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Dollar am Morgen


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Der Schein trügt

von Joachim Goldberg am 2. April 2020
Nun sollte man in diesen Zeiten wirklich nicht viel auf Wirtschaftsdaten geben. Darauf weise ich schon seit Tagen hin. Aber es hatte schon fast etwas Symbolhaftes, als gestern – wohl gemerkt für den Monat Februar – die Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen in Deutschland publiziert wurden. Denn diese fielen besser als erwartet aus. Aber augenblicklich geriet der Euro dennoch unter Druck, als ob er den Akteuren sagen wollte: „Glaubt den ganzen Quatsch nicht!“ Und das galt auch für die weiteren Veröffentlichungen ökonomischer...


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Ist es auch Müll, so hat es dennoch Einfluss

von Joachim Goldberg am 1. April 2020
Wenn es um ökonomische Daten geht, erwarten die Akteure an den Finanzmärkten derzeit nichts Gutes. Umso überraschender muss es gestern für die Händler gewesen sein, als Chinas staatliche Statistikbehörde frühmorgens die Zahlen zu den Einkaufsmanagerindices für März publizierte. Diese lagen nämlich sowohl für das verarbeitende Gewerbe als auch für die Dienstleister mit Indexwerten von 52,0 bzw. 52,3 sogar wieder über der 50er Schwelle, die ja bekanntlich als Trennlinie zwischen Rezession und Expansion gilt. Auch befanden sich die Werte weit entfernt von den mittleren Schätzungen der Ökonomen...


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Vier starke Impulse für den Euro

von Joachim Goldberg am 31. März 2020
Ein in vielerlei Hinsicht denkwürdiges Quartal geht heute zu Ende. Nicht nur wegen der Corona-Pandemie mit all ihren menschlichen Opfern. Deren ökonomische Auswirkungen lassen sich – genau genommen – bislang bestenfalls ansatzweise erkennen. Während die globalen Aktien- und Anleihemärkte in der zweiten Hälfte des Quartals auf die weltweite Bedrohung durch Corona mit massiven Ausschlägen reagierten, die mit denen der Finanzkrise des Jahres 2008 verglichen werden können, ist mittlerweile auch Bewegung in den Euro gekommen. Und zwar geriert er sich seit Anfang Februar zunehmend volatiler. Seither ließen sich vier größere Kursentwicklungen beobachten, die deutlich aus dem Rahmen der niedrigen Volatilität während der Monate zuvor herausfallen...
Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

Vorsicht! - Hinweis in eigener Sache

Derzeit verwenden uns unbekannte Telefonverkäufer(innen) unseren Namen bzw. geben sich als unsere Mitarbeiter aus, um Finanzprodukte zu vertreiben. Mehr Informationen >>
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