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	Kommentare zu: Kein Markowitz-Depot	</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>
		Von: Holger		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/kein-markowitz-depot/#comment-424</link>

		<dc:creator><![CDATA[Holger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 13:41:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Herr Goldberg,

danke für den Artikel. Ich wundere mich jedes Mal aufs Neue, wenn wieder einmal das Ende der anlageklassenübergreifenden Diversifikation ausgerufen wird. Und wenn behauptet wird, diese Diversifikation habe 2008 versagt.

Schließlich haben sich Aktien und Anleihen - die doch nach wie vor die Basis-Anlageklassen in den meisten Portfolios darstellen - sich geradezu mustergültig unabhängig voneinander verhalten. Und Rohstoffe sind zumindest zeitversetzt abgeschmiert - was nicht schön ist, aber besser als völlig gleichzeitig.

Die Grundidee hat sich also keinesfalls in einen Fluch verwandelt. Und dass &quot;in Krisen alles fällt außer den Korrelationen&quot; war auch schon vor dem Jahr 2008 bekannt. Insofern frage ich mich, ob nicht einfach zu viele Anleger auf Marketinggeklingel hereingefallen sind - und zwar sowohl, was die Macht der Diversifikation angeht, als auch in Bezug auf die Eigenschaften einzelner alternativer Anlageklassen.

Die von Ihnen so schön beschriebene Anlageklasse Rotwein ist ja nur ein besonders leckeres Beispiel dafür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Goldberg,</p>
<p>danke für den Artikel. Ich wundere mich jedes Mal aufs Neue, wenn wieder einmal das Ende der anlageklassenübergreifenden Diversifikation ausgerufen wird. Und wenn behauptet wird, diese Diversifikation habe 2008 versagt.</p>
<p>Schließlich haben sich Aktien und Anleihen &#8211; die doch nach wie vor die Basis-Anlageklassen in den meisten Portfolios darstellen &#8211; sich geradezu mustergültig unabhängig voneinander verhalten. Und Rohstoffe sind zumindest zeitversetzt abgeschmiert &#8211; was nicht schön ist, aber besser als völlig gleichzeitig.</p>
<p>Die Grundidee hat sich also keinesfalls in einen Fluch verwandelt. Und dass &#8222;in Krisen alles fällt außer den Korrelationen&#8220; war auch schon vor dem Jahr 2008 bekannt. Insofern frage ich mich, ob nicht einfach zu viele Anleger auf Marketinggeklingel hereingefallen sind &#8211; und zwar sowohl, was die Macht der Diversifikation angeht, als auch in Bezug auf die Eigenschaften einzelner alternativer Anlageklassen.</p>
<p>Die von Ihnen so schön beschriebene Anlageklasse Rotwein ist ja nur ein besonders leckeres Beispiel dafür.</p>
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		<title>
		Von: Schmidt		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/kein-markowitz-depot/#comment-423</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 11:25:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schöne Darstellung. Trifft übrigens auch die Wirklichkeit in anderen dynamischen Märkten. Ein paar Beispiele: 
1) Im Marketing gibt es stets wirkliche &quot;Geheimtipps&quot;, die aber auch nur solange funktionieren, wie sie fast niemand kennt. Wenn alle den &quot;Geheimtipp&quot; befolgen, ändern sich die zugrundliegenden Parameter, und er kann nicht mehr funktionieren.
2) Körpersprache: Natürlich kann man lernen, körpersprachliche Signale, die das Unbewusste des Gegenübers entäußern, zu deuten. Aber nur solange, wie das Gegenüber diese Signale nicht kennt und nicht zu kontrollieren versucht. Dann nämlich entsteht eine neue, höhere Ebene der Täuschung. Die alten &quot;Transkriptionen&quot; stimmen nicht mehr.
3) Volkswirtschaft: Hier haben wir das uralte und ewige Dilemma zwischen Gleichheit und Freiheit, von dem ein kluger Mann (war es Churchill?) einmal sagte: Dem Kapitalismus haftet die Sünde der ungleichmäßigen Verteilung der Vermögen an, dem Sozialismus haftet die Tugend der gleichmäßigen Verteilung des Elends an.
Helfried Schmidt
http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/experten/helfried-schmidt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schöne Darstellung. Trifft übrigens auch die Wirklichkeit in anderen dynamischen Märkten. Ein paar Beispiele:<br />
1) Im Marketing gibt es stets wirkliche &#8222;Geheimtipps&#8220;, die aber auch nur solange funktionieren, wie sie fast niemand kennt. Wenn alle den &#8222;Geheimtipp&#8220; befolgen, ändern sich die zugrundliegenden Parameter, und er kann nicht mehr funktionieren.<br />
2) Körpersprache: Natürlich kann man lernen, körpersprachliche Signale, die das Unbewusste des Gegenübers entäußern, zu deuten. Aber nur solange, wie das Gegenüber diese Signale nicht kennt und nicht zu kontrollieren versucht. Dann nämlich entsteht eine neue, höhere Ebene der Täuschung. Die alten &#8222;Transkriptionen&#8220; stimmen nicht mehr.<br />
3) Volkswirtschaft: Hier haben wir das uralte und ewige Dilemma zwischen Gleichheit und Freiheit, von dem ein kluger Mann (war es Churchill?) einmal sagte: Dem Kapitalismus haftet die Sünde der ungleichmäßigen Verteilung der Vermögen an, dem Sozialismus haftet die Tugend der gleichmäßigen Verteilung des Elends an.<br />
Helfried Schmidt<br />
<a href="http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/experten/helfried-schmidt" rel="nofollow ugc">http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/experten/helfried-schmidt</a></p>
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