Märkte

DAX-Sentiment

von Joachim Goldberg am 29. Juni 2016

Senti_29062016Obgleich eine Mehrheit der Akteure im Verhältnis von zwei zu eins von einem Verbleib Großbritanniens in der EU ausging, kam es nach dem überraschenden Votum für einen Austritt nicht zu Panikreaktionen. Vielmehr zeichnet die heutige Sentiment-Erhebung ein Bild von Zuversicht.

Trotz des massiven Kurseinbruchs des DAX am vergangenen Freitag – er verlor temporär von der Spitze des Vortages aus gerechnet mehr als 1100 Punkte – zeigten sich die meisten Akteure besonnen. So zogen bei den von der Börse Frankfurt befragten institutionellen Marktteilnehmern nur ganz wenige die Notbremse, während das Gros sogar eher nach Einstiegschancen zu günstigeren Kursen zu suchen scheint. Diesen Einstiegswunsch haben die Privatanleger offenbar wesentlich konsequenter umgesetzt, denn ihr Optimismus stieg auf den zweithöchsten Stand des Jahres und das, obwohl der DAX im Wochenvergleich 500 Zähler verloren hatte. Ich rechne jedoch nicht mit massiven korrektiven Kursanstiegen, sondern mit einer Seitwärtsbewegung auf niedrigerem Niveau, vermutlich zwischen rund 9.100 und 9.900 Zählern. Lesen Sie HIER meine Analyse, die ich für die Börse Frankfurt erstellt habe.

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Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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