Märkte

Heimische Anleger treiben DAX weiter nach unten

von Joachim Goldberg am 19. August 2015

Es ist nicht nur die Angst vor einer sich deutlich verschlechternden ökonomischen Situation bis hin zum Extremszenario einer Rezession in China, die vor allem die internationalen institutionellen Investoren (vgl. auch die jüngste BofA Merrill Lynch Umfrage unter Fondsmanagern) umtreibt. Auch dass die chinesische Zentralbank mit der Steuerung des Yuan und des heimischen Aktienmarktes, kombiniert mit einer stimulativen Geldpolitik, eines Tages überfordert sein könnte, mag im Hinterkopf manches Börsianers rumoren.

Dies belegt auch die jüngste Stimmungsumfrage der Börse Frankfurt, die allerdings eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Pessimismus institutioneller Akteure und dem immer noch vorhandenen Optimismus der Privatanleger offenbart. Obgleich auch letzteren nicht entgangen sein dürfte, dass es mit China nicht zum Besten steht, hält eine vergleichsweise große Gruppe immer noch an Engagements fest, die mittlerweile deutlich „unter Wasser“ liegen dürften. Die Aversion, diese Buchverluste zu realisieren, scheint derzeit noch relativ hoch, weil diese Anleger möglicherweise noch abwarten möchten, ob der DAX sein Juli-Korrekturtief von etwa 10.650 Zählern verteidigen kann. Eine eingehende Analyse, die ich wie immer für die Börse Frankfurt erstellt habe, finden Sie HIER.

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Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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