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	Kommentare zu: Ryanair	</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		Von: Horst Schmidtke		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/ryanair/#comment-71</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst Schmidtke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 19:05:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Co-Piloten auf Kurzstrecken halte ich für ebenso überflüssig, wie einen zweiten Lockführer im ICE. Eher wird wohl der Ausschreibungssieger bei der Wartung an der falschen Stelle sparen und dadurch einen Absturz verursachen, als dass ein Pilot einen Herzanfall erleidet. Und falls doch, hat man doch den Autopiloten bzw. ist ausgehend von diversen Katastrophenfilmen doch zumeist ein Pilot an Bord, der dann übernehmen könnte.

Besser wäre wohl, statistisch gesehen, LKW mit zwei Fahrern zu besetzen, da deren Unfallhäufigkeit gefühlt im Welten höher liegt.

Es gibt nun einmal keine absolute Sicherheit und man sollte bei der fahrt im Auto/ICE oder dem Flug, ob billig oder mit dem Kranich immer bedenken, dass die benutzen Systeme immer eine Aufsummierung der Leistungen der jeweiligen Ausschreibungssieger darstellt. Die PKW-, ICE- und Airbus-fragmente liefert nun einmal der preiswerteste bzw. vielfach der billigste. Der Kunde bucht gezielt den Billigsten und sollte er vom Himmel fallen, bucht die Anverwandtschaft den Bestattungsdiscounter. So ist es nun einmal in einer Marktwirtschaft wie der deutschen. Und ob ein Pilot nun wie ein Fürst, wie beim Kranich oder wie ein besserer Kellner, wie bei manchem Billigflieger entlohnt wird, scheint auch keinen messbaren Einfluss auf Sicherheit und Service zu haben. Der Lufthansa-Adel fliegt doch ebensowenig besser für sein Gehalt, wie ein Lehrer nach einer üppigen Gehaltserhöhung nicht besser unterrichtet. Der Lufthanseat hat nur leider analog dem Lokführer eine gewisse Schlüssel- bzw. Erpressungsposition, um seine Forderungen durchzusetzen. Aus eben diesem Grund verdient ein verbeamteter Briefträger im Osten mehr als ein Dipl.-Ing. im ostdeutschen mittelständischen Maschinenbau. Aber die Briefträge sterben wie die Copiloten und Lufthanseaten über kurz oder lang aus und entsprechend stellt sich bei den dann gezahlten Gehältern die Frage nach dem Copiloten nicht mehr, da Pilot &#038; Co. zu Hause sitzen, Asiaten das Ruder fest in der Hand halten und für vergleichsweise Trinkgelder fliegen, so wie sie heute in Polen Autobahnen bauen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Co-Piloten auf Kurzstrecken halte ich für ebenso überflüssig, wie einen zweiten Lockführer im ICE. Eher wird wohl der Ausschreibungssieger bei der Wartung an der falschen Stelle sparen und dadurch einen Absturz verursachen, als dass ein Pilot einen Herzanfall erleidet. Und falls doch, hat man doch den Autopiloten bzw. ist ausgehend von diversen Katastrophenfilmen doch zumeist ein Pilot an Bord, der dann übernehmen könnte.</p>
<p>Besser wäre wohl, statistisch gesehen, LKW mit zwei Fahrern zu besetzen, da deren Unfallhäufigkeit gefühlt im Welten höher liegt.</p>
<p>Es gibt nun einmal keine absolute Sicherheit und man sollte bei der fahrt im Auto/ICE oder dem Flug, ob billig oder mit dem Kranich immer bedenken, dass die benutzen Systeme immer eine Aufsummierung der Leistungen der jeweiligen Ausschreibungssieger darstellt. Die PKW-, ICE- und Airbus-fragmente liefert nun einmal der preiswerteste bzw. vielfach der billigste. Der Kunde bucht gezielt den Billigsten und sollte er vom Himmel fallen, bucht die Anverwandtschaft den Bestattungsdiscounter. So ist es nun einmal in einer Marktwirtschaft wie der deutschen. Und ob ein Pilot nun wie ein Fürst, wie beim Kranich oder wie ein besserer Kellner, wie bei manchem Billigflieger entlohnt wird, scheint auch keinen messbaren Einfluss auf Sicherheit und Service zu haben. Der Lufthansa-Adel fliegt doch ebensowenig besser für sein Gehalt, wie ein Lehrer nach einer üppigen Gehaltserhöhung nicht besser unterrichtet. Der Lufthanseat hat nur leider analog dem Lokführer eine gewisse Schlüssel- bzw. Erpressungsposition, um seine Forderungen durchzusetzen. Aus eben diesem Grund verdient ein verbeamteter Briefträger im Osten mehr als ein Dipl.-Ing. im ostdeutschen mittelständischen Maschinenbau. Aber die Briefträge sterben wie die Copiloten und Lufthanseaten über kurz oder lang aus und entsprechend stellt sich bei den dann gezahlten Gehältern die Frage nach dem Copiloten nicht mehr, da Pilot &amp; Co. zu Hause sitzen, Asiaten das Ruder fest in der Hand halten und für vergleichsweise Trinkgelder fliegen, so wie sie heute in Polen Autobahnen bauen&#8230;</p>
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