Prozent sogar etwas aus dem Rahmen. Und gestern markierte der Euro sogar ein marginal niedrigeres Jahrestief; den niedrigsten Kurs seit Mai 2017 übrigens.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11140" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/10/01102019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/10/01102019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/10/01102019-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ursache für die jüngste Schwäche der Gemeinschaftswährung soll ein Reuters-Bericht sein, wonach sogenannten Quellen zufolge Deutschlands führende Wirtschaftsinstitute ihre Wachstumsvorhersagen am morgigen Mittwoch noch einmal senken werden. Demzufolge soll Deutschlands Wirtschaft in diesem Jahr nur noch 0,5 Prozent statt 0,8 Prozent – wie zuletzt prognostiziert – wachsen. Und auch für das kommende Jahr soll die Projektion von 1,8 Prozent im April nunmehr auf 1,1 Prozent gesenkt worden sein.  Deutschland scheint also ökonomisch nicht auf Kurs zu sein.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was nüchterne Zahlen aus Deutschland angeht, gab es zumindest bei den Einzelhandelsumsätzen, die im Großen und Ganzen für den Monat August wie erwartet ausgefallen waren, eine deutliche Aufwärtsrevision für den Vormonat. Ein kleiner Lichtblick also. Dafür sind auf der anderen Seite die vorläufigen Verbraucherpreise in Deutschland gegenüber dem Vorjahr im September (+1,2 Prozent bzw. plus 0,9 Prozent harmonisiert) niedriger als im Vormonat ausgefallen – auch die Medianerwartung der Ökonomen wurde leicht unterschritten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Von einer möglichen Eskalation des Handelskrieges zwischen den USA und China, wie sie sich noch am vergangenen Freitag abzuzeichnen schien, war gestern indes an den Finanzmärkten nicht mehr allzu viel zu verspüren. Gut möglich, dass dieses unangenehme Thema durch die Feiern zum 70-jährigen Jubiläum der kommunistischen Machtübernahme in China in den Hintergrund gedrängt wurde.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen verblieb der Euro in seinem kurzfristigen Abwärtstrend (<strong>1,1065/70</strong> bis <strong>1,0810/20</strong>), dessen Momentum trotz des neuen Jahrestiefs nicht wirklich überzeugt. Während die Unterseite sogar mit recht guten Nachfrageniveaus versehen ist, ist die Angebotssituation an der Oberseite bis 1,1065/70 eher als dürftig zu bezeichnen. Mit anderen Worten: Sollte es eine positive Überraschung für den Euro geben, stünde einer kräftigen Korrektur kaum etwas entgegen. Und bereits mit Überschreiten von <strong>1,1005</strong> wäre das Abwärtsmomentum der Gemeinschaftswährung verloren.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/deutschland-oekonomisch-nicht-auf-kurs/">Ökonomisch nicht auf Kurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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