Browsing Tag

GDPNow

Dollar am Morgen Märkte

Ein Freitag für Ökonomen

von Joachim Goldberg am 18. November 2019
Es war eine Angelegenheit von etwas mehr als 24 Stunden, und der Euro hatte gegenüber dem US-Dollar am vergangenen Freitag nicht nur den kompletten Wochenverlust aufgeholt, sondern unter dem Strich sogar ein Plus von 30 Stellen gemacht. Wenn man allerdings bedenkt, dass die Handelsbandbreite mit 70 Stellen für die gesamte Woche zu den drei niedrigsten des ganzen Jahres in vergleichbaren Zeiträumen zählt, relativiert sich diese unter einem Brennglas dramatisch aussehende Bewegung der Gemeinschaftswährung. Übrig bleibt das Resultat: Der Euro hat es nicht geschafft, einen kurzfristigen Abwärtstrend loszutreten. Obwohl dies eigentlich unter anderen Umständen ganz einfach gewesen wäre...
Dollar am Morgen Märkte

Eine gute Rückversicherung

von Joachim Goldberg am 4. November 2019
Eine bemerkenswerte Woche liegt hinter uns. Aber in erster Linie waren es die US-Aktienmärkte, die regelrecht vor Kraft strotzten, so dass der breit gestreute S&P 500 Index die vierte Woche hintereinander mit einem Plus und auf dem höchsten Niveau aller Zeiten beschloss. Vergleicht man dazu die Devisenmärkte, muss man fast schon von einer gewissen Teilnahmslosigkeit sprechen. Die Gründe für den neuerlichen Aktien-Hype
Dollar am Abend Märkte

Dehnbares Datum für den Brexit

von Joachim Goldberg am 28. Oktober 2019
Natürlich kann sich derzeit niemand vorstellen, dass Frankreich als einziges Land der EU die Verantwortung für einen sogenannten No-Deal-Brexit übernehmen möchte – vielerorts wird wie bereits im April noch mit einem Einlenken Macrons gerechnet. Aber zunächst einmal möchte die europäische Seite sowieso erst mal abwarten, ob Boris Johnson mit seinem Antrag auf Neuwahlen Erfolg haben wird. Erst dann soll möglicherweise über ein flexibles Austrittsdatum – eine sogenannte „Flextension“, wie sie dem Vernehmen nach...
Dollar am Morgen Märkte Politik

Durch nichts zu erschütterndes Vertrauen

von Joachim Goldberg am 17. Juni 2019
Vielen Akteuren und Kommentatoren dürfte die Sitzung der US-Notenbank am kommenden Dienstag und Mittwoch noch mehr zu denken geben. Vor allen Dingen nach den am Freitag publizierten ökonomischen US-Daten, die kaum Anzeichen für eine bevorstehende Rezession enthielten. Die Einzelhandelsumsätze des Monats Mai waren schon etwas besser als von den meisten Ökonomen erwartet ausgefallen. Aber es waren die teils deutlichen Aufwärtsrevisionen für den Monat April, die positiv überraschten. Und auch die Daten zur US-Industrieproduktion wussten zu überzeugen. Das Resultat: Das vielbeachtete Prognosemodell der Fed von Atlanta, GDPNow, berechnete zum Wochenende ein von 1,4 auf 2,1 Prozent erhöhtes Bruttoinlandsprodukt
Dollar am Morgen Märkte Wirtschaft

Entscheidung vertagt

von Joachim Goldberg am 16. Mai 2019
Wie sehr die Finanzmärkte nach einer positiven Nachricht lechzten, zeigte sich an der gestrigen Reaktion der Börsen dies- und jenseits des Atlantiks auf Medienberichte, wonach US-Präsident Donald Trump vorerst keine Strafzölle auf Fahrzeugimporte verhängen wird. Insbesondere für die EU und Japan als Hauptbetroffene ...