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Dollar am Morgen


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Die Ohnmacht verwalten

am
30. Oktober 2020
Nun kann man über den Ausgang der gestrigen EZB-Ratssitzung durchaus geteilter Meinung sein. Eine Sitzung, bei der wie vielerorts erwartet, nichts Wichtiges entschieden wurde. Aber es wurde festgestellt und versprochen. Festgestellt hat Christine Lagarde, dass die Erholung in der Eurozone schneller als gedacht ihr Momentum verloren habe. Und versprochen hat die EZB- Präsidentin, dass bei der Dezember-Sitzung geldpolitisch nachgelegt würde. Ökonomen prognostizierten bereits vor der gestrigen Sitzung, dass die EZB in der letzten Zusammenkunft des Jahres ihr pandemisches Notfallprogramm PEPP von derzeit unverändert 1,35 Billionen Euro um...


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Im Griff des Lockdown

am
29. Oktober 2020
Nun haben wir ihn also: den neuen Shutdown (light) in Deutschland, der ab Montag den ganzen November lang greifen soll. Dass die Aktienmärkte diesen Schritt nicht goutierten, sollte nicht überraschen. Der DAX verlor gestern abermals deutlich an Wert, dieses Mal mehr als 4 Prozent. Auch hat es nun den Euro erwischt, der für meinen Geschmack immer noch verhalten auf die Welle der Risikoaversion reagierte. Aber auch die US-Aktienmärkte haben Federn gelassen. Vermutlich nicht einmal nur wegen der neuen Lockdown-Maßnahmen in Deutschland oder anderswo in Europa. Vielmehr haben die US-Börsianer daran zu kauen, dass...


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Von Fröschen lernen

am
28. Oktober 2020
Hieß es nicht lange Zeit hierzulande, dass es auf keinen Fall einen zweiten totalen Lockdown geben werde? Nicht zuletzt, weil man ihn sich ökonomisch nicht leisten könne? Nun scheint aber genau dieser Lockdown immer wahrscheinlicher zu werden. Auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron schließt einen solchen Schritt nicht mehr aus, und in Deutschland tastet man sich ganz vorsichtig an das eigentlich Undenkbare heran. Nach der Vorstellung einiger Ministerpräsidenten der Bundesländer könnte es aber auch ein stufenweiser Weg hinein...


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Aufgewacht

am
27. Oktober 2020
Der gestrige Handelstag hat wieder einmal gezeigt, dass sich die Akteure keineswegs an die gestiegenen Covid-19-Infektionszahlen gewöhnt haben. Auch wenn in der vergangenen Woche mitunter dieser Eindruck entstanden sein mag. Nun hat es unter den Aktien-Indices den heimischen DAX mit einem Tagesverlust von 3,7 Prozent besonders stark erwischt, nicht zuletzt wegen des dramatischen Absturzes der SAP-Aktie von mehr als 20 Prozent. Und weil es sich dabei um den wertvollsten deutschen Konzern im DAX handelt, wurde besonders stark wahrgenommen, dass die Covid-19-Pandemie...


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Wir verlieren sie

am
23. Oktober 2020
„Losing it“, der Betreff des Abend-Newsletters von Bloomberg, könnte den gestrigen Handelstag nicht treffender beschreiben. Tatsächlich scheinen wir sie zu verlieren, die Kontrolle über die Verbreitung der Covid-19-Infektionszahlen in Europa und auch hierzulande. Und unter diesem Motto verloren auch die deutschen Aktien, gemessen am DAX, anfangs vorübergehend 1,7 Prozent an Wert, um diesen Verlust später ganz schnell wieder aufzuholen. So gesehen kann man zumindest nicht von einem Kontrollverlust der Aktienmarktteilnehmer, aber von einem drohenden Kontrollverlust der Politiker sprechen.


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Nachspielzeit für Verhandlungen

am
22. Oktober 2020
Bei den Währungen tut sich etwas. Und das mit zunehmender Geschwindigkeit. So produzierte etwa der US-Dollar gestern gegenüber einem Korb an Währungen (gemessen am Dollar-Index) bis zum Ende der europäischen Handelssitzung zum vierten Mal hintereinander einen jeweils größeren Tagesverlust. Davon profitierte auch der Euro, der nun formal einen kurzfristigen Aufwärtstrend einleiten konnte. Die wesentliche Begründung für diese Entwicklung ist jedoch immer wieder gleich, so dass man sich zu Recht fragen kann, ob hinter dem Euro-Anstieg vielleicht mehr steckt...


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Unentschieden zwischen Angst und Risikofreude

am
21. Oktober 2020
Gestern konnte man fast den Eindruck bekommen, die Finanzmärkte hätten schon mal für den Winterschlaf geübt. Dabei verhält es sich ganz und gar nicht so, dass es zurzeit keine marktbewegenden Themen gäbe. Ich spreche nicht von ökonomischen Daten, die momentan oftmals einfach nur durchgewunken werden. Und auch mit der Prognose des vor allem vor der Covid-19-Krise viel beachteten Modells der Fed von Atlanta, GDPNow, das gestern für das dritte Quartal dieses Jahres ein US-Wachstum von annualisiert 35,3 Prozent berechnete, kann wohl nicht nur ich allein nur wenig anfangen. Auch zuletzt...


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Christine Lagardes Hoffnung

am
20. Oktober 2020
Man kann nun wirklich nicht behaupten, dass der gestrige Handelstag zu großer Risikofreude bei den Akteuren geführt hätte. Zumindest trifft das auf die Aktienmärkte zu, die zwar anfangs eine positive Tendenz zeitigten, aber letztlich die Gewinne nicht konservieren konnten. Nach den Gründen für den anfangs positiven Wochenbeginn gefragt, wurde interessanterweise mancherorts wieder einmal auf die angeblich neu aufgekeimte Hoffnung verwiesen, dass es in den USA doch noch zu einem großen Stimulus-Programm kommen könnte. Ein Argument, das zwar immer wieder bemüht wird, aber dennoch...


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Von allem ein bisschen zu viel

am
16. Oktober 2020
Ein solcher Tag musste kommen, werden sich viele Akteure gestern gesagt haben. Die Rede ist von einer Korrektur an den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks, insbesondere beim EURO STOXX 50, der einen Tagesverlust von zeitweise 3 Prozent zeitigte. Nun hat es solche Einbrüche in den vergangenen Monaten schon häufiger gegeben, und jedes Mal hatte man den Eindruck, es könnte das Ende des Aufwärtstrends bedeuten, der im März seinen Ursprung hatte.


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Meinungsverschiedenheiten

am
15. Oktober 2020
Im Vergleich zum deutlichen Kursrückgang des Euro gegenüber dem US-Dollar am Dienstag nahm sich das Handelsgeschehen gestern sehr ruhig aus. Tatsächlich gab es kaum Anschlussverkäufe, vielleicht auch, weil die Reaktionen an den US-Aktienmärkten und auch hierzulande relativ überschaubar blieben. Und das trotz der ungünstigen Entwicklung bei den Covid-19-Infektionen. Aber die Teilnehmer an den Finanzmärkten scheinen diesbezügliche Nachrichten, selbst wenn in manchen EU-Staaten ein Lockdown in der einen oder anderen Form drohen sollte, kaum...
Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

Vorsicht! - Hinweis in eigener Sache

Derzeit verwenden uns unbekannte Telefonverkäufer(innen) unseren Namen bzw. geben sich als unsere Mitarbeiter aus, um Finanzprodukte zu vertreiben. Mehr Informationen >>
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