Politik Wirtschaft

Streitpunkt Wirtschaftswissenschaften

von Joachim Goldberg am 26. Juli 2012

Anfang Mai fand an der Uni Heidelberg das 24. Symposium unter dem Motto „Mut zur Moral“, eine mehrtägige Veranstaltung mit Vorträgen und Diskussionen zu Wirtschaft, Politik und Kultur, statt.  Ich selbst war zur Podiumsdiskussion „Streitpunkt Wirtschaftswissenschaften – Realitätsverlust oder Erfolgsgeschichte“ eingeladen, um die Position der Behavioral Economics in der Diskussion um die Wirtschaftswissenschaften zu vertreten. Die weiteren Diskutanten waren Prof. Dr. Silja Graupe (Juniorprofessorin für Philosophie und Wirtschaft, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft), Prof. Dr. Rüdiger Bachmann (Professor für Wirtschaftswissenschaften, RWTH Aachen) und Prof. Dr. Volker Caspari (Professor für Volkswirtschaftslehre (Wirtschaftstheorie), TU Darmstadt).

Dabei wurde einmal mehr klar, dass es trotz Finanzkrise erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen der klassischen Schule und anderen Ansätzen zu geben scheint. Vor allem dann, wenn es um den praktischen Einsatz der Ökonomie geht. Die Veranstalter des Symposiums haben freundlicherweise einen Mitschnitt der interessanten und stellenweise kontrovers geführten Podiumsdiskussion unter YouTube hier (erste Reihe, mittleres Video) zusammengestellt. Meine eigenen Beiträge konzentrieren sich auf Teil eins des zweiteiligen Videos (etwa ab der 15. Minute) sowie auf die erste Viertelstunde im zweiten Teil.

 

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Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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