Investmententscheidungen Märkte

Schnelle Informationsverarbeitung und verrückte Anker

von Joachim Goldberg am 20. November 2014

Gerade an den Finanzmärkten ist von den Akteuren häufig ein rasches Urteilsvermögen gefragt. Und vor allem, wenn es um die Einschätzung weniger bekannten Sachverhalte wie Wirtschaftsdaten oder auch die Einschätzung von Marktpreisen geht, spielt der so genannte Verankerungseffekt eine wichtige Rolle. Dieser Abkürzungsweg bei unseren Gedankengängen ist deswegen so wichtig, weil er nicht nur Zeit spart, sondern sich fast immer automatisch und häufig unbewusst vollzieht. Nicht selten werden dabei von manchen Marktteilnehmern oder so genannten Experten – auch bei Entscheidungen des Alltags – Ankerwerte als erste Orientierungshilfe, manchmal sogar manipulativ, eingesetzt.

Deswegen habe ich mich dieses Mal in meinem Thema des Monats, das ich wie immer für die WGZ Bank erstellen durfte, mit dem Thema Überlebensstrategien im Informationsdschungel oder wie uns Anker beeinflussen beschäftigt. Das November-Thema, das sich dieses Mal wieder mit einem Aspekt der Behavioral Finance auseinandersetzt, können Sie HIER abrufen.

SCHLAGWÖRTER

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Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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