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Relativitätstheorie

von Joachim Goldberg am 27. März 2011

Als  der Energiekonzern Tepco am Sonntagabend seine Angaben über einen dramatischen Anstieg der radioaktiven Strahlung im Reaktor 2 des AKW Fukushima wieder zurücknahm, hätte sich bei mir fast etwas wie Erleichterung breitmachen können, nachdem es doch heute früh noch geheißen hatte, die Radioaktivität im Turbinengebäude sei 10 Millionen Mal höher als normal gewesen. Eine Zahl die für die meisten von uns ohnehin unfassbar gewesen sein dürfte. Dagegen hört sich eine 100.000 [i]Mal höhere Radioaktivität (wie vom Vizepräsident des Unternehmens Sakae Muto behauptet) schon nach deutlich weniger an – aber nur eben nur gegenüber dem Referenzpunkt von 10 Millionen. Heute früh hätte mich der Faktor 100.000 sicherlich genauso schockiert.


[i] http://www.n-tv.de/Spezial/Tepco-bezweifelt-eigene-Messwerte-article2951536.html

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Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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