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	Kommentare zu: Dr. No	</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		Von: Horst Schmidtke		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Horst Schmidtke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 20:53:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Oberflächlich betrachtet scheint es aktuell tatsächlich eher auf Masse als Klasse bei Followern/&quot;Freunden&quot; ankommen. Ich persönlich sehe hier eine Entwicklung zur Oberflächlichkeit und Banalität, die in einer Abgrenzung der wirklichen Entscheider und &quot;wichtigen Leute&quot; enden wird.

Beim Mobilfunk hat sich vor Jahren das gleiche abgespielt. Früher, vor ca. 12 - 15 Jahren wurden dienstliche Handynutzer bzw. die first mover als Snobs, Angeber und Wichtigtuer belächelt und teilweise ausgegrenzt. Heute schalten eben diese Leute bewusst die Handys temporär ab. Die damals lächelnden sind die nunmehr an der digitalen Fussfessel hängenden, die permanent erreichbar sein wollen, um sich wichtig fühlen zu können. Die first mover haben neue Spielwiesen entdeckt, die Masse grast weiter auf der alten Weide.

First Mover bei Facebook, Xing etc. nutzen nach meinen Erfahrungen die sozialen Netzwerke nur noch sehr selektiv und eben nicht, wie die breite Masse täglich mehrere Stunden. Welche Banalitäten soll man auch tagfüllend austauschen müssen?

In Zukunft wird sich gerade die &quot;Elite&quot; die Freiheit nehmen und leisten können, sich von der Masse abzugrenzen. Wer wichtig ist, muss sich nicht bemühen, erreichbar zu sein. Banalität muss dagegen permanent verfügbar sein...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oberflächlich betrachtet scheint es aktuell tatsächlich eher auf Masse als Klasse bei Followern/&#8220;Freunden&#8220; ankommen. Ich persönlich sehe hier eine Entwicklung zur Oberflächlichkeit und Banalität, die in einer Abgrenzung der wirklichen Entscheider und &#8222;wichtigen Leute&#8220; enden wird.</p>
<p>Beim Mobilfunk hat sich vor Jahren das gleiche abgespielt. Früher, vor ca. 12 &#8211; 15 Jahren wurden dienstliche Handynutzer bzw. die first mover als Snobs, Angeber und Wichtigtuer belächelt und teilweise ausgegrenzt. Heute schalten eben diese Leute bewusst die Handys temporär ab. Die damals lächelnden sind die nunmehr an der digitalen Fussfessel hängenden, die permanent erreichbar sein wollen, um sich wichtig fühlen zu können. Die first mover haben neue Spielwiesen entdeckt, die Masse grast weiter auf der alten Weide.</p>
<p>First Mover bei Facebook, Xing etc. nutzen nach meinen Erfahrungen die sozialen Netzwerke nur noch sehr selektiv und eben nicht, wie die breite Masse täglich mehrere Stunden. Welche Banalitäten soll man auch tagfüllend austauschen müssen?</p>
<p>In Zukunft wird sich gerade die &#8222;Elite&#8220; die Freiheit nehmen und leisten können, sich von der Masse abzugrenzen. Wer wichtig ist, muss sich nicht bemühen, erreichbar zu sein. Banalität muss dagegen permanent verfügbar sein&#8230;</p>
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