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Referenzpunkt(e)

Dollar am Morgen Märkte

Alles halb so schlimm?

von Joachim Goldberg am 15. November 2019
Referenzpunkte haben etwas Verführerisches, vor allen Dingen, wenn es um ökonomische Daten geht. Denn wenn man eine Orientierung benötigt, genügt es manch einem, einfach nur die Median-Erwartung von Ökonomen zurate zu ziehen, um zu beurteilen, ob etwas hoch oder tief, gut oder schlecht ist. Und diese verkürzte Sichtweise mag auch für die gestrige Bekanntgabe der Frühschätzung für das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) gelten. Dieses ist im dritten Quartal mit einem Plus von 0,1 Prozent (ggü. Vorquartal) besser ausgefallen als gedacht – viele Ökonomen hatten eigentlich mit einem Minus von 0,1 Prozent gerechnet. Dies hätte nach dem BIP-Rückgang von 0,2 Prozent im zweiten Quartal eine „technische Rezession“ bedeutet...
Dollar am Morgen Märkte

Eine gute Rückversicherung

von Joachim Goldberg am 4. November 2019
Eine bemerkenswerte Woche liegt hinter uns. Aber in erster Linie waren es die US-Aktienmärkte, die regelrecht vor Kraft strotzten, so dass der breit gestreute S&P 500 Index die vierte Woche hintereinander mit einem Plus und auf dem höchsten Niveau aller Zeiten beschloss. Vergleicht man dazu die Devisenmärkte, muss man fast schon von einer gewissen Teilnahmslosigkeit sprechen. Die Gründe für den neuerlichen Aktien-Hype
Dollar am Morgen Märkte

Eine wichtige Botschaft

von Joachim Goldberg am 13. September 2019
In der gestrigen Pressekonferenz machte EZB-Präsident Mario Draghi deutlich, dass sich die Verlangsamung der Wirtschaft in der Eurozone länger und deutlicher hinziehen würde als ursprünglich erwartet. Gleichzeitig nahm der EZB-Präsident – es dürfte sich wohl um die wichtigste Botschaft des Tages gehandelt haben – auch die Fiskalpolitik in die Pflicht. Es sei höchste Zeit,
Dollar am Morgen Märkte

Absehbare Enttäuschung

von Joachim Goldberg am 10. September 2019
Es sind die kommenden Sitzungen der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank, die derzeit die Diskussionen der Händler und Kommentatoren beherrschen. Und dabei hat sich ein gewisser Unterton herauskristallisiert: Die Erwartungen der Marktteilnehmer an etwaige Maßnahmen der Notenbanken, um die Wirtschaft zu stimulieren, sind zu hoch – Enttäuschungspotenzial ist also durchaus vorhanden. Eigentlich spielt jetzt nur noch die...
Dollar am Morgen Märkte

Im Twitter-Gewitter des Donald Trump

von Joachim Goldberg am 16. Juli 2019
Es sind nicht die Wirtschaftsdaten, die derzeit den Wechselkurs des Euro bestimmen. Das mag auch daran liegen, dass paradoxerweise zu positive US-Wirtschaftsdaten – die europäischen Fundamentals interessieren die Akteure noch weniger – sowohl für den Greenback als auch für den Aktienmarkt momentan ungünstig sein könnten. Andererseits sind es die negativen Überraschungen...