Märkte Wirtschaft

Steigende Vermögenspreise = Vermögenspreisinflation?

von Joachim Goldberg am 21. Mai 2015

Schon zu Beginn des ersten quantitativen Lockerungspro­gramms in den USA warnten viele Wirtschaftsforscher davor, dass infolge der massiven Gelddruckerei der Notenbanken die Verbraucherpreise explosionsartig ansteigen könnten. Doch es kam anders. Statt einer Verbraucherpreisinflation gab es steigende Vermögenspreise, so dass mancher Ökonom mittlerweile von einer Vermögenspreisinflation spricht, auf die die EZB bitte ein Auge haben sollte.

Auch wenn das Wort Inflation in Zusammenhang mit steigenden Vermögenspreisen mancherorts abgelehnt wird und auch ich mit dieser Begrifflichkeit – so sexy „Vermögenspreisinflation“ auch klingen mag – erhebliche Probleme habe, war dies Grund genug, mich im Thema des Monats, das ich wie immer für die WGZ Bank erstellen durfte, damit eingehend zu beschäftigen. Meinen Beitrag finden Sie HIER.

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2 Kommentare
  1. Antworten

    Christoph

    11. Juni 2015

    Guten Tag Herr Goldberg,

    was denken Sie denn, wie sich die Vermögenpreise oder „Vermögenspreisinflation“ entwickeln wird, falls Griechenland austritt? Vielleicht könnten Sie da eine Prognose oder Ausblick noch ergänzen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Christoph

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Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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