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	<title>PCE Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Sun, 27 Jun 2021 09:25:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Das war mein Dot!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2021 09:21:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[PCE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was für ein Kontrast bildet die abgelaufene Handelswoche zu ihrer Vorgängerin! Ich habe noch den Nachhall in den Ohren, was die Kommentatoren im Gefolge der US-Notenbanksitzung vom vorvergangenen Mittwoch von sich gaben. Von einem bedeutenden Wendepunkt der Märkte war mancherorts die Rede, weil sich die Zinsprognosen des Offenmarktausschusses (FOMC) nach vorne verschoben hatten. Nun haben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was für ein Kontrast bildet die abgelaufene Handelswoche zu ihrer Vorgängerin! Ich habe noch den Nachhall in den Ohren, was die Kommentatoren im Gefolge der US-Notenbanksitzung vom vorvergangenen Mittwoch von sich gaben. Von einem bedeutenden Wendepunkt der Märkte war mancherorts die Rede, weil sich die Zinsprognosen des Offenmarktausschusses (FOMC) nach vorne verschoben hatten. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13615" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/28062021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/28062021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/28062021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun haben sich glücklicherweise eine Reihe von Mitgliedern dieses Komitees während der vergangenen Tage zu Wort gemeldet, und manch einer von ihnen bekannte sich zu seiner Zinsprognose: „Das war mein Dot-Plot!“, andere wollten sich dazu wiederum nicht äußern. So etwa Eric Rosengren (Chef der Fed von Boston), der „seinen Dot“, seinen Zinsprognosepunkt, nicht nennen wollte, aber dennoch in einem Interview äußerte, es sei möglich, dass die Fed ihre Ziele bis Ende nächsten Jahres erreichen könne.  Kurzum: Es ist in der abgelaufenen Handelswoche deutlich ruhiger geworden. Und die meisten Märkte sind in ihren Normal-Modus zurückgefallen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Back to normal</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dies gilt insbesondere für die US-Staatsanleihen, bei denen die Rendite der zehnjährigen Papiere mit einem Plus von 8 Basispunkten den stärksten Wochenzuwachs seit Mitte März produzierte. Eine ordentliche Erholung, die allerdings nur etwa die Hälfte der fünf Wochenverluste davor wettmacht, so dass der Schlusskurs von rd. 1,524 % fast genau in der Mitte der seit Mai etablierten Handelsbandbreite (1,35 bis 1,70 %) liegt. Angesichts dieser jüngsten Erholung fragten sich einige Akteure, ob die gestiegenen Renditen Spiegel neuer Reflations-Ängste seien, nachdem die überraschend niedrigen Renditen der vorvergangenen Woche mancherorts noch derart interpretiert wurden, dass die Fed im Zweifel die Inflation unter Kontrolle haben werde.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Keine neuen Inflations-Impulse</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun haben die am Freitag publizierten Preisdaten keine Auskunft darüber gegeben, ob die Inflationsraten der Monate April und Mai nur vorübergehend oder der Beginn eines anhaltenden Trends sein würden. Denn das von der Fed hauptsächlich beachtete Inflationsmaß, der Index der privaten Konsumausgaben (PCE), blieb im Mai in der Kernrate mit einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat leicht hinter der Medianerwartung der Ökonomen (+0,6 Prozent) und dem Vormonatswert (+0,7 Prozent) zurück, aber die Jahresrate von +3,4 Prozent war allenthalben erwartet worden.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Für die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks bedeutete diese Entwicklung grünes Licht für weitere Aufwärtsbewegungen, wobei die US-Indices teilweise mit neuen Allzeithochs glänzten. Nicht zuletzt, weil die globalen Aktienfonds während des letzten wöchentlichen Berichtszeitraum (per 23. Juni) Zuflüsse von weiteren 7 Mrd. USD und damit in diesem Jahr einen Gesamtzufluss von 575 Milliarden USD verbuchen konnten. Dennoch ist der Bull&amp;Bear-Indikator der Bank of America in der vergangenen Woche auf der Zehnerskala von 6,6 auf 6,4 gesunken – lediglich ein Wert oberhalb von 8,0 würde als bullish bzw. als Warnsignal gesehen werden.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber auch die Volatilität des US-Dollar hat sich in der vergangenen Handelswoche nach dem starken Auftrieb der Vorperiode wieder drastisch reduziert. Spiegelbildlich dazu konnte sich der Euro lediglich am vergangenen Montag etwas erholen und dümpelt nun seit vier Handelstagen auf Schlusskursbasis mehr oder weniger vor sich hin. Abgesehen davon, dass aus der Eurozone ohnehin keine Währungsimpulse zu erwarten waren, gilt dies nun auch für den US-Dollar-Bereich, so dass die Gemeinschaftswährung <strong>1,1895</strong> unterlaufen müsste, um den kurzfristigen Abwärtstrend erneut zu beleben. An der Oberseite sollten dagegen Erholungen durch <strong>1,2005</strong> begrenzt sein.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>US-Wachstumsüberraschung lässt Dollar kalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 04:52:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[BIP]]></category>
		<category><![CDATA[Deviseninterventionen]]></category>
		<category><![CDATA[PCE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aber es gab am Vorabend des vergangenen Freitags noch eine interessante Entwicklung hinsichtlich etwaiger US-Interventionen, um den Dollar zu schwächen. Medienberichten zufolge schließt danach der ökonomische Chefberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, derartige Markteingriffe aus und machte deutlich, dass sich auch US-Präsident Donald Trump interssanterweise keineswegs einen schwächeren Dollar wünscht. Offensichtlich gab es ein Treffen des Kabinetts, bei dem sich</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1125)</strong>             Eigentlich hätte man davon ausgehen können, dass die Finanzmärkte die Bekanntgabe der Schnellschätzung der US-Wachstumsdaten mit Spannung erwarten würden. Doch da ja im Vorhinein bereits festzustehen scheint, dass sich die US-Notenbank bei ihrer Sitzung in der kommenden Woche wohl nicht davon abbringen lassen wird, den Leitzins um 25 Basispunkte zu senken, konnte es fast egal sein, wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das zweite Quartal dieses Jahres ausfallen würde. Und dieses lag mit +2,1 Prozent (annualisiert) deutlich unter dem Wert des Vorquartals, für das noch ein (revidiertes) BIP von +3,1 Prozent notiert wurde. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass das Wachstumsplus für das 2. Quartal über dem Wert lag, der von den Ökonomen im Mittel (+1,8 Prozent) berechnet worden war.<img decoding="async" class="alignright wp-image-10892" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/07/29072019.jpg" alt="" width="150" height="469" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Der wichtigste Treiber für die jüngste Entwicklung – das lässt sich aus den einzelnen Komponenten des Wachstumsberichts herauslesen – waren die US-Verbraucher, deren Ausgaben um 4,3 Prozent gestiegen waren. Trotz aller Bedenken, dass sich das US-Wachstum verlangsamen könnte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Überzogene Fantasien fast ausgepreist</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Indes: Die Entwicklung der Kernrate des Index der Privaten Konsumausgaben (PCE) lag mit +1,8 Prozent (ggü. Vorquartal) unter der Medianprojektion der Ökonomen (+2,0 Prozent), so dass der Dollar nicht davon profitieren konnte. Immerhin scheint die (überzogene) Fantasie, dass die US-Notenbank den Leitzins am Mittwoch gar um 50 Basispunkte senken könnte, damit nichtig geworden zu sein. Das CME FedWatch-Tool berechnete dafür vorübergehend eine implizite Wahrscheinlichkeit von nur noch 15 Prozent.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Immerhin gibt es bereits eine Vorhersage der Fed von New York für das BIP des dritten Quartals. Deren Modell Nowcast geht nämlich von einem Wachstumsplus von 2,21 Prozent für diesen Zeitraum aus. Das von den Marktteilnehmern etwas stärker beachtete Vorhersagemodell der Fed von Atlanta wird mit einer ersten Schätzung für das dritte Quartal frühestens am 30. Juli aufwarten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dollarverkäufen eine Absage erteilt</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber es gab am Vorabend des vergangenen Freitags noch eine interessante Entwicklung hinsichtlich etwaiger US-Interventionen (vgl. dazu etwa mein Beitrag vom 5.7.2019 <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/07/05/interventionsgerede/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a></span>), um den Dollar zu schwächen. Medienberichten zufolge schließt danach der ökonomische Chefberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, derartige Markteingriffe aus und machte deutlich, dass sich auch US-Präsident Donald Trump interssanterweise keineswegs einen schwächeren Dollar wünscht. Offensichtlich gab es ein Treffen des Kabinetts, bei dem sich Peter Navarro, Chef des nationalen Handelsrates, für einen schwächeren Dollar stark gemacht haben soll. Allerdings sollen sowohl Kudlow als auch Finanzminister Mnuchin massiv gegen diese Strategie opponiert haben, so dass US-Präsident Donald Trump dem Vernehmen nach der Präsentation Navarros vorzeitig ein Ende bereitet haben soll.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und nun liest sich Trumps Meinung zum Dollar ganz anders. Trump zufolge hat die USA einen sehr starken Dollar, und das sei eine „schöne Sache“. Zwar befürchte er, dass andere Staaten ihre eigenen Währungen nach unten „manipulieren“ könnten, aber er wolle nun einmal einen festen Dollar.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Kurzfristig haben diese von manchen Akteuren als Sinneswandel Trumps interpretierten Medienberichte dem Dollar noch nicht den Rücken gestärkt. Aber der Euro beschloss die Woche unweit seines Jahrestiefs (1,1100) und könnte dieses möglicherweise in dieser Woche – womöglich nur kurzzeitig – zur Einleitung eines kurzfristigen Abwärtstrends unterlaufen. Aufgrund der derzeitigen Konstellation der Nachfrageniveaus ist das Risiko einer Fehlentwicklung des Euro („false break“, mit anschließender Aufwärtsbewegung) nach einem möglichen Versagen von <strong>1,1100</strong> (mit Folgepotential bis <strong>1,1020/25</strong>) – jedoch relativ hoch. Eine Stabilisierung des Euro erwarten wir jedoch frühestens nach Überschreiten von <strong>1,1225. </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
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		<title>Zu wenig Dynamik beim Euro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 04:57:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Intrinsische Euro-Stärke]]></category>
		<category><![CDATA[PCE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch gestern verlief der EUR-USD-Handel in ausgesprochen ruhigen Bahnen, wobei der Gemeinschaftswährung allerdings allmählich die Luft auszugehen scheint. Zumal die Akteure nun bereits seit drei Handelstagen auf ein neues Euro-Hoch warten müssen. Dabei scheint sich zumindest bei den kurzfristig orientierten Marktteilnehmern eine gewisse Unruhe breit zu machen, denn es passt für viele nicht so recht ins Bild, dass sich der Euro derzeit noch relativ stabil präsentiert. Dazu passt, dass Kommentatoren gestern feststellten...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1295)</strong>             Auch gestern verlief der EUR-USD-Handel in ausgesprochen ruhigen Bahnen, wobei der Gemeinschaftswährung allerdings allmählich die Luft auszugehen scheint. Zumal die Akteure nun bereits seit drei Handelstagen auf ein neues Euro-Hoch warten müssen. Dabei scheint sich zumindest bei den kurzfristig orientierten Marktteilnehmern eine gewisse Unruhe breit zu machen, denn es passt für viele nicht so recht ins Bild, dass sich der Euro derzeit noch relativ stabil präsentiert. Dazu passt, dass Kommentatoren gestern feststellten, der Wechselkurs sei zuletzt eher durch Dollarschwäche als durch Eurostärke bestimmt worden. Eine Bewertung, die so jedoch nicht durchgehend nachvollziehbar ist. Zumindest wenn man als Ausgangspunkt den 3. Juni wählt, den Tag, an dem die Aktienmärkte (angeblich infolge der Einigung im US-mexikanischen Handelsstreit) zu ihrer jüngsten Rallye ansetzten. Bis zum Ende der gestrigen europäischen Handelssitzung hatte sich der Euro, gemessen in seinem Verhältnis gegenüber einem Korb verschiedener Valuten (vgl. Reuters), sogar ein wenig stärker befestigt, als der Dollar-Index (Dollar-Entwicklung gegenüber einem Korb mehrerer Valuten) gefallen war. Von einer fehlenden inneren Stärke des Euro zu sprechen scheint also, je nach Ausgangspunkt der Berechnungen, etwas gewagt. Aber es fehlt an Dynamik.<img decoding="async" class="alignright wp-image-10695" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/06/13062019.jpg" alt="" width="150" height="469" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">US-Preisdaten bewegen wenig</span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Zu den im Vorfeld als wichtig erachteten Ereignissen des gestrigen Handelstages zählte eine Rede von EZB-Präsident Mario Draghi, die jedoch keine neuen Erkenntnisse mit sich brachte. In den USA wurde die Entwicklung des Konsumentenpreisindex publiziert, der im Mai gegenüber dem Vormonat und den mittleren Erwartungen der Analysten mit leicht 1,8 Prozent (ggü. Vorjahr) zurückblieb. Dies galt auch für die Kernrate (ex Nahrungsmittel und Energie), die mit 2,0 Prozent publiziert wurde. Allerdings reagierte der Dollar nur kurzzeitig, zumal besagter Preisindex nicht das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbanker darstellt. Diese verlassen sich vornehmlich auf die Entwicklung des Index der privaten Konsumausgaben (PCE).</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Per Saldo hat sich der Euro gestern jedoch zum Dollar etwas abgeschwächt und findet sich in seiner früheren Konsolidierungszone (1,1110-1,1325) wieder. Um dem Ausbruch von vor vier Handelstagen etwas mehr Nachhaltigkeit (verbunden mit einer bullishen Perspektive bis <strong>1,1450/55</strong>) zu verleihen, wäre zumindest ein baldiges Überschreiten des bisherigen Juni-Hochs (1,1345), am besten noch heute, vonnöten. Ansonsten läuft der Ausbruch des Euro vom 7. Juni an der Oberseite Gefahr, als Fehlentwicklung klassifiziert zu werden. Die Folge: deutlichere Kursrückgänge. Dies gilt insbesondere, wenn an der Unterseite <strong>1,1210/15</strong> nicht gehalten werden kann.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/zu-wenig-dynamik-beim-euro/">Zu wenig Dynamik beim Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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