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	Kommentare zu: Deutschland will nicht	</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		Von: Deutschland will nicht (Teil II)		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Deutschland will nicht (Teil II)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2014 16:24:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] à la QE unterstützen würde. Nein, nicht nur Deutschland will nicht (vgl. meinen Beitrag HIER), sondern auch seine Notenbankvertreter bleiben bei einem klaren Nein, ohne allerdings [&#8230;]]]></description>
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		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/deutschland-will-nicht/#comment-772</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2014 11:26:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer mehr Inflation will, kann das sehr einfach über Steuersenkungen und Zinsanhebungen erreichen. Das blutleere Wachstum hat wahrscheinlich die viel zu niedrigen Zinsen als Ursache. Wenn man in den USA und in Japan QE aus dem BIP rausrechnet, ist die Wirtschaft dort nicht gewachsen. Die Schulden sind stärker gestiegen, als die Wirtschaft wuchs. Inflation muss per se nicht negativ sein, aber diese Form ist es. Die tiefen Zinsen bewirken unter der Prämisse dass Staatsanleihen keines Eigenkapitals bedürfen, dass die Banken sich Staatsanleihen in die Bilanz legen und so prima von den Steuergeldern der zunehmend verschuldeten Staaten leben können. Damit wird die Kreditvergabe an den Privatsektor ausgebremst, die private Wirtschaft kann überhaupt nicht wachsen. Es wäre völlig egal, wie niedrig der Zins ist, nur die Schulden der Staaten müssten unaufhörlich wachsen. Dieses Spielchen wird erst durchbrochen, wenn die bestehenden Staatsschulden nicht mehr wachsen, und die Zinsen trotzdem am Boden gehalten werden. Aus diesem Blickwinkel hat Merkel sehr wohl Recht und die südeuropäischen Korruptistans machen wirklich alles falsch, was man falsch machen kann. Denn, sollten die Zinsen mal steigen, müßten sie die Steuern auf unmögliche Niveaus anheben, oder wären sofort bankrott. Natürlich werden die Zinsen dann steigen, wenn die Geldbesitzer das Vertrauen in das &quot;Geld&quot; verlieren. Bei Negativzinsen der EZB und einiger Banken ist Kapitalflucht reiner Selbsterhaltungstrieb der Geldbesitzer. 

Was weltweit seit 2008 an den Finanzmärkten veranstaltet wird, ist Terror der Schuldner gegen ihre Gläubiger. Die Schuldner glauben, ihre Gläubiger wären gezwungen sie mit Freibier zu versorgen. Nicht nur, dass das scheitern wird, so ein System gehört in die Mülltonne der Geschichte.

Die Eurozone hat Bilanzüberschüsse. Damit ist es hirnlos Staatsanleihen ankaufen zu wollen. Das macht nur bei den USA Sinn, die seit Jahrzehnten Doppeldefizite fahren. Die Zinsen in den meisten Euroländern sind geringer als in den USA, deshalb wächst in der Eurozone trotzdem nichts, was der Beweis meiner Thesen wäre. Draghi ist eine totale Fehlbesetzung. Seine Leute sind unfähig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mehr Inflation will, kann das sehr einfach über Steuersenkungen und Zinsanhebungen erreichen. Das blutleere Wachstum hat wahrscheinlich die viel zu niedrigen Zinsen als Ursache. Wenn man in den USA und in Japan QE aus dem BIP rausrechnet, ist die Wirtschaft dort nicht gewachsen. Die Schulden sind stärker gestiegen, als die Wirtschaft wuchs. Inflation muss per se nicht negativ sein, aber diese Form ist es. Die tiefen Zinsen bewirken unter der Prämisse dass Staatsanleihen keines Eigenkapitals bedürfen, dass die Banken sich Staatsanleihen in die Bilanz legen und so prima von den Steuergeldern der zunehmend verschuldeten Staaten leben können. Damit wird die Kreditvergabe an den Privatsektor ausgebremst, die private Wirtschaft kann überhaupt nicht wachsen. Es wäre völlig egal, wie niedrig der Zins ist, nur die Schulden der Staaten müssten unaufhörlich wachsen. Dieses Spielchen wird erst durchbrochen, wenn die bestehenden Staatsschulden nicht mehr wachsen, und die Zinsen trotzdem am Boden gehalten werden. Aus diesem Blickwinkel hat Merkel sehr wohl Recht und die südeuropäischen Korruptistans machen wirklich alles falsch, was man falsch machen kann. Denn, sollten die Zinsen mal steigen, müßten sie die Steuern auf unmögliche Niveaus anheben, oder wären sofort bankrott. Natürlich werden die Zinsen dann steigen, wenn die Geldbesitzer das Vertrauen in das &#8222;Geld&#8220; verlieren. Bei Negativzinsen der EZB und einiger Banken ist Kapitalflucht reiner Selbsterhaltungstrieb der Geldbesitzer. </p>
<p>Was weltweit seit 2008 an den Finanzmärkten veranstaltet wird, ist Terror der Schuldner gegen ihre Gläubiger. Die Schuldner glauben, ihre Gläubiger wären gezwungen sie mit Freibier zu versorgen. Nicht nur, dass das scheitern wird, so ein System gehört in die Mülltonne der Geschichte.</p>
<p>Die Eurozone hat Bilanzüberschüsse. Damit ist es hirnlos Staatsanleihen ankaufen zu wollen. Das macht nur bei den USA Sinn, die seit Jahrzehnten Doppeldefizite fahren. Die Zinsen in den meisten Euroländern sind geringer als in den USA, deshalb wächst in der Eurozone trotzdem nichts, was der Beweis meiner Thesen wäre. Draghi ist eine totale Fehlbesetzung. Seine Leute sind unfähig.</p>
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		<title>
		Von: Deutschland will nicht &#124; Die Börsenblogger		</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/deutschland-will-nicht/#comment-771</link>

		<dc:creator><![CDATA[Deutschland will nicht &#124; Die Börsenblogger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2014 07:56:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Auf www.der-goldberg.de geht es weiter [&#8230;]]]></description>
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