Märkte

DAX-Sentiment

von Joachim Goldberg am 5. Oktober 2016

senti_04102016Die Kurskapriolen vom vergangenen Wochenende haben Wirkung gezeigt und vor allem bei den institutionellen Anlegern zu einem deutlichen Rückgang des Optimismus geführt.

Aber nicht nur der Optimismus der institutionellen Marktteilnehmer hat sich auf den Stand von vor vier Wochen abgeschwächt – auch bei den Privatanlegern konnten wir, wenn auch nicht in gleicher Stärke, einen Rückgang des Börse Frankfurt Sentiment-Index feststellen. Der Grund dafür dürfte jedoch nicht nur beim deutlichen Rücksetzer des DAX zu suchen sein, auch wenn dadurch mit Sicherheit einige Engagements ausgestoppt worden sind. Vielmehr liegt die Vermutung nahe, dass der gestern veröffentlichte Bloomberg-Bericht zur Europäischen Zentralbank eine grundlegende Stimmungsänderung hervorgerufen hat. Ganz zu schweigen von den Sorgen um die Zukunft des Bankensektors. Oder den Folgen eines möglicherweise harten Brexit, einem schnellen Austritts Großbritanniens aus der EU ohne Rücksicht auf Verluste – eine Bedrohung, die sich im Aktienmarkt noch nicht wirklich niedergeschlagen hat.

Was dies für die weitere Entwicklung des DAX bedeutet, können Sie in meinem Bericht für die Börse Frankfurt dieses Mal HIER nachlesen.

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Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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