Von der Seitenlinie

Präsidentenwahl benötigt Elfmeterschiessen

von Joachim Goldberg am 30. Juni 2010

Es ist eingetreten, was Pessimisten befürchtet und womit manche Optimisten kokettiert hatten: Wir benötigen einen dritten Wahlgang für die Wahl des Bundespräsidenten. Was eigentlich kein Problem wäre, wenn es zuvor aus dem schwarz-gelben Lager nicht so starke, teilweise auch unnötige verbale Commitments gegeben hätte. Wieder einmal ist anscheinend die Overconfidence Falle zugeschnappt. Stimmen, die dem Favoriten Wulff  im ersten Wahlgang fehlten, könnte man ja noch als natürlichen Denkzettel einzelner Protestler gegen die schwarz/gelbe Regierung durchgehen lassen. Aber offenbar sind nicht alle Abweichler im zweiten Wahlgang wieder auf Linie zurück gebracht worden – entgegen landläufiger Erwartung und mehrfach beschworenem Corpsgeist.

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Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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