Märkte

Wenn schwarzes und gelbes Gold in Bewegung geraten

von Joachim Goldberg am 23. Juni 2014

Ich bin schon erstaunt, dass das Ergebnis der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank vom vergangenen Mittwoch auch noch bis zum Wochenende in den Finanzmedien diskutiert und kommentiert wurde – vielleicht eine Folge der transparenten Kommunikationspolitik der Fed. Deswegen habe auch ich es mir nicht nehmen lassen, in meinem heutigen Wochenausblick für DAX und EURO STOXX 50, den ich hier für die WGZ Bank erstellt habe, insbesondere der Problematik der derzeit niedrigen Volatilität im Aktienmarkt nachzugehen.

Während sich am vergangenen Samstag noch einmal EZB-Präsident Mario Draghi in Sachen Deflationsgefahren und quantitativen Lockerungen zu Wort meldete, stellte mir mein Freund und früherer cognitrend-Mitstreiter, Gianni Hirschmüller, in unserem heutigen Telefonat angesichts der dramatischen Ereignisse im Irak die ganz banale Frage, ob ich mir einen um 50 US-Dollar pro Barrel explodierenden Ölpreis vorstellen könne. Und ich muss zugeben: Zuerst habe ich etwas geschluckt, aber ein derartiges Szenario ist gar nicht so unrealistisch. Vielleicht ist dies auch der Grund, weswegen der Goldpreis während der vergangenen Wochen so etwas wie eine stabile Basis ausgebildet hat. Mit der Aussicht für weitere Aufwärtsbewegungen, die mindestens für eine Preissteigerung von 100 USD pro Unze gut sein dürften.

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Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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