Märkte

Bankenprobleme lassen Anleger kalt

von Joachim Goldberg am 28. September 2016

senti_28092016Auch wenn sich zu Wochenbeginn unter den Anlegern große Sorgen breitgemacht haben dürften, wie es um den deutschen Bankensektor bestellt ist, haben sich zumindest die Anleger unseres Panels nicht nachhaltig beunruhigen lassen. Am Ende zeigt der DAX nämlich im Wochenvergleich gerade einmal einen Rückgang um 0,4 Prozent. Diese Punktbetrachtung wird aber der tatsächlichen Preisentwicklung und deren Einflussfaktoren nicht gerecht. So betrug die Handelsspanne des DAX während der vergangenen fünf Handelstage mehr als 400 Zähler, wobei interessanterweise nicht die Optimisten besonders aktiv waren, sondern sich eine Gruppe von Pessimisten mit Positionseindeckungen angesichts der zwischenzeitlichen DAX-Schwäche beeilte. Sowohl bei den institutionellen als auch bei den Privatanlegern ist der Anteil der Pessimisten an den jeweiligen Panels auf den niedrigsten Stand des Jahres gefallen.

Welche Folgen dies für den DAX in der näheren Zukunft haben dürfte, können Sie wie immer meinem Kommentar, den ich für die Börse Frankfurt HIER erstellt habe, entnehmen.

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Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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