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	<title>Event-Risiken Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Wenn das Volk entscheidet II</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 16:33:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vielen Medien war es nur noch eine Randnotiz wert, dass der Volksentscheid zu einer Unverkäuflichkeit der Goldreserven sowie deren Bindung an die Aktiven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) keine Mehrheit fand. Aber es ist schon beeindruckend, dass die Gold-Bugs auch ohne diese Unterstützung aufatmen konnten. Denn zumindest aus technischer Sicht ist eine Wochenrange, die die Abwärtsbewegung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Medien war es nur noch eine Randnotiz wert, dass der Volksentscheid zu einer Unverkäuflichkeit der Goldreserven sowie deren Bindung an die Aktiven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) keine Mehrheit fand. Aber es ist schon beeindruckend, dass die Gold-Bugs auch ohne diese Unterstützung aufatmen konnten. Denn zumindest aus technischer Sicht ist eine Wochenrange, die die Abwärtsbewegung der vorangegangenen drei Wochen zumindest temporär – und das mit hohen Handelsvolumina – wettmacht, aufsehenerregend. Wenn dann auch noch der Schlusskurs am kommenden Freitag oberhalb von 1.210 USD pro Feinunze liegen sollte, dürfen sich die Bullen berechtigte Hoffnung auf eine nachhaltigere Erholung des gelben Metalls machen.</p>
<p>Was die Aktienmärkte angeht, beherrschen in dieser Woche wieder einmal zwei so genannte Event-Risiken die Szene. Dabei dürfte die EZB-Sitzung am Donnerstag wahrscheinlich von größerer Bedeutung sein als die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarkdaten am Freitag.</p>
<p>Eigentlich hatte ich vor vier Wochen noch die Hoffnung gehabt, dass Bundesbankpräsident Jens Weidmann in Sachen Staatsanleihekäufe zumindest ein wenig eingelenkt hätte, da die EZB nach außen hin zumindest nach der vergangenen Sitzung Einigkeit zeigte. Aber ich habe wohl zu viel in die Randbemerkungen des Bundesbankpräsidenten hineininterpretiert. So bleibt die nüchterne Erkenntnis, dass sich zumindest an der deutschen Position nichts im EZB-Rat verändert hat. Letztere ist nicht nur durch eine starre Nein-Haltung gekennzeichnet. Vielmehr werden Deflationsgefahren bei der Entwicklung der Verbraucherpreise immer noch negiert, was die Gegner von Staatsanleihekäufen (unverständlicherweise) offenbar davon entbindet, einen Alternativplan zu entwickeln.</p>
<p>Ob sich die Börsianer dennoch so optimistisch zeigen wie in der Vorwoche, entnehmen Sie bitte <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktstimmung+verspaetete+gewinnmitnahmen+76687" target="_blank"><strong>HIER</strong></a></span> meinem wöchentlichen Kommentar zur Stimmungserhebung der Börse Frankfurt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wenn-das-volk-entscheidet-ii/">Wenn das Volk entscheidet II</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Einseitige Beurteilung von Preisstabilität</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2014 14:03:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade weil diese Woche wieder einmal von wichtigen Event-Risiken gekennzeichnet ist, spielt die Stimmung der Investoren an der Börse Frankfurt für mich eine wichtige Rolle. Daher habe ich eine eingehende Analyse zum Sentiment mittelfristiger institutioneller und privater Anleger auch heute für die Börse Frankfurt HIER zur Verfügung gestellt. Von den zu erwartenden Ereignis-Risiken ist zweifellos [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade weil diese Woche wieder einmal von wichtigen Event-Risiken gekennzeichnet ist, spielt die Stimmung der Investoren an der Börse Frankfurt für mich eine wichtige Rolle. Daher habe ich eine eingehende Analyse zum Sentiment mittelfristiger institutioneller und privater Anleger auch heute für die Börse Frankfurt <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktstimmung+leichte+risikoaversion+vor+wichtiger+ezb+sitzung+73957"><strong>HIER</strong></a></span> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Von den zu erwartenden Ereignis-Risiken ist zweifellos die morgige Sitzung der Europäischen Zentralbank das wichtigste, gefolgt vom US-Arbeitsmarkt, dessen Bericht am Freitag zur Veröffentlichung ansteht; allerdings messe ich ihm keine allzu große Bedeutung bei.</p>
<p>Bei der EZB-Sitzung geht es letztlich um die Frage, welche ABS-Qualität die EZB anzukaufen bereit ist – gerade angesichts der jüngsten Inflationszahlen, die noch einmal niedriger als erwartet ausgefallen sind. Während man innerhalb der EZB durchaus mit dem Gedanken spielt, auch die Tranchen forderungsbesicherter Wertpapiere minderer Qualität anzukaufen, urteilen Kritiker, die EZB werde damit zu einer Bad Bank. Ist eine Zentralbank aber nicht auch „lender of last resort“? Sicherlich hat Finanzminister Schäuble recht, wenn er ABS-Käufen kritisch gegenüber steht, weil er einen möglichen Interessenskonflikt zwischen der EZB in der Rolle als geldpolitische Entscheidungsinstitution einerseits und als Bankenaufseher andererseits sieht. Aber darüber hinaus?</p>
<p>Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich Stimmen vernehme, die die Meinung vertreten, dass die Bundesregierung das Mandat der EZB, sich um Preisstabilität zu kümmern, recht einseitig auslegt: Preisstabilität bedeutet demnach Schutz vor Inflation – an Deflation wird anscheinend nicht gedacht. Möglicherweise, weil die Deutschen in ihrer Geschichte besonders schlechte Erfahrungen mit Inflation gemacht haben, während dagegen zumindest hierzulande gleichwertige Erfahrungen mit der Deflation bislang ausgeblieben sind.</p>
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