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Dollar am Morgen Märkte

Super-Deal

von Joachim Goldberg am 26. März 2020
Der gestrige Handelstag stand ganz im Zeichen des US-Stimulus-Pakets in Höhe von mehr als 2 Billionen USD, auf das sich das Weiße Haus und der Kongress geeinigt hatten und das bereits die Abstimmungshürde im Senat genommen hat. Vorzustellen hat man es sich als Helikopter-Geld, das vom Himmel herabregnen und auch Amerikanern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zugutekommen wird...
Dollar am Morgen Märkte

Kurzer Blick in Pandoras Büchse

von Joachim Goldberg am 29. September 2019
Gerade einmal ein Minus von 0,8 Prozent. Das ist das, was der breitgestreute S&P 500-Index am vergangenen Freitag erstaunlicherweise gerade mal an Wert verloren hat. Denn die dafür verantwortliche Meldung hatte es in sich. So erwägt die Trump-Administration Medienberichten zufolge offenbar die Begrenzung US-amerikanischer Kapitalströme in Richtung China. Und nach Angaben von Beteiligten, die mit der Angelegenheit betraut sind, wird anscheinend derzeit eine Möglichkeit durchgespielt, Aktien chinesischer Unternehmen nicht mehr an den US-Börsen handeln zu lassen. Oder aber auch die Engagements amerikanischer Pensionskassen in China zu begrenzen.
Dollar am Morgen Märkte

Im Twitter-Gewitter des Donald Trump

von Joachim Goldberg am 16. Juli 2019
Es sind nicht die Wirtschaftsdaten, die derzeit den Wechselkurs des Euro bestimmen. Das mag auch daran liegen, dass paradoxerweise zu positive US-Wirtschaftsdaten – die europäischen Fundamentals interessieren die Akteure noch weniger – sowohl für den Greenback als auch für den Aktienmarkt momentan ungünstig sein könnten. Andererseits sind es die negativen Überraschungen...
Dollar am Morgen Märkte Politik

Durch nichts zu erschütterndes Vertrauen

von Joachim Goldberg am 17. Juni 2019
Vielen Akteuren und Kommentatoren dürfte die Sitzung der US-Notenbank am kommenden Dienstag und Mittwoch noch mehr zu denken geben. Vor allen Dingen nach den am Freitag publizierten ökonomischen US-Daten, die kaum Anzeichen für eine bevorstehende Rezession enthielten. Die Einzelhandelsumsätze des Monats Mai waren schon etwas besser als von den meisten Ökonomen erwartet ausgefallen. Aber es waren die teils deutlichen Aufwärtsrevisionen für den Monat April, die positiv überraschten. Und auch die Daten zur US-Industrieproduktion wussten zu überzeugen. Das Resultat: Das vielbeachtete Prognosemodell der Fed von Atlanta, GDPNow, berechnete zum Wochenende ein von 1,4 auf 2,1 Prozent erhöhtes Bruttoinlandsprodukt
Investmententscheidungen Märkte

Vorhersehbare Überraschung

von Joachim Goldberg am 21. September 2016

Ich habe den Eindruck, dass selten über eine Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) so viel diskutiert wurde wie über diejenige, die heute ansteht. Obwohl die Futures-Händler nur eine…