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Dollar am Morgen Märkte

Unheimlich viel Optimismus

am
8. April 2020
Vorhersagen sind schwer, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen, soll einmal Mark Twain gesagt haben. Ganz ähnlich dürften es gestern viele Akteure empfunden haben, denn was die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks gestern „ablieferten“, war eigentlich mehr als eine Korrektur im Bärenmarkt. Eine Korrektur, die durch den schwachen Schluss der US-Aktienmärkte allerdings wieder relativiert wurde. Zumindest wenn man der unter Börsianern geläufigen Definition folgen möchte, wurde die Baisse ...


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Licht am Ende des Tunnels?

am
7. April 2020
US-Präsident Donald Trump hat sich nun nicht gerade damit hervorgetan, die Dimension der Bedrohung durch die Corona-Pandemie – vor allem in seinem eigenen Land – richtig einzuschätzen. Daher bleibt ein Restzweifel bestehen, ob die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks gestern tatsächlich wegen seines Twitter-Statements, wonach er Licht am Ende des Tunnels sehe, eine so starke Rallye abgeliefert haben. Aber manchmal reicht ja schon ein kleiner Hoffnungsschimmer, um in einem fast ausschließlich von negativen Coronavirus-Meldungen gespeisten Nachrichtenstrom einen ziemlich...


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Relative Ruhe

am
6. April 2020
Dass der US-Arbeitsmarktbericht am vergangenen Freitag miserabel ausfallen würde, war klar. Wie miserabel, hängt natürlich vom Referenzpunkt ab. Soll man etwa die Konsensprognose der Ökonomen nehmen, die den Rückgang der Stellen für den Monat März mit 100.000 bezifferte? Dann ist die tatsächliche Zahl von 701 Tsd. siebenmal so hoch wie erwartet ausgefallen. Nimmt man die Bandbreite der Prognosen aller...


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Apokalyptische Arbeitsmarktzahlen in den USA

am
3. April 2020
Also war ich doch zu optimistisch, wenn ich etwa die gestern publizierten US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 27. März betrachte. Nicht weil ich mich mit einer eigenen Prognose zu optimistisch positioniert hätte – derlei steht mir nicht zu. Vielmehr habe ich daran geglaubt, dass die Bandbreite der von Bloomberg befragten 37 Ökonomen für diese Zahl weit genug sein müsste, als dass das tatsächliche Ergebnis noch zu einer (negativen) Überraschung führen könnte. Dieses Vorhersageband reichte nämlich von 800 Tsd. bis 6,5 Mio. Erstanträgen...


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Der Schein trügt

am
2. April 2020
Nun sollte man in diesen Zeiten wirklich nicht viel auf Wirtschaftsdaten geben. Darauf weise ich schon seit Tagen hin. Aber es hatte schon fast etwas Symbolhaftes, als gestern – wohl gemerkt für den Monat Februar – die Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen in Deutschland publiziert wurden. Denn diese fielen besser als erwartet aus. Aber augenblicklich geriet der Euro dennoch unter Druck, als ob er den Akteuren sagen wollte: „Glaubt den ganzen Quatsch nicht!“ Und das galt auch für die weiteren Veröffentlichungen ökonomischer...
Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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