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	Kommentare zu: Für eine Handvoll Euros	</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		Von: Horst Schmidtke		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Horst Schmidtke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 07:13:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schaut man sich das HartzIV-Hick-Hack an, wäre es vielleicht sogar am besten, pauschal 1000 €/Monat + einer warmen Wohnung zu stellen. Das ginge dann so lange gut, bis keiner mehr deutsche Staatsanleihen mehr kauft und der Spuk hätte vermutlich ganz schnell ein Ende.

Ebenso zielführend könnte es sein, dass bei einer Aufstockung auf die ominösen 420 € eine Massenkündigung von &quot;Aufstockern&quot; propagiert wird, um allein durch schiere Masse an neuen Vollbeziehern das System kollabieren zu lassen.

Im Osten, also da, wo ich her komme, gibt es eine Vielzahl von Leuten, die trotz 8 Stunden/Tag regulärer Arbeit 50 - 100 €/Monat aufstocken. Wirtschaftlich ist dies nicht, da man Aufwendungen für Fahrten zur Arbeit etc. steuerlich nicht geltend machen kann. Unter dem Strich hat man somit eigentlich weniger in der Tasche, als der &quot;Vollzeithilfsbedürftige&quot;.

Ich denke aber, dass Letzteres sich von ganz allein auflösen wird, da die Generation HartzIV-2 keine Aufstockjobs mehr annimmt, da die keinen Arbeitsethos mehr vermittelt bekamen. Entsprechend sind Gewissen klein und innerer Schweinehund groß. Allein diese Entwicklung wird das Luftschloss perspektivisch auf ein Almosenniveau zusammenschrumpfen.

Soll doch einer mal den Arbeitenden vermitteln, warum die dies noch tun sollten, wenn Sozial- und Steuerlasten immer weiter steigen. Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungen sind nur dahingehend zukunftssicher, dass mehr Geldbedarf bei zurückgehenden Leistungen besteht. Ebenso wird der &quot;Staat&quot; aus dem Steuerzahler ob seiner rückläufigen Zahl tendenziell mehr herauspressen müssen. Entsprechend wird die Belastung ganz fix &#062; 50 % liegen und sich für die meisten Normalverdiener die Frage stellen, ob es noch SInn macht arbeiten zu gehen.

Ich denke, die sozialistischen Anwandlungen der BRD werden demnächst ein Ende finden. Man darf gespannt sein, was danach kommt. Frei nach August Bebel sollte niemand zu essen bekommen, der nicht arbeitet, denn ein Grundrecht auf Faulheit finanziert durch Den Dummen Rest (gängige Schreibweise für DDR) wird auf Dauer nicht als Solidarität verkaufbar sein, Solidarität kann nämlich nie bedingungslos sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schaut man sich das HartzIV-Hick-Hack an, wäre es vielleicht sogar am besten, pauschal 1000 €/Monat + einer warmen Wohnung zu stellen. Das ginge dann so lange gut, bis keiner mehr deutsche Staatsanleihen mehr kauft und der Spuk hätte vermutlich ganz schnell ein Ende.</p>
<p>Ebenso zielführend könnte es sein, dass bei einer Aufstockung auf die ominösen 420 € eine Massenkündigung von &#8222;Aufstockern&#8220; propagiert wird, um allein durch schiere Masse an neuen Vollbeziehern das System kollabieren zu lassen.</p>
<p>Im Osten, also da, wo ich her komme, gibt es eine Vielzahl von Leuten, die trotz 8 Stunden/Tag regulärer Arbeit 50 &#8211; 100 €/Monat aufstocken. Wirtschaftlich ist dies nicht, da man Aufwendungen für Fahrten zur Arbeit etc. steuerlich nicht geltend machen kann. Unter dem Strich hat man somit eigentlich weniger in der Tasche, als der &#8222;Vollzeithilfsbedürftige&#8220;.</p>
<p>Ich denke aber, dass Letzteres sich von ganz allein auflösen wird, da die Generation HartzIV-2 keine Aufstockjobs mehr annimmt, da die keinen Arbeitsethos mehr vermittelt bekamen. Entsprechend sind Gewissen klein und innerer Schweinehund groß. Allein diese Entwicklung wird das Luftschloss perspektivisch auf ein Almosenniveau zusammenschrumpfen.</p>
<p>Soll doch einer mal den Arbeitenden vermitteln, warum die dies noch tun sollten, wenn Sozial- und Steuerlasten immer weiter steigen. Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungen sind nur dahingehend zukunftssicher, dass mehr Geldbedarf bei zurückgehenden Leistungen besteht. Ebenso wird der &#8222;Staat&#8220; aus dem Steuerzahler ob seiner rückläufigen Zahl tendenziell mehr herauspressen müssen. Entsprechend wird die Belastung ganz fix &gt; 50 % liegen und sich für die meisten Normalverdiener die Frage stellen, ob es noch SInn macht arbeiten zu gehen.</p>
<p>Ich denke, die sozialistischen Anwandlungen der BRD werden demnächst ein Ende finden. Man darf gespannt sein, was danach kommt. Frei nach August Bebel sollte niemand zu essen bekommen, der nicht arbeitet, denn ein Grundrecht auf Faulheit finanziert durch Den Dummen Rest (gängige Schreibweise für DDR) wird auf Dauer nicht als Solidarität verkaufbar sein, Solidarität kann nämlich nie bedingungslos sein.</p>
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